
Dem Glück auf der Spur
11. – 13. Dezember 2026
TagungInhalt
Seit jeher suchen Menschen nach Glück. Das Streben nach Glück wurde vor 250 Jahren sogar in die Verfassung der Vereinigten Staaten von Amerika aufgenommen. Doch was ist unter Glück zu verstehen? Und was genau macht ein glückliches Leben aus? Ist es Geld, Liebe, Ruhm, innerer Frieden, Freundschaft, Bildung, Kultur, Gesundheit – oder etwas ganz anderes?
In der Bibel findet sich – je nach Übersetzung – das Wort „Glück“ nur selten. Stattdessen stehen hier Begriffe wie „selig“, „Freude“, „Gelingen“ oder „Wohlergehen“. Wie sieht es in der Tora und im Koran aus? Wie wird in den drei großen monotheistischen Religionen Judentum, Christentum und Islam Glück verstanden? Welche Rolle spielt es für sie und können sie eine Antwort darauf geben, wie Menschen glücklich sein können?
Ausgehend von der menschlichen Suche nach Glück gehen wir in der Tagung der Frage nach, wie unterschiedliche Religionen Glück betrachten und wie man dem Glück jeweils auf die Spur kommt. Die spirituelle Dimension der Sehnsucht nach Glück wird dabei ebenso beleuchtet wie kommerzielle Glücksversprechen.
Die Tagung lädt ein zu einer interreligiösen Reise. Entdecken Sie jeweiligen Besonderheiten wie auch Gemeinsamkeiten und erleben Sie, wie Glück in diesen Weltreligionen kulturell erfahren wird – in Musik, experimentellem Gestalten, Poesie und Feiern, wie auch in einem Klezmer-Konzert.
Herzliche Einladung zu Begegnung, Austausch und Erleben von Glück am Ufer des Starnberger Sees!
Reiner Schübel
Pfarrer und Studienleiter an der Evangelischen Akademie Tutzing
Eva Haller
Präsidentin der Europäischen Janusz-Korczak-Akademie
Dr. Andreas Renz
Leiter des Fachbereichs Dialog der Religionen der Erzdiözese München und Freising
Kooperation mit der Gesellschaft für christlich-jüdische Zusammenarbeit München Oberbayern
Gefördert durch: Buhmann-Stiftung
Anreise ab 16.00 Uhr
Beginn der Tagung mit dem Abendessen
Vortrag & Diskussion
Moderation:
Begegnungen & Gespräche
Veranstaltungsleitung
Pfr. Reiner Schübel
Studienleitung für Theologie, Interreligiösen Dialog, Ökumene und GesellschaftReferierende
Nevfel Cumart, Dichter, Schriftstellers, Journalist, Bamberg Mirjam Elsel, Kirchenrätin, Landeskirchliche Beauftragte für den interreligiösen Dialog der ELKB, München Iris Golde, freie Künstlerin, Diplom Kunsttherapeutin, Sozialarbeiterin, Atelier Iris Golde, München Shirel Golde, Meisterschülerin von Shirin Kretschmann, Diplom freie Kunst, Akademie der bildenden Künste 2026, Tel Aviv Eva Haller, Präsidentin der Europäischen Janucz-Korczak-Akademie München Prof. Dr. erm. Rabbiner Daniel Krochmalnik, Potsdam Dr. Hamideh Mohagheghi, langjährige Dozentin für Islamische Theologie, Universität Paderborn Dr. Andreas Renz, Fachbereich Dialog der Religionen, Erz. Ordinariat München und Freising, München Prof. Dr. Michael Roth, Systematische Theologie und Sozialethik; Universität Mainz Michaela Rychla, Magistra Artium (M. A.) in Geschichtswissenschaften und jüdischen Disziplinen. Lehrerin für jüdische Religion, München Peter Schneider, Musikpädagoge und Komponist mit Schwerpunkt Kirchenmusik, Seminare für Kirchenmusiker, Religions- und Musiklehrer, Workshops mit Chören, München Pfr. Dr. phil. Jochen Wagner, ehem. Studienleiter der Evangelischen Akademie Tutzing
MUSIK
KLarinEZMER um Johannes Berlinger
Johannes Berlinger, Klarinette
Wolfgang Berger, Viola Oliver Radke, KontrabassKOOPERATION MIT
Europäische Janusz-Korczak-Akademie, München Fachbereich Dialog der Religionen Erzbistum München und Freising, Gesellschaft für christlich-jüdische Zusammenarbeit München Oberbayern,
Gefördert durch: Buhmann-Stiftung, Evang.-Luth: Kirche in Bayern


