Das Arztbild im Wandel der Medizin
25. – 26. November 2015
TagungInhalt
ICH WEISS NICHT, OB ES BESSER WIRD, WENN ES ANDERS WIRD. ABER ES MUSS ANDERS WERDEN, WENN ES BESSER WERDEN SOLL.
Georg Christoph Lichtenberg
Der Wandel in Medizin und Gesundheitswesen berührt auch unser Bild von der Ärztin und dem Arzt. Dieser Wandel im Arztbild hat Ursachen und zeitigt Wirkungen im sozialpolitischen Gefüge unserer Gesellschaft. Äußere Rahmenbedingungen, wie der Strukturwandel in der Landschaft der Krankenhäuser und Kliniken, der Arztpraxen und der medizinischen Forschung, spielen dabei ebenso eine zentrale Rolle, wie der zunehmende Kostendruck und immer neu auflammende Debatten um die angemessene Verteilung der Ressourcen.
Unser Verständnis von Heilung und Genesung hat sich in den vergangenen Jahrzehnten durch eine breitere öffentliche – und nicht immer sachkundige – Beteiligung der Bevölkerung an der Diskussion um Krankheit und Gesundheit stark verändert. So geraten Medizinerinnen und Mediziner, Forscherinnen und Forscher sowie Verantwortliche in der staatlichen und in der kommunalen Politik zunehmend unter Druck, gleichzeitig sparsam, innovativ, gerecht und verständnisvoll den ärztlichen Beruf zu definieren, anzupassen und lebendig zu gestalten. Globale Herausforderungen, grenzüberschreitende Wissenschaft und grenzüberschreitende Arbeitsmöglichkeiten sowie ein harter Konkurrenzkampf zwischen den Anbietern im Gesundheitswesen verstärken die Unsicherheit darüber, was heutzutage einen guten Arzt oder eine gute Ärztin ausmacht.
Das ärztliche Berufsbild mit all seinen Innen- und Außenperspektiven ist im Fluss. Dieser Wandel mag nicht unbedingt ein Nachteil sein, muss aber immer wieder kritisch refl ektiert und kreativ ausgelotet werden.
Zur Diskussion dieser Entwicklung und zu anregenden Begegnungen laden wir zusammen mit dem Gesundheitsforum der Süddeutschen Zeitung in die Evangelische Akademie am Starnberger See.
Pfr. Frank Kittelberger, Studienleiter Ethik in Medizin und Gesundheitswesen, Pastoralpsychologie und Spiritual Care, Evangelische Akademie Tutzing
Dr. Gernot Sittner, SZ Gesundheitsforum
Dr. Gernot Sittner
10.00 Uhr
Ankommen; Kaffee und Brezen im Foyer
10.15 Uhr
Begrüßung und Einführung
Pfr.i.R. Frank Kittelberger
Dr. Gernot Sittner
Session 1
Moderation: Pfr. Frank Kittelberger
10.30 Uhr
Medicus - quo vadis?
Prof. Dr. med. Georg Marckmann, MPH
11.30 Uhr
Wandel im Medizinstudium
Prof. Dr. med. Martin Fischer
12.30 Uhr
Mittagessen
Session 2
Moderation: Dr. Monika Dorfmüller
14.00 Uhr
Das Arztbild im Spiegel beruflicher Rahmenbedingungen
Dr. med. Thomas Kopetsch
15.00 Uhr
Wie weiblich ist die Medizin?
Dr. med. Astrid Bühren
16.00 Uhr
Kaffeepause
Fortsetzung Session 2
16.30 Uhr
Weiterbildung - und was dann?
Prof. Dr. med. Michael Albrecht
18.00 Uhr
Abendessen
19.15 Uhr
Einladung zum Kulturprogramm: Vortrag mit Bildern
Leben, Sterben und Tod im Werk von Ferdinand Hodler
Prof. Dr. med. Hermann Hepp
20.30 Uhr
Gespräche und Begegnung in den Salons des Schlosses
Veranstaltungsleitung
Pfr.i.R. Frank Kittelberger
Freier MitarbeiterDr. Gernot Sittner
Referierende
REFERIERENDE & MODERATIONEN
Prof. Dr.med. Michael Albrecht, Medizinischer Vorstand und Sprecher des Vorstandes des Universitätsklinikums Carl Gustav Carus Dresden
Dr. med. Astrid Bühren, Fachärztin für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie; ehem. Mitglied des Vorstands der Bundesärztekammer; Stellvertretende Vorsitzende der Vertreterversammlung der KVB, Murnau
Dr. Monika Dorfmüller, Ltd. Klinische Psychologin a.D.; 2. Vorsitzende des SZ-Gesundheitsforums, München
Prof. Dr. med. Andreas Eigler, Chefarzt der Klinik für Innere Medizin I am Klinikum Dritter Orden, Akademisches Lehrkrankenhaus der Ludwig-Maximilians-Universität München
Prof. Dr. med. Martin Fischer, Facharzt für Innere Medizin, Master of Medical Education; Vorsitzender des Vorstands der Gesellschaft für Medizinische Ausbildung (GMA); Direktor des Instituts für Didaktik und Ausbildungsforschung in der Medizin am Klinikum der Universität München
Prof. Dr. med. Christoph Fuchs, Hauptgeschäftsführer der Bundesärztekammer a.D. , Brühl
Prof. Dr. Hermann Hepp, Ehem. Direktor der Frauenklinik der Ludwig-Maximilians-Universität München am Klinikum Großhadern; Vorstandsmitglied des Wissenschaftlichen Beirats der Bundesärztekammer, Buch am Ammersee
Prof. Dr. med. Dr. h.c. Karl-Walter Jauch, Ärztlicher Direktor am Klinikum Großhadern der Ludwig-Maximilians-Universität München
Pfr. Frank Kittelberger, Studienleiter für Ethik in Medizin und Gesundheitswesen, Pastoralpsychologie und Spiritual Care, Evangelische Akademie Tutzing
Dr. rer. pol. Thomas Kopetsch, Berlin-Institut für Bevölkerung und Entwicklung; Kassenärztliche Bundesvereinigung, Berlin
Prof. Dr. med. Georg Marckmann, MPH Präsident der Akademie für Ethik in der Medizin (AEM), Vorstand Institut für Ethik, Geschichte und Theorie der Medizin an der Ludwig-Maximilians-Universität München
Prof. Dr. med. Otto Albrecht Müller, Ärztlicher Direktor i.R. am Rot-Kreuz-Krankenhaus München, Freier Mitarbeiter am MVZ Allach
Prof. Dr. med. Dr. h.c. Klaus Peter, Ehem. Ärztlicher Direktor der Klinik für Anästhesiologie der Ludwig-Maximilians-Universität München in München-Großhadern
Prof. Dr. med. Markus Rehm, Klinik für Anästhesiologie der Ludwig-Maximilians-Universität München in München-Großhadern
Prof. Dr. Ing. Dr. h.c. mult. Erich R. Reinhardt, Vorstandsvorsitzende von Medical Valley EMN; ehem. CEO Siemens Healthcare und ehem. Mitglied des Vorstands der Siemens AG, Forchheim
Dr. Gernot Sittner, Ehem. Chefredakteur der Süddeutschen Zeitung; Vorsitzender des SZ-Gesundheitsforums München
Ort & Infos
Evangelische Akademie Tutzing
Schlossstraße 2+4
82327 Tutzing
Kontakt
Cornelia Spehr
Telefon: 08158 / 251-126
Fax: 08158 / 99 64 0
spehr@eatutzing.de