
Muslimische Teilhabe in der Kommune
16. – 17. November 2026
TagungInhalt
„Gemeinsam gut leben“
Eugen-Biser-Stiftung
Für das Zusammenleben mit Muslim:innen ist die Kommune ein zentraler Ort – ganz gleich, ob in Deutschland, Österreich oder in der Schweiz. Die Rahmenbedingungen mögen unterschiedlich sein, die Fragen bleiben die gleichen: Wie lässt sich die Teilhabe der muslimischen Bevölkerung vor Ort stärken? Wie kann eine Zusammenarbeit mit den lokalen Moscheegemeinden gelingen? Was bedeutet das auch ganz konkret und praktisch, etwa bei Bestattungen nach muslimischem Ritus? Und was lässt sich der zunehmenden Muslimfeindlichkeit entgegensetzen?
Die Tagung blickt auf Erfahrungen aus dem Projekt „Brückenbauen in der Kommune – Muslimische Teilhabe und gesellschaftliches Zusammenleben im DACH-Raum“ der Eugen-Biser-Stiftung und diskutiert die Herausforderungen. Zwei Jahre lang begleitete es partizipative Prozesse in sechs Städten in Deutschland, Österreich und der Schweiz – jeweils mit dem Ansatz der kommunalen Islamberatung. Das Konzept geht auf die Bedürfnisse der Ratsuchenden ein und entwickelt direkt vor Ort mit ihnen gemeinsam Lösungen, die sich sowohl am jeweiligen Kontext als auch den Bedürfnissen orientieren.
Über die Ländergrenzen hinaus soll es bei der Tagung auch jenseits des deutschsprachigen Raums um muslimisches Leben in ganz Europa gehen. Inwiefern eignet sich das Konzept der Islamberatung, um auch hier muslimische Teilhabe zu fördern?
Herzliche Einladung zum Diskurs am Ufer des Starnberger Sees!
Pfarrer Reiner Schübel, Studienleiter, Evangelische Akademie Tutzing
Kooperationspartner:
Stefan Zinsmeister, Eugen-Biser-Stiftung und Islamberatung in Bayern
Ottilie Bälz, Robert Bosch Stiftung
Das Projekt „Brückenbauen in der Kommune – Muslimische Teilhabe und gesellschaftliches Zusammenleben im DACH-Raum“ ist ein Teilprojekt der Islamberatung in Bayern, getragen von der Eugen-Biser-Stiftung und gefördert durch die Robert Bosch Stiftung.
Anreise ab 11.00 Uhr
Beginn der Tagung mit dem Mittagessen
Moderation:
Pause mit Kaffee, Tee und Kuchen
Vorstellung der sechs Vor-Ort-Projekte
anschließend Gespräch mit:
Moderation:
Abendessen
Podiumsdiskussion mit:
Moderation:
Begegnungen & Gespräche in den Salons
Veranstaltungsleitung
Pfr. Reiner Schübel
Studienleitung für Theologie, Interreligiösen Dialog, Ökumene und GesellschaftReferierende
In Kooperation mit der Eugen-Biser-Stiftung und der Robert Bosch Stiftung
Ottilie Bälz, Robert Bosch Stiftung, Bereichsleiterin Globale Fragen, Stuttgart Andrea Brandner, Stadt Salzburg, Stadträtin für Soziales, Salzburg Dr. Raida Chbib, Akademie für Islam in Wissenschaft und Gesellschaft (AIWG), Geschäftsführerin, Frankfurt am Main Dr. Hussein Hamdan, Eugen-Biser-Stiftung, Projektleiter Islamberatung im DACH-Raum, München Dr. Daniel Höltgen, vormals Sonderbeauftragter gegen Hass und Hassverbrechen aus antisemitischen und antimuslimischen Motiven des Europarates, München Joachim Herrmann, MdL, Bayerischer Staatsminister des Innern, München Prof. Dr. Claudia Hoffmann, Professur für Interkulturelle Theologie, Universität Heidelberg, zuvor Religionskoordinatorin im Präsidialdepartement des Kantons Basel-Stadt, Basel/Heidelberg Volker Nüske, Robert Bosch Stiftung, Senior Projektmanager, Einwanderungsgesellschaft, Globale Fragen, Stuttgart Prof. Dr. iur. Dr. h. c. Mathias Rohe, Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg, Forschungszentrum für Islam und Recht in Europa, Erlangen Derya Şahan, FEX – Fachstelle Extremismusdistanzierung Baden-Württemberg und Mitglied des SWR-Rundfunkrats, Stuttgart Tim Florian Siegmund, Eugen-Biser-Stiftung, Projektkoordinator Islamberatung im DACH-Raum, München Karl Straub, MdL, Integrationsbeauftragter der Bayerischen Staatsregierung, München Dr. Margret Spohn, Stadt Augsburg, Leiterin des Büros für gesellschaftliche Integration, Augsburg Dr. Christian Ströbele, Akademie der Diözese Rottenburg-Stuttgart, Fachbereich Interreligiöser Dialog, Stuttgart Karima Zehnder, Sozial- und Kulturwissenschaftlerin, Basel

