New Work – Arbeit zukunftsfähig und menschengerecht gestalten
22. – 24. März 2024
TagungInhalt
In New Work
Digitaler Dschungel where dreams are made of
There’s nothing you can′t do
Now you′re in New Work
Vier-Tage-Woche will make you feel brand new
Kickertisch und KI will inspire you
Digitaler Dschungel where dreams are made of
There’s nothing you can′t do
Now you′re in New Work
Vier-Tage-Woche will make you feel brand new
Kickertisch und KI will inspire you
angelehnt an Jay-Z ft. Alicia Keys
New Work – alle sprechen darüber, aber kaum jemand weiß, was es bedeutet. Somit reicht die New Work-Debatte von der Digitalisierung über den Kickertisch im Großraumbüro und die Vier-Tage-Woche bis zur Künstlichen Intelligenz. Immer weniger gemein hat diese Debatte mit dem sozialutopischen Ursprungskonzept von Frithjof Bergmann. Ihm zufolge besteht das Ziel von New Work darin, „die Arbeit so zu transformieren, dass sie freie, selbstbestimmte und menschliche Wesen hervorbringt“. Kann New Work seine Versprechen einer zukunftsfähigen und menschengerechten Arbeit heute erfüllen?
Der DGB-Index Gute Arbeit liefert gemischte Ergebnisse. Er basiert auf einer jährlich durchgeführten, repräsentativen Studie, welche die Arbeitsbedingungen aus Perspektive der Beschäftigten untersucht: In Deutschland bestehen große Unterschiede in der Qualität von Arbeit. Die Anteile an „guter“ und „schlechter Arbeit“ nehmen zu, wogegen das Mittelfeld kleiner wird. 2023 erlebte knapp jede fünfte Person Arbeitsbedingungen, die in den Bereich „schlechte Arbeit“ fielen.
Trotz seiner bislang unzureichend eingelösten Versprechen steckt in New Work ungenutztes Potenzial. Zum Beispiel ermöglichen Trends der Individualisierung und Flexibilisierung von Arbeit, den Arbeitsort, die Arbeitszeit sowie die Arbeitsbedingungen selbstbestimmt zu gestalten und an persönliche Lebensentwürfe anzupassen.
Auf der Tagung im Schloss Tutzing widmen wir uns der Frage nach zukunftsfähiger und menschengerechter Arbeit vor dem Hintergrund der New Work-Debatte:
- Wie realitätsnah ist die New Work-Utopie?
- Welche Impulse zur Gestaltung guter Arbeit bieten die Psychologie, Soziologie, Arbeits- und Organisationswissenschaft?
- Wie entwickeln wir Schlüsselkompetenzen für die Arbeit von morgen? Wie stärken wir Vertrauen im Team, Sinnerleben in der Arbeit, Kreativität und Führungskompetenz?
- Warum sollten wir die Zukunft der Arbeit und die Zukunft der Erde zusammendenken?
Herzliche Einladung ans Ufer des Starnberger Sees zum gemeinsamen Nachdenken und Mitgestalten!
Dr. Nadja Bürgle, Studienleitung, Evangelische Akademie Tutzing
Anreise ab 16.00 Uhr
18.00 Uhr
Beginn der Tagung mit dem Abendessen
19.00 Uhr
Begrüßung
Dr. Nadja Bürgle
19.15 Uhr
New Work zwischen Utopie und Wirklichkeit - Perspektiven der Soziologie
Prof. Dr. Friedericke Hardering
Vortrag und Diskussion
20.45 Uhr
Begegnungen und Gespräche in den Salons
Veranstaltungsleitung
Dr. Nadja Bürgle
Studienleitung für Soziales und Bildung, Wirtschaft und Arbeitswelt, Nachhaltige EntwicklungReferierende
Prof. Dr. Friedericke Hardering, Professorin für Zukunft der Arbeit und Digitalisierung an der Fachhochschule Münster, Forschungsschwerpunkte: New Work, Digitalisierung, Sinn der Arbeit, Arbeitssoziologie
Carina Müller, wissenschaftliche Mitarbeiterin am Fraunhofer-Institut für Arbeitswirtschaft und Organisation, Projektleiterin „Workspace Innovation“, Innovationsnetzwerk „Office 21“, Stuttgart
Bea Paeßler, Kommunikationstrainerin, systemischer Teamcoach und Co-Gründerin von „be-da Verbindung schaffen“, Themenschwerpunkte: Teamentwicklung, Kommunikation, psychologische Sicherheit, München
Sebastian Roloff MdB, Mitglied des Deutschen Bundestags, Mitglied im Parteivorstand der SPD und im Wirtschaftsausschuss, stellvertretendes Mitglied im Rechtsausschuss, ehem. Personalleiter bei MAN Truck & Bus, ehrenamtliches Engagement als Richter, im Verwaltungsrat der DAK-Gesundheit und bei der IG Metall, Berlin
Dr. Nico Rose, Psychologe, Speaker und Autor, u. a. von „Arbeit besser machen“, ehem. Professor für Organisationspsychologie an der International School of Management Dortmund, ehem. Vice President Employer Branding & Talent Acquisition bei Bertelsmann, „einer der führenden Experten für Positive Psychologie in Deutschland“ laut Harvard Business Manager, Hamm
Hans Rusinek, Forscher, Autor und Berater zur Zukunft der Arbeit an der Universität St. Gallen, Fellow im ThinkTank30 des Club of Rome, ehem. Associate Strategy Director von BrightHouse, Studium der VWL, Philosophie und Politik an der London School of Economics und der Universität Bayreuth, Hamburg
Robert Sinopoli, Sozialwissenschaftler und Mitarbeiter am Institut DGB-Index Gute Arbeit, Berlin
Dr. Christoph Picker, Leiter Arbeitswissenschaft und Arbeitssicherheit, vbw – Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft e.V., München
PD Dr. Silke Weisweiler, Dipl.-Psychologin, Pädagogin M.A., Coach und Mediatorin, Personalentwicklerin im Landeskirchenamt der ELKB und kommissarische Leitung des Personalreferates, ehem. Leitung des Center for Leadership and People Management der Ludwig-Maximilians-Universität München, Mitgründerin und Beraterin der Munich Center for Leadership GmbH, München
Felicitas Wilke, Wirtschaftsressort der Süddeutschen Zeitung, München
Prof. Dr. Marin Zec, Professor für Angewandte Informatik an der Hochschule München, Trainer und Speaker zu kreativem Problemlösen, Innovation und Künstlicher Intelligenz, Studium der Informatik (M.Sc., B.Sc.), Philosophie (B.A.) und Psychologie, München
Ort & Infos
Evangelische Akademie Tutzing
Schlossstraße 2+4
82327 Tutzing
Kontakt
Rita Niedermaier
Telefon: 08158 / 251-121
Fax: 08158 / 251-110
niedermaier@eatutzing.de