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Diskriminierung

Sehen und gesehen werden - Teilhabe im Filminfo Icon© Gruppenbild im Innenhof von Schloss Tutzing: v.l.n.r.: Dorothea Grass. Julia Weigl, Elizabeth Prommer, Thelma Bouabeng, Maria Furtwängler, Boussa Thiam, Christoph Gröner, kniend: Diana Iljine (Foto Bojan Ritan / Filmfest München)

Tagungsbericht „Sehen und gesehen werden – Teilhabe im Film“

zeit info 8. April 2022

Stereotype Rollen, festgefahrene Strukturen und mangelnde Transparenz in Entscheidungsprozessen. Klar ist: Die deutsche Film- und Fernsehbranche braucht mehr Mut zur Veränderung. Doch wie lässt sich Wandel herbeiführen, mit alten Mustern brechen? Während der Tagung „Sehen und gesehen werden – Teilhabe im Film“, die in Kooperation mit dem Filmfest München entstand, wurden vom 25.-27. März 2022 Missstände benannt und Lösungsansätze diskutiert.

Dr. Özkan Ezilinfo Icon© privat

Diskriminierung sichtbar machen

zeit info 28. Februar 2022

Während es früher galt, Diskriminierung von Menschen mit Migrationshintergrund zu überwinden, wird heute in Anti-Rassismus-Workshops gelehrt, Diskriminierung auszuschließen. Für die Welt des Films ist das problematisch, findet der Literatur- und Kulturwissenschaftler Özkan Ezli. Für ihn liegt die eigentliche Herausforderung darin, negative Affekte, verletzende Aussagen und Handlungen, filmisch zu verhandeln und sich damit auseinanderzusetzen.

Bild Wounded Kneeinfo Icon© Jochen Wagner (dgr/eat archiv)

Wounded Knee

zeit info 22. Juni 2020

Der Kniefall, der seit dem gewaltsamen Tod von George Floyd zur weltweiten Verständigungsgeste geworden ist, ist kein duckmäuserischer Bückling, schreibt Jochen Wagner in diesem Beitrag. Vielmehr ist eine leibhaftige Geste zum politischen Symbol avanciert. Dieses kneeling vereint Trauer und Protest – und es unterbricht ostentativ das bisherige Mitmarschieren.