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Hey Alter! Generationen vernetzt im Quartier

24. – 25. April 2024

Tagung reise info Tutzing reise info Psychologie & Lebensfragen
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Inhalt

ES IST MEINE BUDE, MEINE HÖHLE, MEIN ZIMMER, MEIN QUARTIER, MEINE WOHNUNG, MEINE STADT, ICH LEBE GERNE HIER!

LHW Allstars 

Die 16 Musikerinnen und Musiker der LHW Allstars singen ihre Lebensfreude heraus. Über den Sommer 2023 wurde der Song ein kleiner Internethit. LHW steht für Lebenshilfe Wohnstätten Mainfranken. Die Allstars leben hier gemeinsam – und das gerne: in ihrer eigenen Bude, in der Wohnung oder Wohngemeinschaft und im Quartier.

Die Allstars verstehen sich als Teil des sozialen Nahraums und der Stadt, in der sie leben. Auch für viele andere Menschen – ob jung oder etwas älter, ob mit Beeinträchtigungen oder nicht – endet der Horizont nicht an der eigenen Wohnungstür. Sie sind ehrenamtlich oder zivilgesellschaftlich engagiert, helfen spontan in der Nachbarschaft und achten aufeinander.

Mehr denn je wird es zukünftig darauf ankommen, dass Menschen ihr Miteinander im Sozialraum gestalten, füreinander Verantwortung übernehmen und Engagement zeigen. Dabei geht es um alle: Ältere benötigen Hilfe, wenn sie gesundheitlich nicht mehr in der Lage sind, den Alltag zu bewältigen oder sich demenziell verändern. Andere vereinsamen, weil die Kinder weggezogen, Freunde gestorben oder schlecht zu erreichen sind. Auch Jüngere, zum Beispiel Familien mit Kindern, sind nicht so stark und autark, wie es scheint: Wird ein Kind krank bricht das Konstrukt aus doppelter Berufstätigkeit und Kinderbetreuung schnell zusammen. Ist keine Verwandtschaft in der Nähe, ist guter Rat teuer. Wie einfach erscheint der Gedanke, dass ältere, einsame Menschen auf Kinder in der Nachbarschaft aufpassen. Doch wie schwer ist das im Einzelnen umzusetzen! Aber alles beginnt mit einem: voneinander zu wissen.       

Die 4. Tutzinger Quartierstagung fragt nach dem Miteinander der Generationen im Quartier. Wie können sich Menschen wirklich begegnen, anstatt nur nebeneinander auf den Bus zu warten? Wie wird aus einer Schlafstadt ein aufgeweckter Lebensort?

Kirchengemeinden und diakonischen Einrichtungen kann dabei eine wichtige Rolle zukommen. Sie sind mitten im Quartier, offen für jeden, genießen Vertrauen und wissen um die, die leicht übersehen werden, zumindest in der Theorie. Wir fragen in Theorie und Praxis: Wie kommen Menschen verschiedener Generationen, wie kommen Kirche, Diakonie und zivil-gesellschaftliche Akteure zusammen?

Herzliche Einladung zum Austausch

Pfarrer Dr. Hendrik Meyer-Magister   
Stellv. Direktor und Studienleiter, Evangelische Akademie Tutzing
Kirchenrätin Bettina Naumann
Referentin für Diakonie, Beratung und themenbezogene gesellschaftliche Aufgaben im Landeskirchenamt der Ev.-Luth. Kirche in Bayern
Pfarrer Carsten Fürstenberg
Referent für Diakonie im sozialen Nahraum des Diakonischen Werks Bayern e.V.
Renate Wolfrum
Projektleiterin „Quartier aktiv voran“ beim Diakonischen Werk Bayern e.V

Mehr zum Thema

Programm

Mi, 24.04.2024 Do, 25.04.2024
icon button icon button Programm
10.45 Uhr
Dr. Hendrik Meyer-Magister
11.00 Uhr

ab 11.00 Uhr Anreise

12.30 Uhr

Beginn der Tagung mit einem Imbiss

13.15 Uhr
Begrüßung & Einführung in die Tagung
Dr. Hendrik Meyer-Magister
KR Bettina Naumann
Carsten Fürstenberg
Renate Wolfrum
13.45 Uhr
ZusammenLeben – Generationen im Dialog

Erfahrungen aus dem Projekt „Aufbruch Quartier“

Julia Bauer
Matthias Ihlein
14.30 Uhr
Miteinander der Generationen?

Rückfragen und Erfahrungsaustausch im Plenum

15.00 Uhr

Kaffeepause

15.30 Uhr
Quartiersprojekte aus Bayern

Kurzvorstellung

Kraftwerk Westend
Bernd Berger
f.i.t.-Projekte
Michael Soergel
Aufsuchende Seelsorge
Karl Rühl
Diakonische Fachstelle für Seniroren Ottobrunn
Christina Trappendreher
Quartier aktiv voran
Renate Wolfrum
16.00 Uhr
Projektbörse I

Ausführliche Vorstellung der Projekte in Workshops

16.30 Uhr

Pause

16.45 Uhr
Projektbörse II

Ausführliche Vorstellung der Projekte in Workshops

17.15 Uhr
Fördermöglichkeiten für die Quartiersarbeit in Bayern
Anja Preuß
18.00 Uhr

Abendessen

19.00 Uhr
Kirche und Diakonie im Quartier - eine Orientierung im sozialen Nahraum
Ulrich Lilie
21.30 Uhr

Gespräche und Getränke in den Salons des Schlosses

Veranstaltungsleitung

Dr. Hendrik Meyer-Magister
ehem. Stellvertretender Akademiedirektor / Studienleitung für Gesundheit, Künstliche Intelligenz und Spiritual Care

Referierende

Julia Bauer, Referentin im Projekt „Aufbruch Quartier“ mit Schwerpunkt Junges Engagement im Quartier; Abteilung Freiwilliges Engagement des Diakonischen Werks der evangelischen Kirche in Württemberg e.V., Stuttgart
Bernd Berger, geschäftsführender Pfarrer der Auferstehungskirche München-Westend
Nadine Bihlmaier, Referentin der Geschäftsführung der Diakonie Herzogsägmühle, Peiting
Ulrike Bubenzer, Vertreterin von Omas for Future, Gauting
Sonja Bonneß, Online-Redakteurin, Mitglied des Lenkungskreis der Bürgerinitiative Tutzing Klimaneutral 2035, Tutzing
Benedikt Herzog, Landesjugendpfarrer der Evangelischen Landjugend in Bayern (ELJ), Pappenheim
Matthias Ihlein, Diakon, Referent im Projekt „Aufbruch Quartier“ mit Schwerpunkt Gemeinde- und Quartiersentwicklung; LAGES – Evangelische Senior*innen in Württemberg, Stuttgart
Walter Lechner, Pfarrer, Referent für Sozialraumorientierung in Diakonie und Kirche bei „midi – Evangelische Arbeitsstelle für missionarische Kirchenentwicklung und diakonische Profilbildung“, Berlin
Ulrich Lilie, bis Ende 2023 Präsident der Diakonie Deutschland sowie stellvertretender Vorstandsvorsitzender des Evangelischen Werkes für Diakonie und Entwicklung, Berlin
Dr. Maria Lüttringhaus, Sozial- und Diplompädagogin; Gründerin des „LüttringHaus – Institut für Sozialraumorientierung, Quartier und Case-Management (DGCC)“, Essen
Anja Preuß, Leiterin der Koordinierungsstelle „Wohnen im Alter“ der AfA – Arbeitsgruppe für Sozialplanung und Altersforschung GmbH, München
Karl Rühl, Diakon, Vorstand und Geschäftsführer des Diakonischen Werks Weiden e.V.
Michael Soergel, Diakon, B. A. Soziale Arbeit (FH), ausgebildeter Systemische Seelsorger (KSPG), Leiter der Diakonie im Achental, Marquartstein
Christina Trappendreher, Dipl.-Sozialpädagogin, Leiterin der Fachstelle für Senioren der Michaelskirche Ottobrunn
 

Ort & Infos

Evangelische Akademie Tutzing

Schlossstraße 2+4
82327 Tutzing

Kontakt

Cornelia Spehr
Telefon: 08158 / 251-126
Fax: 08158 / 99 64 0
spehr@eatutzing.de