Metals matter!
05. – 07. November 2021
TagungInhalt
Metalle nachhaltiger nutzen
Metalle sind in der Diskussion: aktuell stark steigende Preise für Industriemetalle wie Kupfer und Aluminium, Ressourcenengpässe bei nachlassender Corona-Pandemie, Aufregung über mögliche Erschließbarkeit von Seltenerdmetallvorkommen in Grönland, zunehmender Bedarf an Lithium und an Kobalt für Elektroautos.
Anknüpfend an frühere Tutzinger Tagungen befassen wir uns übergreifend mit der Nutzung von Metallen. Sie sind nicht erneuerbare Rohstoffe. Sie können aufgrund ihrer immanenten Eigenschaften bei kluger Nutzung in nennenswertem Maß nach ihrem end-of-life wiedergewonnen werden. Nach dem Motto „gebrauchen statt verbrauchen.“
Ausgehend von der Faszination der Metalle, ihrer Vielfalt und ihrer Endlichkeit, nehmen wir die gesamte Wertschöpfungskette in den Blick: vom Bergbau und Aufbereitung der Minerale über die gesamte Verwertungskette und Dissipation hin zu Potenzialen und Grenzen einer Metall-Kreislaufwirtschaft. Grundlegend ist, die Nutzung von Metallen von Anfang an nachhaltig zu designen. Technologiemetalle aller Art ebenso wie Basismetalle werden in der Energiewende, der Mobilitätswende ebenso wie in der digitalen Transformation noch wichtiger. In Windkraftanlagen und Photovoltaik sind sie Voraussetzung ebenso wie sie in Smartphones und Autos omnipräsent sind. Wir diskutieren anhand von konkreten Beispielen unterschiedlichste Aspekte der Umsetzungen des Mottos „Metals matter“ und lassen uns in einem aktuellen Werkstattbericht aus dem DBU Promotionskolleg zum Thema berichten.
Es geht um einen durchgreifenden Aufbau einer Metall-Kreislaufwirtschaft über Basis- und Edelmetalle hinausgehend, um nachhaltige Rohstoffsicherung und damit Zukunftssicherung.
Eine nachhaltigere Nutzung von Metallen setzt eine Förderung des Metallbewusstseins voraus. Dazu braucht es eine Kultur der Nachhaltigkeit auch und gerade für Rohstoffe und insbesondere Metalle.
Herzliche Einladung an alle Akteure und alle Interessierten zu einem dann aller Voraussicht nach wieder möglichen, persönlichen Austausch.
Prof. Dr. Martin Faulstich, Lehrstuhl Ressourcen- und Energiesysteme, TU Dortmund und Vorstand INZIN e.V – Institut für die Zukunft der Industrie-gesellschaft, Düsseldorf
Dr. Martin Held und Martin Waßink, Evangelische Akademie Tutzing
Prof. Dr. Klaus Kümmerer, Institut für nachhaltige Chemie, Universität Lüneburg, und Research and Education, International Sustainable Chemistry Collaborative Centre (ISC3)
Dr. Martin Held
Dr. Martin Waßink
Prof. Dr. Martin Faulstich
Prof. Dr. Klaus Kümmerer
Anreise ab 16:00 Uhr
18.00 Uhr
Abendessen
19.00 Uhr
Metals matter! Metalle nachhaltiger nutzen
Begrüßung
Dr. Martin Waßink
Vorstellung, Veranstalter, Kooperierende und Referierende
19.20 Uhr
Faszination Metalle
Zwischen Vielfalt...
Dr.-Ing. Catrin Kammer
...und Endlichkeit
Prof. Dr. Martin Faulstich
21.00 Uhr
f2f – face to face: Begegnungen in den Salons
Veranstaltungsleitung
Dr. Martin Held
Freier MitarbeiterDr. Martin Waßink
Prof. Dr. Martin Faulstich
Freier MitarbeiterProf. Dr. Klaus Kümmerer
Referierende
Referierende / Tagungsteam / Weitere Zusammenarbeitende
*Dr. Volker Berding, Leiter Referat Ressourcenmanagement, Deutsche Bundesstiftung Umwelt, Osnabrück
Laura Beyeler, Fachgebiet Transdisziplinäre Nachhaltigkeitsforschung, Technische Universität Berlin
*Dr. Britta Bookhagen, Recycling und Rohstoff-Effizienz Preis, Deutsche Rohstoffagentur (DERA), Berlin
Dr. Winfried Bulach, Senior Researcher, Bereich Ressourcen & Mobilität, Öko-Institut, Darmstadt
Prof. Dr. Martin Faulstich, Lehrstuhl Ressourcen- und Energiesysteme, TU Dortmund und INZIN e.V. – Institut für die Zukunft der Industriegesellschaft, Düsseldorf
*Bernd Fleschenberg, Geschäftsführer TSR Recycling, Lünen
Dr. Thomas Gäckle, Leiter Unterabteilung Rohstoffpolitik, Bundesministerium für Wirtschaft und Energie, Berlin
*Dr. Christian Hagelüken, Director EU Government Affairs, Umicore, Hanau
Dr. Martin Held, Freier Mitarbeiter, Evangelische Akademie Tutzing und Transformateure – Akteure der großen Transformation, Tutzing
*Dr. Maximilian Hempel, Abteilungsleiter Umweltforschung und Naturschutz, Deutsche Bundesstiftung Umwelt, Osnabrück
Dr.-Ing. Catrin Kammer, Chefredakteurin METALL-Fachzeitschrift für Metallurgie, Wirtschaft, Technik, Wissenschaft, Goslar
*Dr. Kora Kristof, Leiterin Abteilung Nachhaltigkeitsstrategien, Ressourcenschonung und Instrumente, Umweltbundesamt, Dessau
Prof. Dr. Klaus Kümmerer, Direktor Institut für nachhaltige Chemie, Leuphana Universität Lüneburg und Direktor Research and Education, International Sustainable Chemistry Collaborative Centre (ISC3)
* Klaus Mertens, Transformateure und Wiss. Mitarbeiter Betriebsrat ZF, Standort Schweinfurt
Christoph Ratay, Lehrstuhl für Unternehmensführung, Technische Universität München
*Prof. Dr. Armin Reller, RESOURCE LAB, Ressourcenstrategie Wissenschaftszentrum Umwelt, Universität Augsburg
*Prof. Dr. Markus Reuter, Senior Expert, SMS Group, Düsseldorf
Konrad Schoch, Fakultät für Design und Kunst – Industrial Design, Bergische Universität Wuppertal
Christoph Tochtrop, Folkwang Universität der Künste/Wuppertal Institut
Lukas Wagner, Fraunhofer-Institut für Solare Energiesysteme ISE, Freiburg
Martin Waßink, Studienleiter, Evangelische Akademie Tutzing
Dr. Ralph Wiechers, Chefvolkswirt und Mitglied Hauptgeschäftsführung, Verband Deutscher Maschinen- und Anlagenbau, Frankfurt/M.
* Zusammenarbeit: Diese Personen sind an der Tagung neben den Veranstaltern mit beteiligt
Ort & Infos
Evangelische Akademie Tutzing
Schlossstraße 2+4
82327 Tutzing
Kontakt
Cornelia Spehr
Telefon: 08158 / 251-126
Fax: 08158 / 99 64 0
spehr@eatutzing.de