Vergesellschaftung: Eine vergessene Option im Grundgesetz
Nach Artikel 15 des Grundgesetzes ist es möglich, „Grund und Boden, Naturschätze und Produktionsmittel“ in Gemeineigentum zu überführen.
Nach Artikel 15 des Grundgesetzes ist es möglich, „Grund und Boden, Naturschätze und Produktionsmittel“ in Gemeineigentum zu überführen.
Was bedeutet es eigentlich, eine Transformation zu „finanzieren“? Und warum haben sich die Versprechen von Akteuren des Finanzmarktes, des Staates und überstaatlicher Institutionen bislang als leere Worte erwiesen? Die Ökonomen Richard Sturn und Ulrich Klüh sehen bereits im Begriff „Finanzierung“ und seiner politischen Verwendung ein Problem.
Warum erweisen sich bisher alle Versprechen, einen bestimmten Geldbetrag zur Finanzierung der Transformation aufzubringen, als leere Worte? Lesen Sie im Gastbeitrag der beiden Volkswirtschaftler Ulrich Klüh und Richard Sturn, warum die „Finanzierung“ der Nachhaltigkeitstransformation ein politisches Problem ist.
Ökologie ist ein Thema, das von Gewerkschaften noch zu wenig gesehen wird. Dabei ist das Potenzial von Gewerkschaftspolitik groß. Wie können Gewerkschaften die ökologisch-soziale Transformation voranbringen?
Der Politikwissenschaftler und Betriebsratsmitarbeiter Klaus Mertens ist dafür, regionale und nationale Beiräte zu schaffen, um den Schritt zur sozial-ökologischen Transformation zu bewältigen. Die Transformation betreffe schließlich nicht nur betriebliche und volkswirtschaftliche Entscheidungen, sondern habe auch weitreichende arbeits- und sozialpolitische sowie industriepolitische Dimensionen. Das habe die Pandemie deutlich gezeigt.
„Zuschauen ist keine Option“, meint Gastautor Fabian Scheidler. Der Berliner Publizist und Dramaturg ist Autor mehrerer Bücher, die sich mit den Wurzeln globaler Krisen beschäftigen. In diesem Text zeigt er Auswege aus der Gesellschafts- und Biosphärenkrise auf und erläutert, warum „destruktive Subventionen“ abgeschafft werden müssen, weltweit alle entscheidenden Instanzen aufgefordert sind, gemeinsam zu agieren und warum es darüber hinaus neue rechtliche Rahmenbedingungen braucht.
Wie umgehen mit der Klimakatastrophe? Schnelles, effektives Handeln sowie sozial-ökologische Transformationsprozesse sind jetzt unumgänglich, wobei dem Bereich der Bildung – umfassend verstanden und neu gedacht – eine zentrale Rolle zukommt. In ihrem Statement für den AEEB-Newsletter (Arbeitsgemeinschaft für Evangelische Erwachsenenbildung) formulierte Studienleiterin Katharina Hirschbrunn fünf Forderungen für eine transformative Bildung hin zu Klimaschutz, Nachhaltigkeit und sozialer Gerechtigkeit. Hier können Sie den Text nachlesen.
Der Corona-Lockdown im Frühjahr 2020 hat sozial-ökologische Problemlagen wie unter einem Brennglas verdeutlicht. Während im Sommer und frühen Herbst viel daran gesetzt wurde, gesellschaftliche Prozesse wieder hochzufahren, kamen in der Evangelischen Akademie Tutzing Vertreter aus Wissenschaft und Zivilgesellschaft zusammen, um über ein „Zurück zur Normalität“ nach der Krise hinauszudenken.
Montagmorgen. 6:00h. Workshop mit einer Fertigungsgruppe zum Thema „Gesundheits-KVP am Arbeitsplatz“. Es geht darum in einem selbstorganisierten Prozess gesundheitsförderliche Maßnahmen am Arbeitsplatz zu definieren.