Statement zum Weltglückstag
Was brauchen junge Menschen zum Glücklichsein? Lesen Sie hier, was sie sich von von Politik und Gesellschaft wünschen.

DAS WOLLEN JUNGE MENSCHEN VON POLITIK UND RELIGION
„Boah, du hast aber Glück!“ Wie oft hören wir diesen Satz – aber wie oft nehmen wir bewusst wahr, wann wir wirklich Glück haben? Was macht junge Menschen heute glücklich? Und welche Rolle spielen dabei Religion, Gemeinschaft oder soziale Sicherheit?
Bhutan hat als einziges Land weltweit das Bruttonationalglück als Maßstab für den Lebensstandard und das Wohlergehen seines Volkes definiert. Wir fragen: Wie gelingt ein gutes und glückliches Leben – gerade für Jugendliche?
Beim Studientag erfahren junge Menschen ab 12 Jahren, was Glück ganz individuell, aber auch in der Gemeinschaft bedeuten kann. Der Tag ist offen für alle interessierten Jugendlichen. Alle Religionen, Schulformen und Meinungen sind willkommen. Expertinnen und Experten geben Impulse darüber, wie Lebenszufriedenheit entsteht und wie stark sie durch soziale Bedingungen beeinflusst wird. Im Gespräch mit anderen Jugendlichen lernen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer voneinander und weiten ihren Blick.
Glück ist mehr als ein Gefühl: Es hängt eng zusammen mit Chancen, Gerechtigkeit und Teilhabe. Viele Kinder und Jugendliche in Deutschland erleben Armut, Unsicherheit oder Ausgrenzung. Kann man unter solchen Bedingungen glücklich sein? Und wie sehr hängt mein eigenes Glück vom Wohl anderer ab? Bin ich glücklicher, wenn es den Menschen um mich herum gut geht? Die Vereinten Nationen haben Bedingungen für Glück aufgestellt. Darunter fallen Dinge wie zum Beispiel durch Essen jeden Tag 2.500 Kalorien pro Tag aufnehmen zu können oder sechs Jahre zur Schule gehen zu dürfen. Doch was bedeutet Glück ganz konkret für junge Menschen in Deutschland?
Beim Studientag kann jeder und jede eigene Perspektiven und Meinungen entwickeln. Gemeinsam mit den Referierenden aus Wissenschaft, Politik und der bhutanischen Glücksphilosophie haken wir nach: Was brauchen wir für ein gelungenes Leben? Welche Werte tragen uns? Und welche Impulse können wir zum Weltglückstag am 20. März setzen?
Ein Tag zum Nachdenken, zum Kennenlernen, zum Austausch – und hoffentlich auch zum Glücklichsein. Herzliche Einladung in die
Evangelische Akademie Tutzing am Starnberger See!
DAS KOOPERATIONSTEAM
Julia Wunderlich, Studienleiterin für Jugendpolitik & Jugendbildung, Evangelische Akademie Tutzing
Dr. Urs Espeel, Pfarrer für Bildung & Johannes Schultheiß, Pfarrer für Kinder und Jugend, Evangelische Kirchengemeinde Bad Tölz
Gönül Yerli, Religionspädagogin, Vizedirektorin der Islamischen Gemeinde Penzberg
Kooperationsteam
Heiße Schokolade & Akademieführung
Mittagessen
Workshopsende & Abreise
Dr. Mario Berkefeld, M.A., Akademischer Rat, Lehrstuhl für Dogmatik, Religionsphilosophie und Ökumene, Forschung: Dogmatik und Ethik in Moderne und Gegenwart, u.a. mit Schwerpunkt: Lebensglück, Evangelisch-Theologische Fakultät, Ludwig-Maximilians-Universität München
Imam Belmin Mehic, Studium an der Internationalen Islamischen Universität in Malaysia, Vorstandsmitglied im Münchner Forum für Islam, München
Sangay Zangmo, Kindheit auf Bauernhof in Bhutan, erste in ihrer Familie mit formaler Ausbildung, Bachelorstudium Wirtschafts- und Umwelt am Royal Thimphu College in Bhutan, derzeit Studentin im Masterstudium Economic Behavior and Governance an Universität Kassel, im Vorstand der Deutschen Bhutan Himalaya Gesellschaft, Kassel
Evangelische Akademie Tutzing
Schlossstraße 2+4
82327 Tutzing
Anja Böhm
Telefon: 08158 / 251-123
Fax: 08158 / 99 64 0
boehm@eatutzing.de