Nachruf auf Friedrich Schorlemmer
Der frühere Studienleiter Willi Stöhr erinnert sich an seine erste und viele weitere Begegnungen mit dem Theologen Friedrich Schorlemmer, einer der Symbolfiguren evangelischer Bürgerrechtler.
Der frühere Studienleiter Willi Stöhr erinnert sich an seine erste und viele weitere Begegnungen mit dem Theologen Friedrich Schorlemmer, einer der Symbolfiguren evangelischer Bürgerrechtler.
Nicht mehr und nicht weniger als einen Neuansatz der Theologie fordert der in Würzburg lehrende Professor für Systematische Theologie und Gegenwartsfragen, Klaas Huizing. In seiner Gastkolumne im Newsletter der Evangelischen Akademie Tutzing plädiert er für eine erfahrungsreiche Theologie der Leiblichkeit. Zugang zur Transzendenz geschieht über leibliche Betroffenheit. Und diese wurzelt in einer genussfreundlichen Theologie und geht mit der Vokabel Sünde sehr sparsam um.
Neue Wege muss sie einschlagen, die Theologie. Endlich. So das leidenschaftliche Plädoyer von Klaas Huizing in seinem Gastbeitrag. Er befürwortet eine erfahrungsreiche Theologie der Leiblichkeit. Zugang zur Transzendenz geschieht über leibliche Betroffenheit, so sein Ansatz. Und diese wurzelt in einer genussfreundlichen Theologie und geht mit der Vokabel „Sünde“ sehr sparsam um.
War die verbotene Frucht, von der Adam und Eva im Paradies aßen, wirklich ein Apfel? Was hat es mit der Figur des Moses mit den Hörnern auf sich? Und war Maria Jungfrau oder eine junge Frau? Die aktuelle Folge des Seefunken-Podcasts taucht ein in die Welt der Bibelübersetzung und -interpretationen.
Freiheit bleibt im Sommer 2021 das allseits beherrschende Thema. Urlaub machen vom anstrengenden Pandemiealltag? – Mit Einschränkungen. Doch wo endet eigentlich die persönliche Freiheit? Und kann es einen Zwang zur Solidarität geben? Nach Freiheit fragt auch die Theologie. In seinem Blogbeitrag beschäftigt sich Studienleiter und Pfarrer Hendrik Meyer-Magister mit Freiheit und Verantwortung.

Die Ungewissheit nagt an allen, formulierte Studienleiter Dr. Jochen Wagner ein Grundgefühl dieser Tage. Das ist jedoch nicht erst seit Corona der Fall, sondern war schon immer so. Gott und das Leiden: Zeit für eine aktuelle Standortbestimmung im Rahmen einer Online-Veranstaltung der Evangelischen Akademie Tutzing mit Pfarrerin Dr. Sabrina Hoppe und Prof. Dr. Markus Buntfuß.
Beitrag von Dr. Stephan Schleissing (Programmbereich „Ethik in Technik und Naturwissenschaften“ am Institut Technik-Theologie-Naturwissenschaften an der Ludwig-Maximilians Universität München) zur Tagung „Vor uns die Sintflut – oder: Was will eine aufgeklärte Klimaethik?“
Die letzten acht Jahre vor seinem Ruhestand hat Pfarrer und Pastoralpsychologe Frank Kittelberger als Studienleiter an der Evangelischen Akademie Tutzing gearbeitet. Wenn man ihn nach seinen Themen fragte, pflegte er augenzwinkernd zu sagen „Tod und Sterben“. Dass das, was er damit meinte, nicht in drei Worten zu beschreiben ist – geschenkt. Wir haben uns aus diesem Grund Zeit für ein ausführliches Gespräch mit Frank Kittelberger genommen.
„Schwierige Situationen zu ordnen und das wegweisende Wort zu sprechen, war eine seiner großen Stärken.“ Mit diesen Worten charakterisierte Tobias Bilz, soeben eingeführter Landesbischof der Evangelisch-Lutherischen Landeskirche Sachsens, Johannes Hempel, der am 23. April im Alter von 91 Jahren starb und von 1972 bis 1994 dieses Amt innehatte. Treffender lässt sich Hempel in einem Satz nicht beschreiben. Ich traue mir dieses Urteil zu, denn ich habe meine eigene Geschichte mit dem Landesbischof.
Jochen Wagner ist Pfarrer, Philosoph, Fußball- Motorrad- und Gitarrenbegeisterter – und Studienleiter an der Evangelischen Akademie Tutzing. Wir haben ihn gefragt, ob er in diesen Corona-Zeiten darüber schreiben könnte, was es bedeutet, wenn der Ball nicht mehr rollt. Er war skeptisch: „Pastoral geboten schien mir das nicht, jetzt vom Vergnügen zu reden.“ Nun hat er doch zu einem philosophischen Blogbeitrag ausgeholt. Untertitel: Vom Sport, dem Vergnügen in trostbedürftiger Zeit.
„Von guten Mächten wunderbar geborgen“ – es ist das letzte erhaltene Dokument von Dietrich Bonhoeffer, dem wohl bedeutendsten evangelischen Theologen des 20. Jahrhunderts. Es entstand vor fast 75 Jahren, im Dezember 1944, wenige Monate vor seiner Hinrichtung am 9. April 1945 im KZ Flossenbürg. Udo Hahn, Direktor der Evangelischen Akademie Tutzing, hat diesen Text jetzt unter dem Titel „Dietrich Bonhoeffer – Von guten Mächten wunderbar geborgen“ in einer überarbeiteten und deutlich erweiterten Neuausgabe interpretiert.
Seine Lyrik sei von „bleibender Schönheit“, schreibt die TAZ. Und die Frankfurter Allgemeine rechnet ihn gar zu den besten deutschen Dichtern der Gegenwart. In der Karwoche bereicherte Christian Lehnert eine Akademie-Tagung mit Lesungen und Vorträgen.