Familie ist …
27. – 29. Juni 2014
TagungInhalt
FAMILIE IST …
mein Ein und Alles, aber nicht mehr eines, sondern alles: Ein-Eltern-Familie, Patchworkfamilie, Regenbogenfamilie, Kleinfamilie, Großfamilie.
Die Tagung beschäftigt sich mit der Vielfalt von Familienformen. Sie fragt nach, wie die Familienpolitik, wie Kinder und Jugendliche, Männer und Frauen und die Kirchen sich zu dieser Vielfalt verhalten. Wie stark sind wir von traditionellen Leitbildern geprägt? Brauchen wir Normierungen oder können wir uns davon lösen und dennoch an der Familie als „verlässlicher Gemeinschaft“ (EKD-Orientierungshilfe) festhalten? Denn, egal wie die Familie aussieht, sie beruht auf Liebe und gegenseitiger Verantwortungsübernahme, auf Fürsorglichkeit und Kontinuität der Beziehungen, gerade auch zwischen den Generationen.
Offensichtlich genügt es aber nicht, auf diese Werte zu verweisen, um auch den neuen Familienformen Anerkennung zu verschaffen. Das merken wir gerade an den heftigen Auseinandersetzungen innerhalb des Protestantismus und des Katholizismus, die wir ebenfalls thematisieren werden. Für neue Familien ist es aber nicht nur gesellschaftlich, sondern häufig auch materiell und rechtlich viel schwieriger, die notwendige Unterstützung zu bekommen. Das spüren manches Mal auch die Kinder. Wie spiegelt sich die Familie in der Identitätsarbeit der Heranwachsenden? Wie sehen sie selbst ihre Familien?
In Workshops wollen wir unsere Alltagsumgebung zudem danach befragen, wie dort über Familie gesprochen wird. Wie kommt sie am Arbeitsplatz, in der Schule und in Kindertagesstätten vor? Wie ist es insbesondere, wenn die Familie ein besonderes Label trägt und nicht der Norm entspricht? Oder sind Patchwork- und Ein-Eltern-Familien neue Normalität geworden? Aber wird dann unser Sprechen darüber dieser Normalität schon gerecht?
In Workshops wollen wir unsere Alltagsumgebung zudem danach befragen, wie dort über Familie gesprochen wird. Wie kommt sie am Arbeitsplatz, in der Schule und in Kindertagesstätten vor? Wie ist es insbesondere, wenn die Familie ein besonderes Label trägt und nicht der Norm entspricht? Oder sind Patchwork- und Ein-Eltern-Familien neue Normalität geworden? Aber wird dann unser Sprechen darüber dieser Normalität schon gerecht?
Herzliche Einladung in die Tagungsstätte Wildbad in Rothenburg ob der Tauber! Beachten Sie bitte, dass Sie zu dieser Tagung auch Ihre Kinder mitnehmen und betreuen lassen können!
Barbara Christian, Referate Frauenfragen, Angebote für Alleinerziehende, Diakonisches Werk Bayern, Evang. Arbeitsgemeinschaft für alleinerziehende Mütter und Väter
Dr. Ulrike Haerendel, Referat Soziales, Familie und Generationen, Geschlechter- und Gleichstellungsfragen, Geschichte, Evangelische Akademie Tutzing
Renate Zeilinger, Referat für Familienarbeit, Diakonisches Werk Bayern, Evang. Aktionsgemeinschaft für Familienfragen in Bayern (eaf bayern)
Dr. Ulrike Haerendel, Referat Soziales, Familie und Generationen, Geschlechter- und Gleichstellungsfragen, Geschichte, Evangelische Akademie Tutzing
Renate Zeilinger, Referat für Familienarbeit, Diakonisches Werk Bayern, Evang. Aktionsgemeinschaft für Familienfragen in Bayern (eaf bayern)
19.00 Uhr
Begrüßung
19.30 Uhr
Identität und Familie
Prof. Dr. Beate Mitzscherlich
21.00 Uhr
Gespräche in den Räumen des Tagungshauses
Veranstaltungsleitung
Dr. Ulrike Haerendel
Ort & Infos
Kontakt
Rita Niedermaier
Telefon: 08158 / 251-121
Fax: 08158 / 251-110
niedermaier@eatutzing.de