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Dialektik der Hoffnung

25. – 27. September 2026

Tagung reise info Tutzing reise info Gesellschaft & Soziales, Psychologie & Lebensfragen, Wirtschaft & Arbeitswelt
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Inhalt

Wie sollen wir hoffen?
Die aktuelle Weltlage bietet wenig Anlass zur Hoffnung. Angesichts von Klimakrise, zerfallenden Demokratien und Kriegen fällt es Menschen schwer, hoffnungsvoll zu bleiben. Soziale Bewegungen für eine bessere Zukunft wie zum Beispiel Fridays for Future, No Kings-Proteste oder die #metoo-Bewegung scheinen an der Realität zu scheitern. Müssen wir lernen, ohne Hoffnung zu leben? Oder gar: Brauchen wir Hoffnung überhaupt?
Hoffnung ist ambivalent: Hoffnung kann täuschen, lähmen und Zukunft zerstören. Sie täuscht, wenn die Realität ausgeblendet wird und das Erhoffte nicht eintritt. Sie lähmt, wenn Menschen untätig bleiben, ohne sich aktiv einzusetzen. Hoffnung birgt ein zerstörerisches Potenzial.
Zugleich kann Hoffnung Lebensressource sein, zum Handeln motivieren und Zukunft schaffen. Sie ist Ressource, wenn Menschen das Mögliche sehen, das noch nicht eingelöst ist. Sie motiviert, wenn wir Initiative ergreifen, auch wenn der Ausgang offen ist. Ihre Bedeutung für Resilienz und Coping sowie für die Prävention psychischer Krankheiten ist wis­senschaftlich gut belegt. Als aktive, positive und zukunftsgerichtete Kraft macht sie Menschen zu Gestalter:innen der Welt.
„Eine Gesellschaft ist nur in dem Maße Gemeinschaft, wie sie gemeinsam hofft und dadurch handelt“, schreibt der Philosoph Krisha Kops. „Verbunden durch ein gemeinsames Ziel werden vereinzelte Ichs zu einem Wir.“ Wie sollen wir hoffen? Welche Handlungsspielräume eröffnen sich für Organisationsberatung, Supervision und Coaching in Zeiten zwischen Hoffnung und Hoffnungslosigkeit?
Herzliche Einladung zu dieser Fachtagung ans Ufer des Starnberger Sees!
 
Dr. Nadja Bürgle, Evangelische Akademie Tutzing
Robert Erlinghagen & Manuela Wittig, Deutsche Gesellschaft für Supervision und Coaching (DGSv)
Patrizia Tonin & Dr. Peter Gruber, Österreichische Vereinigung für Supervision & Coaching (ÖVS)
Dr. Robert Bloch, Berufsverband für Coaching, Supervision und Organisationsberatung (bso)

Programm

Fr, 25.09.2026 Sa, 26.09.2026 So, 27.09.2026
icon button icon button Programm

Anreise ab 16.00 Uhr

18.00 Uhr

Beginn der Tagung mit dem Abendessen

19.00 Uhr
Begrüßung & Einführung
Dr. Nadja Bürgle
Robert Erlinghagen
Manuela Wittig
Patrizia Tonin
Dr. Peter Gruber
Dr. Robert Bloch
19.30 Uhr
Mit dem Schlimmsten rechnen, damit es nicht eintritt
Guillaume Paoli

Vortrag & Diskussion

21.00 Uhr

Begegnungen & Gespräche in den Salons des Schlosses

Veranstaltungsleitung

Dr. Nadja Bürgle
Studienleitung für Soziales und Bildung, Wirtschaft und Arbeitswelt, Nachhaltige Entwicklung

Referierende

In Kooperation mit der Deutschen Gesellschaft für Supervision und Coaching (DGSv), der Österreichischen Vereinigung für Supervision und Coaching (ÖVS) sowie dem Schweizer Berufsverband für Coaching, Supervision und Organisationsberatung (bso)

 
REFERIERENDE 
 
Dr. Robert Bloch, Betriebsökonom und Arzt, Vorstand des Berufsverbands für Coaching, Supervision und Organisationsberatung (bso), Gründer und CEO von agisuisse consult gmbh, Coach und Mediator, Zürich
Nicole Borel, Dipl. Supervisorin-Coach, Vorständin des Berufsverbands für Coaching, Supervision und Organisationsberatung bso, Gründerin und CEO von nb-profiling GmbH, Untersiggenthal
Prof. Dr. Babette Brinkmann, Dipl. Psychologin, Professorin für Gruppen- und Organisationspsychologie an der Technischen Hochschule Köln, Trainerin für Gruppendynamik, Systemische Beraterin, Supervisorin und Coach, Fokusthemen: Nachhaltigkeitsaktivismus am Arbeitsplatz, Wissenschafts-, Klima- und Umweltkommunikation, Köln
Nicole Erlinghagen, Dipl.-Volkswirtin, transaktionsanalytische Beraterin und Coach, Betzdorf
Robert Erlinghagen, Vorstand der Deutschen Gesellschaft für Supervision und Coaching (DGSv), Supervisor, Coach, Organisationsberater, Betzdorf
Dr. Claus Faber, Organisationsentwickler, Supervisor, Coach und Gruppendynamiker, Wien/Linz
Dr. Olga Ishchuk, Psychologin, Psychotherapeutin in der Transaktionsanalyse, Coach, Betzdorf
Edith Jakob, stellvertretende Vorsitzende der Österreichischen Vereinigung für Supervision & Coaching (ÖVS), Gruppendynamiktrainerin, Organisationsberaterin, Lehrsupervisorin (ÖAGG), Linz/Wien
Dr. Krisha Kops, Philosoph und Autor mit Schwerpunkten in interkultureller (insbesondere indischer) Philosophie, Kulturphilosophie und kritischer Phänomenologie, Tätigkeit an der Hochschule für Philosophie München und als philosophischer Praktiker, München
Paul Kühn, wissenschaftlicher Mitarbeiter für Zukünftebildung und 4FutureLabs an der Hochschule für Gesellschaftsgestaltung, Koblenz
Joachim Malleier, Leiter der österreichischen Sozialpartnerinitiative Arbeit und Behinderung, Fokusthemen: Inklusion von Menschen mit Behinderung, Wien/Obermarkersdorf
Guillaume Paoli, französisch-deutscher Philosoph und Essayist, Autor, unter anderem von "Etwas Besseres als der Optimismus" (Matthes & Seitz 2025), Träger des Günther-Anders-Preises für kritisches Denken (2024), Berlin
Ioannis Theocharis, Dozent für Zukünftebildung an der Hochschule für Gesellschaftsgestaltung, Doktorand zu transdisziplinärer Konsumforschung an der Karlshochschule, Koblenz
Patrizia Tonin, Vorsitzende der Österreichischen Vereinigung für Supervision & Coaching (ÖVS), international tätige Gruppendynamikerin, Organisationsberaterin und Trainerin, Wien/Innsbruck
Johannes Willms, Organisationsberater, Executive Coach, Fokusthemen: Immunity-to-Change-Ansatz für Führung und Change Management, Göttingen
Manuela Wittig, Sozialpädagogin; Referentin für Projekte, Veranstaltungen und Vernetzung bei der Deutschen Gesellschaft für Supervision und Coaching (DGSv), Köln
Musik
Christopher Verworner, Pianist, Komponist, Dirigent und Produzent, Gründer des Verworner Krause Kammerorchester (VKKO), Studium der Musikwissenschaften, Philosophie, Komposition und Klavier an der LMU München und der Musikhochschule München

Partner

Deutsche Gesellschaft für Supervision und Coaching e.V. (DGSv)
Berufsverband Coaching, Supervision und Organisationsberatung
Österreichische Vereinigung für Supervision und Coaching

Preise & Infos

Vortragsgebühr

(zzgl. Kaffee/Tee/Kuchen auch bei Teilnahme ohne Verpflegung)

99,00 €

Vollpension

– im Einzelzimmer 203,00 €
– im Zweibettzimmer 159,00 €
– im Zweibettzimmer als EZ 227,00 €

Verpflegung

–  ohne Übernachtung/Frühstück 66,00 €

Auszubildende, Schüler:innen, Studierende (bis zum 30. Lebensjahr) und Arbeitssuchende erhalten eine Ermäßigung von 50 %.

Medienschaffenden wird die Tagungsgebühr erlassen, wenn der Presseausweis zusammen mit dem Auftrag zur Berichterstattung von einer ausstellungsberechtigten Organisation vor Veranstaltungsbeginn vorliegt. Eine Kopie Ihres Ausweises schicken Sie uns bitte mit Ihrer Anmeldung zu.

Wir bitten um Begleichung bei Anreise durch Barzahlung oder EC-Karte.
Bestellte und nicht in Anspruch genommene Einzelleistungen können nicht rückvergütet werden.

Die Tagung wird zu einem erheblichen Teil aus Kirchensteuermitteln finanziert.

Sollten Sie an der Teilnahme verhindert sein, bitten wir bis spätestens 18. September 2026 um entsprechende schriftliche Benachrichtigung. Unsere Stornobedingungen entnehmen Sie unseren AGBs.

Teilnehmende Menschen mit Beeinträchtigungen mögen sich bitte direkt schriftlich an die Tagungsorganisation wenden. Die Evangelische Akademie Tutzing ist nur bedingt barrierefrei. Da der Besuch für Rollstuhlfahrer mit Begleitperson eine enorme Erleichterung darstellt, ist der Besuch für die betreffende Begleitperson ermäßigt, d.h. die Unterbringung der Begleitperson erfolgt im Doppelzimmer kostenlos. Teilnahmebeitrag und Verpflegung werden erhoben.

Kontakt

Julia Bongers
Telefon: 08158 / 251-128
Fax: 08158 / 99 64 0
bongers@eatutzing.de

Stiftung Schloss Tutzing / Schlosseuro

Die Stiftung hat es sich zur Aufgabe gemacht, für den Erhalt des denkmalgeschützten Gesamtensembles „Schloss und Park Tutzing“ Sorge zu tragen. Mit dem Schlosseuro (bereits in der Vortragsgebühr enthalten) unterstützen Sie deren Projekte. Möchten Sie der Stiftung darüber hinaus einen Betrag zukommen lassen, stellen wir Ihnen gerne eine Spendenbescheinigung aus.

Ort & Anreise

Evangelische Akademie Tutzing

Schlossstraße 2+4
82327 Tutzing

Mit öffentlichen Verkehrsmitteln
S-Bahn S6 bis Endstation Tutzing oder Regionalbahn in Richtung Garmisch bzw. Kochel. Fußweg vom Bahnhof zur Akademie: ca. 10 Minuten – Bahnhofstraße, Hallberger Allee, Hauptstraße, Schlossstraße / Marienstraße.

Mit dem Pkw
Von München auf der A95 in Richtung Garmisch bis zur Abzweigung Starnberg, von Starnberg auf der B2 bis Traubing, danach Abzweigung links nach Tutzing.

E-Mobilität
Die E-Ladesäulen der Akademie befinden sich auf dem Parkplatz P2. Die Karten dafür erhalten Sie an der Rezeption.

Die Akademie verfügt nur über eine begrenzte Anzahl von Parkplätzen. Wir empfehlen die Anreise mit öffentlichen Verkehrsmitteln.

Tagungsgäste, die zur Anreise öffentliche Verkehrsmittel benutzen und dieses durch Vorlage ihres Fahrscheins (Mindestbetrag: 60 €) an der Rezeption nachweisen können, erhalten auf den vollen (nicht ermäßigten) Tagungsbeitrag einen Preisnachlass.
Bitte beachten Sie abweichende Regelungen bei einzelnen Sonderveranstaltungen, z.B. Tagungen im Jungen Forum, Tages- und Abendveranstaltungen oder Konzerte!