Solidarität oder Barbarei? Entscheiden wir jetzt!
Wie lässt sich die Systemfrage stellen, die auch Klimaaktivist:innen derzeit ansprechen, wenn sie propagieren: „System Change, not Climate Change!“
Wie lässt sich die Systemfrage stellen, die auch Klimaaktivist:innen derzeit ansprechen, wenn sie propagieren: „System Change, not Climate Change!“
Ökologie ist ein Thema, das von Gewerkschaften noch zu wenig gesehen wird. Dabei ist das Potenzial von Gewerkschaftspolitik groß. Wie können Gewerkschaften die ökologisch-soziale Transformation voranbringen?
„Nicht nur über Nachhaltigkeit reden – sondern sie nach innen und außen leben.“ Mit diesem Credo hat Verwaltungsleiterin Annette Findeiß das Umweltmanagement in der Akademie in den letzten Jahren weiterentwickelt und zahlreiche neue Akzente gesetzt. Der Lohn: die erneute Rezertifizierung. Und: Eine Ausstellung dokumentiert erstmals die Umweltarbeit der Akademie seit gut fünfzig Jahren.
Arbeit ist eng verknüpft mit besonderen Wertvorstellungen und Institutionen. Was bislang zu wenig gesehen wird: Arbeit ist klimaschädlich. Würde man Arbeitszeit etwa an verbleibenden CO2-Budgets bemessen, ergäbe sich für jeden erwerbstätigen Menschen in Deutschland eine Wochenarbeitszeit von etwa sechs Stunden, schreibt die Nachhaltigkeitsforscherin Maja Hoffmann in diesem Text. Sie fordert: Menschen, werdet fauler!
Die Wahlprogramme aller großen Parteien in Deutschland sind weit davon entfernt, das 1,5-Grad-Ziel einzuhalten. Warum bieten sie keine realistischen Maßnahmen zur Eindämmung des Klimawandels? Diese Frage beantwortet Studienleiterin Katharina Hirschbrunn in der aktuellen Ausgabe der Tutzinger Nachrichten unter der Rubrik „Wie ich es sehe“. Sie können den Text nun auch auf unserem Rotunde-Blog lesen.
Die Akademie möchte mit dem Parkgelände, das Schloss Tutzing umgibt, eine Insel der Biodiversität schaffen.
Die angehende Ökologin Saskia Ostner untersucht die Rolle, die Grünanlagen in bebauten Gebieten spielen können und ist überzeugt: „Parks sind Inseln der Biodiversität“. Im Interview mit Dorothea Grass berichtet sie von ihren Untersuchungen im Schlosspark.
Der Corona-Lockdown im Frühjahr 2020 hat sozial-ökologische Problemlagen wie unter einem Brennglas verdeutlicht. Während im Sommer und frühen Herbst viel daran gesetzt wurde, gesellschaftliche Prozesse wieder hochzufahren, kamen in der Evangelischen Akademie Tutzing Vertreter aus Wissenschaft und Zivilgesellschaft zusammen, um über ein „Zurück zur Normalität“ nach der Krise hinauszudenken.
Der Biofleisch-Pionier und Gründer der Herrmannsdorfer Landwerkstätten ist im Alter von 89 Jahren verstorben. Mit der Evangelischen Akademie Tutzing war er eng verbunden.
Die Schöpfung zu bewahren ist auch eine biblische Idee und Nachhaltigkeit der Evangelischen Akademie Tutzing seit jeher ein Anliegen: Durch Umwelttagungen und konsequentes Nachhaltigkeitsmanagement will sie einen Beitrag zu mehr Umweltbewusstsein in der Gesellschaft leisten. Auch im Tagungsprogramm ab September wird es wieder zahlreiche Veranstaltungen zu Umweltthemen geben.