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Nahostpolitik im Spannungsdreieck – Israelisch-palästinensische Friedensgruppen als Lernorte für deutsche Politik?

12. – 14. Mai 2017

Tagung reise info Tutzing reise info Geschichte, Gesellschaft & Soziales
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Inhalt

Die Evangelische Akademie Tutzing bietet einen Raum für den unvoreingenommenen Diskurs. Ihre Aufgabe ist es, die Suche nach Lösungen von Themen und Konflikten zu fördern. In Wahrnehmung dieses Auftrags hat sich die Akademie in ihrer 70-jährigen Geschichte zu einem geschätzten Ort entwickelt, von dem zahlreiche Impulse ausgegangen sind. Um Verständigung zu fördern, plante die Akademie – zusammen mit Kooperationspartnern – vom 12. bis 14. Mai  2017 die Tagung „Nahostpolitik im Spannungsdreieck. Israelisch-palästinensische Friedensgruppen als Lernorte für deutsche Politik?“ durchzuführen. Wir haben uns jetzt entschieden, diese Tagung zu verschieben, da es uns nicht gelungen ist, alle für das Thema maßgeblichen Gesprächspartnerinnen und Gesprächspartner in angemessener Zahl zu gewinnen. Wir werden das Thema zu gegebener Zeit wieder aufgreifen.

Udo Hahn, Direktor der Evangelischen Akademie Tutzing

 

SECHS TAGE KRIEG UND KEIN ENDE?

 
50 Jahre nach dem Sechs-Tage-Krieg ist die Stimmung pessimistisch. Die Aussichten auf einen Frieden zwischen Israelis und Palästinensern scheinen in weite Ferne gerückt. Zu befürchten sind vielmehr weitere Zuspitzungen.
 
Die Geschichte zeigt, dass sich  neue Ansätze auftun können, wenn bisherige Gegner gewillt sind, mutige Schritte zu wagen und historische Chancen zu nutzen. Frieden und Ausgleich sind auch im Nahen Osten nicht unmöglich. Alle Bemühungen verdienen unsere Unterstützung, die gegen Resignation und Fatalismus ankämpfen und auf den Verständigungswillen in beiden Völkern bauen.
 
Dass Versöhnung möglich ist, zeigen die israelisch-palästinensischen Friedensgruppen, die auf Augenhöhe zusammenarbeiten und sich um Ausgleich der Interessen bemühen. Ihre VertreterInnen haben wir nach Tutzing eingeladen und wollen herausfinden, was von ihnen zu lernen ist:
Was sind die Lösungsoptionen, die über Abschreckungs- und Sicherheitsstrategien  sowie Boykottaufrufe hinausgehen? Wer sind die Akteure, und wie verfolgen sie ihre gemeinsamen Interessen? Welche Chancen sehen sie für Verständigung? Wie arbeiten sie daran, „Hass und Misstrauen in Vertrauen, Empathie und gegenseitige Unterstützung" (Homepage der „Roots") zu verwandeln?
 
Andererseits: Wie stellen sich deutsche PolitikerInnen und  Intellektuelle zu diesen Initiativen und ihren Zielen? Wo stehen sie im Spannungsdreieck? Was können sie und wir alle lernen?
 
 
Dr. Ulrike Haerendel, Stellv. Direktorin, Evangelische Akademie Tutzing
Jutta Höcht-Stöhr, Direktorin, Evangelische Stadtakademie München
sowie
Judith Bernstein, Publizistin, Friedensaktivistin, München
Ralph M. Deja, Vorstand Chaverim, Diözesanvorstand Pax Christi, München
Alexandra Senfft, Schriftstellerin und Publizistin, Fuchstal
Gesa Tiedemann, Geschäftsführerin, Petra-Kelly-Stiftung, München

Programm

Fr, 12.05.2017 Sa, 13.05.2017 So, 14.05.2017
icon button icon button Programm

Anreise ab 15.00 Uhr

17.00 Uhr
Begrüßung
Dr. Ulrike Haerendel

&

Pfarrerin Jutta Höcht-Stöhr
17.15 Uhr
50 Years Sice 1967 - What's the Situation?
Avraham Burg

&

Ziad Abu Zayyad

Moderation:

Markus Rosch
18.30 Uhr

Abendessen

20.00 Uhr
"Sweet Occupation"

Lizzi Doron liest aus ihrem neuesten Buch

Im Anschluss: Gespräch zwischen

Lizzie Doron

&

Sulaiman Khatib

Moderation:

Mag. Alexandra Senfft
22.00 Uhr

Gespräche in den Salons

Veranstaltungsleitung

Dr. Ulrike Haerendel

Ort & Infos

Evangelische Akademie Tutzing

Schlossstraße 2+4
82327 Tutzing

Kontakt

Rita Niedermaier
Telefon: 08158 / 251-121
Fax: 08158 / 251-110
niedermaier@eatutzing.de