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Arbeit menschenzentriert gestalten – New Work (Vol. 3)

07. – 09. November 2025

Tagung reise info Tutzing reise info Wirtschaft
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Inhalt

Arbeit sollte uns dabei unterstützen,
freiere, selbstbestimmtere und vollständigere Wesen zu werden.

Frithjof Bergmann
Ist New Work „out“? 
Nein, lautet das Ergebnis des aktuellen New Work-Barometers. Jährlich erfasst das Instrument die Bedeutung von New Work in deutschsprachigen Betrieben und die Folgen für die Personalarbeit. Im Jahr 2025 wurden rund 570 Führungskräfte und Personalverantwortliche aus Unternehmen unterschiedlicher Größe und Branchen befragt: 66 Prozent erwarten einen deutlichen Bedeutungszuwachs von New Work in den kommenden drei Jahren. Im Vorjahr waren es noch 81 Prozent. 13 Prozent rechnen mit gleichbleibender, 21 Prozent mit sinkender Relevanz. Zwar lässt der öffentliche Hype um New Work nach. Dennoch halten viele Unternehmen an den Praktiken fest – so resümieren die Autor:innen.
Die Ernüchterung kommt nicht überraschend angesichts der überzogenen Heilsversprechen, New Work könne sämtliche Probleme der „Old Work“ in kürzester Zeit lösen. Zurecht wurde kritisiert: Das Ursprungskonzept von Frithjof Bergmann wird zu stark vereinfacht. Maßnahmen werden auf Kickertische reduziert. Der Fokus liegt auf der Außendarstellung anstatt auf der inneren Transformation des Unternehmens.
Inmitten der Debatten über „out“ oder „in“ sowie berechtigter Kritik ist eine Rückbesinnung auf die Kernidee des New Work-Begründers Bergmann hilfreich: „Nicht wir sollten der Arbeit dienen, sondern die Arbeit sollte uns dienen“. Der Anspruch ist eine menschenzentrierte, gesundheitsfördernde und nachhaltige Gestaltung von Arbeit. Kann dieser wirklich jemals „out“ sein?
Gute Arbeitsbedingungen und positive Zukunftsbilder aktivieren die menschliche Gestaltungskraft. Darum beschäftigen wir uns auf der Tagung mit Fragen wie:
  • Wie kann paradoxe Führung die widersprüchlichen Anforderungen der VUKA*-Welt navigieren? (*Volatilität, Unsicherheit, Komplexität, Ambiguität)
  • Welche Rolle spielen Unternehmen für die gesellschaftlichen Diskurse über unsere Demokratie? Inwieweit lassen sich Organisationsstrukturen selbst demokratisch gestalten?
  • Wie werden wir zu Verbündeten für Menschen, die marginalisiert oder diskriminiert werden?
  • Wie unterstützt eine strategische Lernkultur die Transformation der Organisation?
  • Wie kann Verantwortungseigentum unsere Art zu Wirtschaften verändern?
Herzliche Einladung ans Ufer des Starnberger Sees zum gemeinsamen Entdecken und Gestalten der Zukünfte von Arbeit!
Dr. Nadja Bürgle, Studienleitung, Evangelische Akademie Tutzing

Programm

Fr, 07.11.2025 Sa, 08.11.2025 So, 09.11.2025
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Dr. Nadja Bürgle

Anreise ab 16.00 Uhr

18.00 Uhr

Beginn der Tagung mit dem Abendessen

19.00 Uhr
Begrüßung & Einführung
Dr. Nadja Bürgle
19.15 Uhr
Paradoxe Führung - Spannungsfelder von Führung in der VUKA-Welt
Prof. Dr. Simone Kauffeld

Vortrag und Diskussion

20.45 Uhr

Gespräche und Networking in den Salons des Schlosses

Veranstaltungsleitung

Dr. Nadja Bürgle
Studienleitung für Soziales und Bildung, Wirtschaft und Arbeitswelt, Nachhaltige Entwicklung

Referierende

REFERIERENDE 

Mona Algner, Psychologin, Wissenschaftlerin und Coach, Doktorandin an der Ludwig-Maximilians-Universität München, Forschungsschwerpunkte: geschlechtsspezifische Stereotype und Führung, ausgezeichnet mit dem Gender Forschungspreis der Freien Universität Berlin 2022, Berlin

Dr. Johannes Fertmann, Psychologe und Partner bei mglw., Beratung für strategische Organisationskultur, Dozent für Organisationsentwicklung an der Rheinland-Pfälzischen Technischen Universität Kaiserslautern-Landau, Hamburg

Dr. Martin P. Fladerer, Sozial- und Organisationspsychologe, Postdoctoral Research Group Leader am Lehrstuhl für Forschungs- und Wissenschaftsmanagement an der Technischen Universität München, wissenschaftlicher Leiter des Perspektivenlabor am House of Competence des Karlsruher Institut für Technologie, München

Anna Hoberg, Wissenschaftsexpertin für Zusammenarbeit und Führung am Fraunhofer-Institut für Arbeitswirtschaft und Organisation IAO, Stuttgart

Prof. Dr. Simone Kauffeld, Inhaberin des Lehrstuhls für Arbeits-, Organisations- und Sozialpsychologie an der TU Braunschweig, „eine der 40 führenden HR-Köpfe 2025“ laut Personalmagazin, Gründerin und Gesellschafterin von Prof. Dr. Kauffeld & Lorenzo für den Transfer wissenschaftlicher HR-Lösungen in die Praxis, Braunschweig

Andreas Lerche, Geschäftsführer von TheDive GmbH, Autor von „New Finance: Gestaltung zeitgemäßer Finanzprozesse in Purpose Driven Organizations“, Mitglied im internationalen Controller Verein, Ausbildung zum Einzelhandelskaufmann und Studium der Betriebswirtschaftslehre an den Universitäten Mannheim, Wien und Münster, Berlin

Gregory Rech, Redakteur bei Personalmagazin, Freiburg

 

TAGUNGSLEITUNG

Dr. Nadja Bürgle, Studienleiterin an der Evangelischen Akademie Tutzing, Organisations- und Sozialpsychologin, Promotion zur Psychologie des Lebenssinns, zertifizierte systemische Beraterin

 

IN KOOPERATION MIT

Personalmagazin & Neues Lernen

Partner

Personal Magazin
neues lernen Personal Magazin

Ort & Infos

Evangelische Akademie Tutzing

Schlossstraße 2+4
82327 Tutzing

Kontakt

Julia Bongers
Telefon: 08158 / 251-128
Fax: 08158 / 99 64 0
bongers@eatutzing.de