
Staatsmodernisierung – aber wie? – Herbsttagung des Politischen Clubs
20. – 22. November 2026
TagungInhalt
WENIGER BÜROKRATIE –
ABER WIE?
Alle reden vom guten oder unguten Funktionieren des Staates, Deutschland hat zum ersten Mal ein Bundesministerium für Digitales und Staatsmodernisierung. Der Bürokratierückbau ist eine Priorität der Regierungskoalition. Der Koalitionsvertrag hält fest, die Bürokratiekosten für die Wirtschaft sollten um 25 Prozent (rund 16 Milliarden Euro) verringert werden. Auch der „Erfüllungsaufwand“ für Unternehmen, Bürgerinnen, Bürger und Verwaltung soll um mindestens zehn Milliarden Euro sinken.
Die Bundesregierung gibt an, bereits Entlastungen von 10,4 Milliarden Euro eingeleitet zu haben. Probleme möglichst effizient und unbürokratisch zu lösen oder zu lindern, legitimiert die Demokratie. Aber Politik ist keine Lieferkette. Und die mündige Bürgerin, der mündige Bürger sind keine bloßen „Verbraucher“ effizienter Staatsleistungen: Ebenso wichtig wie ein effizienter Staat ist der Bürgersinn.
Mit anderen Worten bedeutet Modernisierung des Staats und der Verwaltung auch Modernisierung des Gemeinwesens: Wie werden Bürgerinnen und Bürger einbezogen? Die staatspolitische Verantwortung aller Beteiligten im Gemeinwesen steht im Mittelpunkt der Tagung.
Herzliche Einladung zum Austausch und Weiterdenken an den Starnberger See!
Pfr. Udo Hahn
Direktor der Evangelischen Akademie Tutzing
Dr. h.c. mult. Roger de Weck
Leiter des Politischen Clubs der Evangelischen Akademie Tutzing
Anreise ab 16.00 Uhr
Abendessen
Begegnungen und Gespräche in den Salons
Veranstaltungsleitung
Pfr. Udo Hahn
AkademiedirektorReferat für Theologie, Politik, Ökumene, Medien
