Femizide in Deutschland: Wege aus der Gewalt
16. November 2023
TagungInhalt
Liebe Freundinnen und Freunde des Tutzinger Salons,
Als im vergangenen Jahr die Präventivhaft gegen Klimaaktivist:innen vollstreckt wurde, schrien auch Vertreter:innen der Frauenrechtsbewegung auf. Nicht zuletzt deswegen, weil man sich bereits seit Jahren um ein vergleichbares Vorgehen angesichts der stetig wachsenden Zahl an Femiziden bemüht hatte.
Die geschlechtsspezifische Tötung der Frau ist derzeit im deutschen Recht weder benannt noch definiert. Auch ein rechtlicher Rahmen zur Prävention von Femiziden ist derzeit noch nicht ausreichend umgesetzt. Eine Staatenprüfung zur Umsetzung der Istanbul-Konvention ergab, dass sie in Deutschland noch nicht konsequent umgesetzt worden sei.
Was muss sich auf rechtlicher Ebene ändern? Und wie können Hilfesuchende Hürden überwinden? Welche Hilfe steht ihnen direkt und unmittelbar zur Verfügung?
Diesen Fragen wollen wir uns im Rahmen eines Podiumsgespräches am 16. November widmen. Denn Wissen, Austausch und Gemeinschaft sind derzeit die wichtigsten Faktoren im Kampf gegen geschlechterspezifische Gewalt.
Wir freuen uns über Ihr Kommen.
Studienleiterin für Kunst, Kultur, Digitales und Gender
Programm
Einlass ab 19.00 Uhr
mit
Moderation:
Die Veranstaltung wird begleitet von der Ausstellung einer Arbeit der Künstlerin Daisy Fischer.
Publikumsgespräch
Getränke und Gespräche in den Salons des Schlosses
Veranstaltungsleitung
Alix Michell
Studienleitung für Kunst, Kultur, Digitales und GenderReferierende
DER ZONTA-CLUB
Ort & Infos
Evangelische Akademie Tutzing
Schlossstraße 2+4
82327 Tutzing
Rita Niedermaier
Telefon: 08158 / 251-121
Fax: 08158 / 251-110
niedermaier@eatutzing.de