In Ruhe sterben – geht das?
10. – 11. Dezember 2014
TagungInhalt
„SANFTES STERBEN“ (Tausch)
„GLÜCKLICH STERBEN“ (Küng)
„SELBSTBESTIMMT STERBEN“ (Borasio)
„VERSÖHNT STERBEN“ (Daiker)
„IN RUHE STERBEN“ (Gronemeyer, Heller)
„GLÜCKLICH STERBEN“ (Küng)
„SELBSTBESTIMMT STERBEN“ (Borasio)
„VERSÖHNT STERBEN“ (Daiker)
„IN RUHE STERBEN“ (Gronemeyer, Heller)
Buchtitel sind Markierungen. Sie stehen für verschiedene Einstellungen und Haltungen. Deutschland diskutiert derzeit leidenschaftlich und engagiert über das Ende: Wie werden wir, wie wollen wir sterben?
Es ist nicht leicht, eine eigene Position zu finden. Die Angst ist groß, „gestorben zu werden“, dass das Sterben „hergestellt“ wird. Wir müssen uns neu auf die Suche begeben, uns zusammensetzen und uns auseinander setzen.
Das Ringen um das eigene „gute“ Sterben korrespondiert mit der Entwicklung einer spezialisierten und ausdifferenzierten Versorgungslandschaft am Lebensende. Ihr Ausbau wird stetig gefordert. Neue Spannungen werden erkennbar, Fragen
aufgeworfen, z.B. nach der Rolle des Ehrenamts und den spirituellen Grundlagen, nach Gewinn und Gefahr einer (zu?) weitreichenden Professionalisierung, nach netzwerkförmigen Kooperationen, nach Standards und Qualität, nach Konkurrenz und Markt und nicht zuletzt nach einer neuen Vision der „sorgenden Kommune“ in einer „sorgenden Gesellschaft“.
aufgeworfen, z.B. nach der Rolle des Ehrenamts und den spirituellen Grundlagen, nach Gewinn und Gefahr einer (zu?) weitreichenden Professionalisierung, nach netzwerkförmigen Kooperationen, nach Standards und Qualität, nach Konkurrenz und Markt und nicht zuletzt nach einer neuen Vision der „sorgenden Kommune“ in einer „sorgenden Gesellschaft“.
Wir laden ein zu den zweiten Tutzinger Hopizgesprächen mit allen Interessierten aus Gesellschaft, Hospizbewegung, Palliative Care und Wissenschaft.
Prof. Dr. Andreas Heller, Professor für Palliative Care und Organisationsethik an der IFF-Fakultät der Universität Klagenfurt, Wien und Graz
Pfarrer Frank Kittelberger, Studienleiter Ethik in Medizin und Gesundheitswesen, Pastoralpsychologie und Spiritual Care, Evangelische Akademie Tutzing
Prof. Dr. Andreas Heller
14.00 Uhr
Begrüßung: Pfr. Frank Kittelberger
Einführung in die Tagung Prof. Dr. Andreas Heller
14.30 Uhr
In Ruhe sterben wir hier nicht!
Prof. DDr. Reimer Gronemeyer
15.15 Uhr
In Ruhe sterben. Aufgabe der Palliativmedizin
Prof. Dr. Raymond Voltz
16.00 Uhr
Walk & Talk - Gespräche mit Kaffee in Schloss und Park
16.30 Uhr
In Ruhe – aber nicht alleine lassen:
Begleitung wendet Not
Gräfin Henriette zu Castell-Rüdenhausen
17.15 Uhr
Innere Freiheit - Innere Ruhe. Menschliche Würde und Spiritualität in der Begleitung am Lebensende
Prof. Dr. Gerhard Höver
19.15 Uhr
Versorgen statt Begleiten? „Sterben machen“
als gesellschaftliche Aufgabe
Prof. Dr. Werner Schneider
20.00 Uhr
Mit Filmen & Clips für Hospizarbeit werben
Medialer Kurzimpuls
Veranstaltungsleitung
Prof. Dr. Andreas Heller
Pfr.i.R. Frank Kittelberger
Freier MitarbeiterReferierende
Martin Alsheimer, Leiter der Hospizakademie der Gemeinnützigen Gesellschaft für Soziale Dienste (GGSD), Nürnberg
Henriette Gräfin zu Castell-Rüdenhausen, Vorsitzende des Bayerischen Hospiz- und Palliativverbandes (BHPV), Nittendorf Susanne Fleckinger MPH, Wissenschaftliche Mitarbeiterin am FB Human- und Gesundheitswissenschaften der Universität Bremen Prof. Dr. theol. Dr. rer.soc. Reimer Gronemeyer, em. Professor für Soziologie der Justus-Liebig-Universität Gießen, Mitglied des wissenschaftlichen Beirates des Deutschen Hospiz-und Palliativ-Verbandes (DHPV), Gießen Prof. Dr. Andreas Heller, Professor für Palliative Care und OrganisationsEthik an der Fakultät für Interdisziplinäre Forschung und Fortbildung (IFF Wien) der Universität Klagenfurt, Wien und Graz, Mitglied des wissenschaftlichen Beirates des Deutschen Hospiz-und PalliativVerbandes (DHPV), Wien Prof. Dr. Gerhard Höver, Emeritus, Moraltheologisches Seminar an der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn; Mitglied des wissenschaftlichen Beirates des Deutschen Hospiz- und Palliativ-Verbandes (DHPV), Bonn Pfr. Frank Kittelberger, Studienleiter Evangelische Akademie Tutzing Prof. Dr. Dr. Michael Kraus, Chefarzt der Medzinischen Kliniken II an den Kreiskliniken Altötting-Burghausen, Vorsitzender des Hospizvereins im Landkreis Altötting Diakon Stefan Meyer MAS, Leiter der Hospizakademie Nürnberg, Vorstandsmitglied des Bayerischen Hospiz- und Palliativverbandes (BHPV), Nürnberg DAS Sonja Prieth MA, Leiterin des Bildungsreferats der Tiroler Hospizgemeinschaft, Innsbruck Prof. Dr. Werner Schneider, Professor für Soziologie an der Universität Augsburg, Vorsitzender des wissenschaftlichen Beirates des Deutschen Hospiz-und PalliativVerbandes (DHPV), Augsburg Prof. Dr. med. Raymond Voltz, Direktor des Zentrums für Palliativmedizin der Uniklinik Köln, Vorstandsmitglied der Deutschen Gesellschaft für Palliativmedizin, Köln Sigfried Wanner, Diakonie.Kolleg im Diakonischen Werk Bayern, Nürnberg Ass. Prof. Dr. Klaus Wegleitner, Assistenzprofessor am Institut für Palliative Care und OrganisationsEthik an der Fakultät für Interdisziplinäre Forschung und Fortbildung (IFF Wien) der Universität Klagenfurt, Wien und GrazKooperationspartner
IFF-Wien: Institut Palliative Care und OrganisationsEthik an der Fakultät für Interdisziplinäre Forschung und Fortbildung der Universität Klagenfurt, Wien und Graz Deutscher Hospiz- und Palliativverband (DHPV) / Wissenschaftlicher Beirat: Prof. Dr. Michael Ewers MPH; Prof. Dr. Dr. Reimer Gronemeyer; Univ. Prof. Mag. Dr. Andreas Heller; Prof. Dr. Gerhard Höver; Prof. Dr. jur. Thomas Klie; Dr. med. Klaus Maria Perrar; Prof. in Dr.in. Sabine Pleschberger, Prof. Dr. Lukas Radbruch; Prof. Dr. Werner Schneider Initiative End-Of-Life-Care des Diakonischen Werks BayernOrt & Infos
Evangelische Akademie Tutzing
Schlossstraße 2+4
82327 Tutzing
Kontakt
Cornelia Spehr
Telefon: 08158 / 251-126
Fax: 08158 / 99 64 0
spehr@eatutzing.de