
„DOMESTIC DISINFORMATION AND SOCIAL MEDIA BELARUS“
“There are a few very disturbing narratives. One of them is that Belarussian neighbours, so Lithuania and Poland, Latvia, Estonia, Ukraine and the Czech Republic, are orchestrating a revolution, that they are paying people to come out to protest.”
Interview-Statements (in englischer Sprache) von Veronica Laputska, Mitbegründerin des Eurasian States in Transition Center. Aus der Konferenz “Desinformation: Offene Gesellschaften, verborgene Kriege”, 10. bis 12. September 2021, Evangelische Akademie Tutzing.
Die belarussische Regierung verbreite aktiv Desinformation und übe Druck auf unabhängige Medien aus, meint Veronica Laputska, Mitbegründerin des Eurasian States in Transition Center. Ein Narrativ der Regierung sei beispielsweise die Koordination und Inszenierung der Proteste der vergangenen Jahre durch externe Akteure wie Lettland, Estland oder Ungarn. Auf Basis dieser Behauptungen würden die Unterstützer und Unterstützerinnen dieser Proteste immer wieder in den staatlich geführten Medien angegriffen, wobei sich die Anfeindungen seit August letzten Jahres fortlaufend radikalisierten. Laputska ruft dazu auf, unabhängigen Journalismus aktiv zu unterstützen und sieht gerade in Sozialen Medien die Chance, über Desinformation aufzuklären.
Zur Veranstaltung: „Desinformation: Der Krieg im Inneren“