Aktuelles Neue Regeln für den Welthandel
Offene Gesellschaften leben vom freien und fairen Austausch. Gleichzeitig steht der Begriff Freihandel heute für eine Vielzahl von unfair empfundenen Zuständen, wie privatwirtschaftliche Machtakkumulation, Preisverzerrungen, Ausbeutung von Ressourcen und Lohndumping. Nicht selten geschieht dies zulasten der Entwicklungsländer.
Auch Staaten halten sich nicht immer an die Regeln der Fairness: unlautere Subventionierung und strategisches Dumpingverhalten, mangelnder Schutz des geistigen Eigentums und Wechselkursprotektionismus sind nur einige Beispiele. Freier Handel ist also nicht automatisch fair. Die Mechanismen der freien Marktwirtschaft allein werden die globalen ökonomischen und sozialen Ungleichgewichte nicht ausgleichen. Zur Verringerung der globalen Ungleichheit bedarf es politischer Lösungen. Der Welthandel braucht neue Regeln – aber welche?
Über diese Frage diskutierte der Leiter des Politischen Clubs, Dr. Wolfgang Thierse, mit Politikern, Wissenschaftlern und Journalisten auf der Herbsttagung des Politischen Clubs.
Einen ausführlichen Bericht erhalten Sie -> hier.
Ein Interview mit Prof. Dr. Gustav Horn auf Bayern 2 / orange zu dem Thema „Welthandel nach der Wahl Trumps“ hören Sie -> hier.
Einen TV-Beitrag von Martin Voglmaier für die BR-Rundschau zu dem Thema „Brauchen wir CETA und TTIP?“ finden Sie -> hier.









