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Kanzelreden

Kanzelrede – mit Prof. Ulrich Khuon

10. Oktober 2021

Tagung reise info München reise info Kunst & Kultur
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Inhalt

Die Kanzelrede – so sagt es die Definition – ist eine Sprachform, die zwischen Predigt und Vortrag angesiedelt ist. Ihr Ort ist nicht der Gottesdienst,

wohl aber der Kirchenraum. Nichtordinierte – Laien – sprechen zu einem Thema ihrer Wahl. Der besondere Ort der Kirche zeigt den ethischen Umkreis und die theologische Dimension an, der sich der Kanzelredner/die Kanzelrednerin verpflichtet oder zumindest nahe fühlt, soweit er/sie sich
auch von der formalen und inhaltlichen Bindung der Predigt entfernen mag.
 
Die Gestaltung von Welt und Gesellschaft entspringt dem biblischen Auftrag. Jeder und jede ist unverzichtbar, seinen/ihren spezifischen Beitrag zu leisten.
DIE KANZELREDE ZEIGT:
KIRCHE ÖFFNET SICH DER WELT.

So wie die kirchlichen Akademien in ihren Tagungen nicht zuletzt aus dem Spannungsbogen von Gott und Welt Funken schlagen, setzt die Kanzelrede einen kräftigen rhetorischen Einzelakzent. Dabei können ihr die deutliche Sprache und der Bekennermut der protestantischen Predigt-Tradition in besonderer Weise zugutekommen.

Die Kanzelrede ist seit 1997 ein viel beachtetes Format der Akade­mie. Zu den Rednerinnen und Rednern gehören u.a. Joachim Gauck, Gesine Schwan, Christian Stückl, Dieter Reiter, Harald Lesch, Dirk Ippen, Ulrich Wilhelm, Christian Springer, Felix Finkbeiner, Charlotte Knobloch, Peter Küspert und Mirjam Zadoff. Ihr Thema finden die Kanzelreden in jedem ernsthaft diskutablen Feld unseres gegenwärtigen geistigen, politischen, sozialen und kulturellen Lebens. Als mediales Ereignis heben sich Kanzelreden schon deshalb vom Üblichen ab, weil sie sich als engagierte Darstellung einer Persönlichkeit präsentieren, die für ihre Sache einsteht und somit Verantwortung übernimmt.

Wir laden Sie herzlich ein in die Erlöserkirche!

Udo Hahn, Direktor der Evangelischen Akademie Tutzing
Brigitte Grande, M.A., Vorsitzende des Freundeskreises der Evangelischen Akademie Tutzing

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Programm

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11.30 Uhr
Kanzelrede

in der Erlöserkirche an der Münchner Freiheit, München-Schwabing

Es spricht:

Ulrich Khuon

Intendant des Deutschen Theaters Berlin

————————————–

Der Eintritt ist frei!

Eine Anmeldung ist erforderlich.

Veranstaltungsleitung

Pfr. Udo Hahn
Akademiedirektor
Referat für Theologie, Politik, Ökumene, Medien

Referierende

Prof. Ulrich Khuon

Geboren 1951 in Stuttgart. Studium an der Universität Freiburg von 1970 bis 1979. Staatsexamen in Jura, Germanistik und Theologie. Ab 1977 arbeitete er zunächst als Theater- und Li­teraturkritiker bei der Badischen Zeitung. Seine Theaterarbeit begann 1980 als Chefdramaturg und ab 1988 als Intendant am Stadttheater Konstanz. 1993 wechselte er an das Niedersächsi­sche Staatsschauspiel Hannover, 1997 wurde er zum Professor an der Hochschule für Musik und Theater Hannover ernannt. Mit Beginn der Spielzeit 2000/01 ging er als Intendant an das Thalia Theater Hamburg. Während seiner Intendanz wurde das Thalia Theater zweimal Theater des Jahres. Seit September 2009 ist Ulrich Khuon Intendant des Deutschen Theaters Berlin. Seit 1998 ist er Jury-Mitglied des Else-Lasker-Schüler-Dra­matikerpreises, seit 1999 gehört er der Deutschen Akademie der Darstellenden Künste an. Von 2008 bis 2014 war er im Stiftungsrat des Friedenspreises des Deutschen Buchhandels. Er ist Mitglied in der Kommission zur Verleihung der Goethe Medaille sowie der Praemium Imperiale. 2018 wurde er in den Stiftungsbeirat der Kulturstiftung des Bundes berufen. Ulrich Khuon wurde 2013 als neues Mitglied in die Sektion Darstellende Kunst der Akademie der Künste Berlin gewählt. Im Oktober 2013 verlieh ihm die Genossenschaft Deutscher Bühnen-Angehöriger den Max-Reinhardt-Ring. Von Januar 2017 bis November 2020 war er Präsident des Deutschen Bühnenvereins. Während seiner Amtszeit entwickelte er den Wertebasierten Verhaltenskodex zur Prävention von sexuellen Über­griffen und Machtmissbrauch wesentlich mit und unterstützte den Aufbau der Vertrauensstelle gegen sexuelle Belästigung und Gewalt THEMIS.

Ort & Infos

Erlöserkirche München Schwabing
Germaniastraße 4
80802 München-Schwabing
 
MIT ÖFFENTLICHEN VERKEHRSMITTELN
In München mit der U-Bahn U 3 und U 6, dem MetroBus 53 und 54, der Tram 23
oder mit dem Stadtbus N40, N41, N42 bis Haltestelle Münchner Freiheit.

Die Kirche ist von der Ungererstraße her für Rollstuhlfahrer zugänglich.

Gegenüber der Erlöserkirche gibt es für Autofahrer einen gebührenpflichtigen Parkplatz an der Münchner Freiheit.
Kontakt

Isabelle Holzmann
Telefon: 08158 / 251-121
Fax: 08158 / 251-110
holzmann@ev-akademie-tutzing.de