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Tutzinger Salon

Igal Avidan „… und es wurde Licht!“ Buchvorstellung und Gespräch

04. Oktober 2023

Tagung reise info Tutzing reise info Geschichte
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Inhalt

„SEIN BUCH DIFFERENZIERT, JENSEITS BESTEHENDER KLISCHEES UND VORURTEILE“   
Günter Wallraff 

Liebe Freunde des Tutzinger Salons,
gute Nachrichten sind selten eine Meldung wert – auch nicht, wenn sie aus Israel kommen. Und doch gibt es sie. Der israelische Journalist und Autor Igal Avidan berichtet in seinem neuen Buch „… und es wurde Licht! Jüdisch-arabisches Zusammenleben in Israel“ aus einer bewegten Gesellschaft. In dieser finden Juden und Araber immer wieder zu einem Zusammenleben, das den medial geprägten Vorstellungen von ewigem Hass (von Politikern auf beiden Seiten gern geschürt) nicht entspricht.
Die Reportagen aus dem Alltagsleben in Israel erzählen von einer friedlichen und zugleich brüchigen Co-Existenz. Gewaltsame Übergriffe sind zwar an der Tagesordnung, gegenseitige Hilfe, Solidarität, Nachbar- und Freundschaft aber auch.
Igal Avidan ist als Journalist, als Deutschlandkorrespondent und Nahostexperte für israelische wie deutsche Zeitungen, Hörfunksender und Nachrichtenagenturen tätig. Nach den landesweiten gewaltsamen Auseinandersetzungen im Mai 2021 reist er durch Israel und beschließt den „Menschen an der Front“, so nennt er sie, zu begegnen. Er möchte mit ihnen sprechen und ihre Geschichten hören, vor allem die Geschichten derjenigen, die aller Gewalt zum Trotz an ein Zusammenleben glauben: Wie haben arabische und jüdische Israelis diese Ausbrüche erlebt? Wie sehen sie die Zukunft? Welche Auswirkungen haben die Unruhen bei meinen Gesprächspartnern hinterlassen? Haben sie ihre Einstellungen zum Zusammenleben geändert? Es sind Fragen wie diese, die seine Reportagen prägen.
Sein Buch „… und es wurde Licht! Jüdisch-arabisches Zusammenleben in Israel“ erschien zum 75. Jahrestag der Staatsgründung. Am 4. Oktober wird Igal Avidan in der Evangelischen Akademie Tutzing das Buch vorstellen. Die Lesung wird begleitet von einem Gespräch des Autors mit dem Schriftsteller und Chansonsänger Anatol Regnier, der als junger Mann in Israel lebte.
Wir laden Sie herzlich dazu ein!
Alix Michell
Studienleiterin für Kunst, Kultur, Digitales und Gender
Evangelische Akademie Tutzing

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Programm

icon button icon button Programm
19.00 Uhr

Einlass

19.30 Uhr
Begrüßung
Alix Michell
„…und es wurde Licht!“ Jüdisch-arabisches Zusammenleben in Israel

Igal Avidan und Anatol Regnier in Lesung und Gespräch

21.00 Uhr

Publikumsgespräch

21.30 Uhr

Begegnungen und Gespräche in den Salons

Eine Anmeldung ist erforderlich.

Veranstaltungsleitung

Alix Michell
Studienleitung für Kunst, Kultur, Digitales und Gender

Referierende

UNSERE GÄSTE
Igal Avidan ist 1962 in Tel Aviv geboren. Später studierte er in Israel Englische Literatur und Informatik und Politikwissenschaft in Berlin.
Seit 1990 arbeitet der Nahostexperte als freier Berichterstatter aus Berlin für israelische und deutsche Zeitungen und Hörfunksender. 2017 erschien sein viel gelobtes Buch „Mod Helmy. Wie ein arabischer Arzt in Berlin Juden vor der Gestapo rettete“ (dtv). Die hier vorgestellte Reportage „… und es wurde Licht! Jüdisch-arabisches Zusammenleben in Israel“ erschien im Mai 2023 im Berenberg Verlag.
Anatol Regnier ist Sohn von Pamela Wedekind und Charles Regnier und 1945 geboren. Er arbeitete als Autor, Chansonsänger und Klassischer Gitarrist.
Als seine wichtigsten Veröffentlichungen sind „Damals in Bolechów“ (1997), „Du auf deinem höchsten Dach – Tilly Wedekind und ihre Töchter“ (2003), „Frank Wedekind – eine Männertragödie“ (2008), „Wir Nachgeborenen – Kinder berühmter Eltern“ (2014) zu nennen.
Regnier wurde 2005 mit dem Ernst-Hoferichter-Preis und 2012 mit dem Schwabinger Kunstpreis ausgezeichnet.

Ort & Infos

Evangelische Akademie Tutzing

Schlossstraße 2+4
82327 Tutzing

Kontakt

Rita Niedermaier
Telefon: 08158 / 251-121
Fax: 08158 / 251-110
niedermaier@eatutzing.de