
„Alle Terroristen sind Moslems – Zur Geschichte und Wahrnehmung terroristischer Gewalt“
Der Politikwissenschaftler Andreas Bock beschäftigt sich seit mehr als zehn Jahren mit der empirischen Analyse internationaler Bedrohungs- und Krisenszenarien. In seinem Vortrag „Alle Terroristen sind Moslems – Zur Geschichte und Wahrnehmung terroristischer Gewalt“ wird er die Geschichte und Wahrnehmung terroristischer Gewalt erläutern. Andreas Bock studierte Politikwissenschaft, Sozialpsychologie sowie Völker- und Verfassungsrecht an der Ludwig-Maximilians-Universität München, wo er mit einer Arbeit zu John Rawls‘ „Das Recht der Völker“ promoviert hat. Als akademischer Lehrer war er unter anderem am Lehrstuhl für Friedens- und Konfliktforschung an der Universität Augsburg tätig. Am Lehrstuhl von Professor Christoph Weller forscht und lehrt Andreas Bock als wissenschaftlicher Mitarbeiter mit Schwerpunkt Konfliktforschung. Praktische Erfahrungen mit (De-)Eskaltions- und Transformationsprozessen von Konflikten hat Andreas Bock als Projektkoordinator im Not- und Katastrophendienst gesammelt; er war für verschiedene NGOs mehrere Jahre im internationalen Einsatz. Auf Grundlage differenzierter Risikoanalysen hat Andreas Bock dort über Art und Umfang der Einsätze entschieden und diese mit den Einsatzkräften vor Ort koordiniert.
Tagung der Evangelischen Akademie Tutzing