
Migrationserfahrungen: Alte Wunden und neues Leben
02. – 03. Juni 2025
TagungInhalt
FREMD IST DER FREMDE NUR IN DER FREMDE.
In der 18. Tutzinger Psychiatrietagung wollen wir unsere Migrationserfahrungen teilen – egal, ob sie sehr frisch sind oder Jahrzehnte zurückliegen, ob wir sie selbst erlebt oder in Familiengeschichten geerbt haben.
Zentral für den Austausch sind dabei die Erzählwerkstätten, in denen Migrationsgeschichten in einer methodisch kontrollierten und geschützten Weise zu Wort kommen sollen. Wir wollen dabei zuhören und aufeinander reagieren, Unterschiede, aber auch Gemeinsamkeiten der Erfahrungen mit Migration benennen. Dabei steht das eigene Erleben und der respektvolle Austausch im Vordergrund. Vertieft und eingeordnet werden die eigenen Erfahrungen von Vorträgen renommierter Expert:innen: Welche Spuren hinterlassen Migrationserfahrungen in der Seele von Menschen und wie können alte, gar ererbte Verwundungen und Traumata psychisch verarbeitet werden? Wie können Menschen dabei therapeutisch unterstützt werden? Wie kann Zugehörigkeit an neuen Orten entstehen und neues Leben in einer inklusiven Gesellschaft gelingen? Ist Religion eine Hürde oder gar eine hilfreiche Ressource dabei?
Wir freuen uns auf Sie und Ihre Perspektiven und Erfahrungen, ob sie nun selbst oder in der Familiengeschichte eine Migrationsgeschichte haben, mit Menschen arbeiten, die am neuen Lebensort ihre Geschichte verarbeiten und neue Anfänge gestalten müssen, oder generell an einer inklusiven Gesellschaft Interesse haben.
Imbiss
Auf der Suche nach Zugehörigkeit im neuen Land
Kaffee/Tee/Kuchen
Abendessen
Migration und religiöser Wandel
Lesung und Musik
Begegnungen und Gespräche in den Salons des Schlosses
Veranstaltungsleitung
Dr. Hendrik Meyer-Magister
ehem. Stellvertretender Akademiedirektor / Studienleitung für Gesundheit, Künstliche Intelligenz und Spiritual CareDr. Heinrich Berger
Freier MitarbeiterDr. Stefan Schmid
Freie MitarbeiterinReferierende
Barbara Abdallah-Steinkopff, Diplompsychologin, Psychologische Psychotherapeutin und Ergotherapeutin; langjährige Tätigkeit bei Refugio München, sowie als Supervisorin und Dozentin, München
Peter Bechmann, Journalist und Mitarbeiter der Pressestelle des Bezirks Oberbayern; ehrenamtlich engagiert bei BASTA – Bündnis für psychisch erkrankte Menschen, München
Katharina Bierner, Musikerin und Musikpädagogin; Leiterin und Koordinato rin der Kunst- und Musikworkshops in der Refugio München Kunstwerkstatt, München
Zühal Bilir-Meier, Diplom-Sozialpädagogin; Kinder und Jugendtherapeutin in eigener Praxis, München
Josef Brustmann, bayerischer Kabarettist, Musiker und Lyriker
Susanne Donn, Diplompädagogin, Traumapädagogin und Traumafachberaterin sowie Märchenpädagogin, TAFF Augsburg, Diakonisches Werk Augsburg
Dr. Katharina Drexler, Autorin und Ärztin für Psychiatrie sowie Psychosomatische Medizin und Psychotherapie; Supervisorin für Traumatherapie (EMDRIA Deutschland e.V. / DeGPT), Köln
Gabi Lifka, Sozialpädagogin, Supervisorin und Coach; tätig bei TAFF Mühldorf beim Diakonisches Werk Traunstein e.V., Kraiburg am Inn
Prof. Dr. Stefan Kammhuber, Psychologe und Sprechwissenschaftler; Berater, Trainer und Coach für Interkulturelle Zusammenarbeit und angewandte Rhetorik; Leiter des ikik-Institut für Kommunikation und Interkulturelle Kompetenz an der OST-Ostschweizer Fachhochschule, Rapperswil
Prof. Dr. Alexander-Kenneth Nagel, Professor für Religionswissenschaft mit dem Schwerpunkt sozialwissenschaftliche Religionsforschung an der Georg-August-Universität Göttingen
Jutta Prediger, Journalistin, Redakteurin und Moderatorin beim Bayerischen Rundfunk, München
Vera Schweinstetter, Dramaturgin sowie „Jeremy-Kraus-Approach“- und Feldenkrais-Pädagogin; Co-Leitung des Junges Landestheater Bayern (JLTB), Mühldorf am Inn
Jakob Weiß, Musiker, Künstler und Musikpädagoge; Leiter und Koordinator der Kunst- und Musikworkshops in der Refugio München Kunstwerkstatt, München




