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Offen – Verbunden – Grenzüberschreitend (IGGS)

26. – 28. Oktober 2018

Tagung reise info Tutzing reise info Religion, Spiritualität
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Inhalt

„WIR SIND NUR SPIEGEL GOTTES“ 
                                                        Ernesto Cardenal 
 
Viele Menschen suchen nach Authentizität und Wahrhaftigkeit spiritueller Erfahrungen. Dabei werden Konfessions- und Religionsgrenzen überschritten, um der persönlich-existenziellen Innenseite von Religion auf die Spur zu kommen. Wir erahnen Offenheit, Verbundenheit und Selbsttranszendenz.
 
In einem interdisziplinären Austausch wollen wir diesen „Spiritual Turn“ wahrnehmen. Der Fokus liegt darauf, spirituelles Erleben aus philosophischen Perspektiven zu beschreiben und nach der Alltagspräsenz und -relevanz von Spiritualität zu fragen. Kunst ist uns dafür Seismograph und Ausdrucksgestalt.
 
Jedes Nachdenken über Spiritualität thematisiert die Zusammenhänge von Selbsterkenntnis und Selbsttranszendenz. Es geht somit bei der Spiritualität auch um Ethik, um die Anerkennung von Grenzen, um die Bereitschaft  zur Grenzüberschreitung – und nicht selten um Leiberfahrung. Sowohl von spiritueller als auch von philosophischer Seite öffnet sich ein therapeutischer Horizont – besonders dann, wenn die Sinnfrage in Lebenskrisen aufbricht. Daraus können Impulse für „Spiritual Care“ in Wissenschaft  und Praxis erwachsen.
 
Wir laden interessierte Fachleute, Laien, Wissende, Zweifelnde und Suchende ganz herzlich zu dieser Tagung an den Starnberger See ein.
Prof. Dr. med. Eckhard Frick SJ, Facharzt für Psychosomatische Medizin, Psychiater und Psychoanalytiker; Professor für Anthropologische Psychologie und Spiritual Care an der Hochschule für Philosophie München; Leiter der Forschungsstelle Spiritual Care am Klinikum rechts der Isar der TU München
Pfr. Frank Kittelberger, Pfarrer und Pastoralpsychologe; Studienleiter für Ethik in Medizin und Gesundheitswesen, Pastoralpsychologie und Spiritual Care an der Evangelischen Akademie Tutzing
Prof. Dr. Lydia Maidl, Professorin für Fundamentaltheologie an der LMU München; Mitarbeiterin am Institut für Angewandte Forschung, Entwicklung und Weiterbildung der Katholischen Hochschule Freiburg; Visiting Fellow mit Schwerpunkt Spiritual Care an der Hochschule für Philosophie München
 

Programm

Fr, 26.10.2018 Sa, 27.10.2018 So, 28.10.2018
icon button icon button Programm
Pfr.i.R. Frank Kittelberger
Prof. Dr. Eckhard Frick SJ
Prof. Dr. Lydia Maidl
Anreise ab 12.30 Uhr

Anreise ab 12.30 Uhr

14.00 Uhr
Mitgliederversammlung der IGGS

Mitgliederversammlung der IGGS

Prof. Dr. Eckhard Frick SJ
15.30 Uhr

Willkommenskaffee im Foyer

16.00 Uhr

Eröffnung der Tagung: Begrüßung & Einführung

Pfr.i.R. Frank Kittelberger

&

Prof. Dr. Eckhard Frick SJ
16.30 Uhr
Die Wahrheit der subjektiven Erfahrung:

Über die Grenzen einer „Spiritualität ohne Gott“ (André Comte-Sponville)

Prof. Dr. Georg Sans SJ
18.00 Uhr

Abendessen

19.15 Uhr
Spirituelle Erfahrung und Kunst: Gedichte, Texte
Konstantin Wecker

im Gespräch mit

Prof. Dr. Lydia Maidl

und

Prof. Dr. Eckhard Frick SJ
20.30 Uhr

Gespräche und Begegnungen in den Salons des Schlosses

Veranstaltungsleitung

Pfr.i.R. Frank Kittelberger
Freier Mitarbeiter
Prof. Dr. Eckhard Frick SJ
Prof. Dr. Lydia Maidl

Referierende

TAGUNGSTEAM
 
Prof. Dr. med. Eckhard Frick SJ, Facharzt für Psychosomatische Medizin, Psychiater und Psychoanalytiker; Professor für Anthropologische Psychologie und Spiritual Care an der Hochschule für Philosophie München; Leiter der Forschungsstelle Spiritual Care am Klinikum rechts der Isar der TU München
Pfr. Frank Kittelberger, Pfarrer und Pastoralpsychologe; Studienleiter für Ethik in Medizin und Gesundheitswesen, Pastoralpsychologie und Spiritual Care an der Evangelischen Akademie Tutzing
Prof. Dr. Lydia Maidl, Professorin für Fundamentaltheologie an der LMU München; Mitarbeiterin am Institut für Angewandte Forschung, Entwicklung und Weiterbildung der Katholischen Hochschule Freiburg; Visiting Fellow mit Schwerpunkt Spiritual Care an der Hochschule für Philosophie München
 
BETEILLIGTE
 
Prof. Dr. Stephanie Bohlen, Professorin an der Katholischen Hochschule Freiburg, Schwerpunkte: theologisch-philosophische Anthropologie, Grundfragen der Religionsphilosophie, Ethische Fragen im Sozial- und Gesundheitswesen
Katja Duffek, Musikerin (Violine), München
Wolfram Dierig, Musiker (Cello), München
Dr. Olivia Mitscherlich-Schönherr, Dozentin für Philosophische Anthropologie unter besonderer Berücksichtigung der Grenzfragen menschlichen Lebens an der Hochschule für Philosophie München
Assoz. Prof. Dr. Bruno Niederbacher SJ, Forschungsschwerpunkte: Erkenntnistheorie moralischer Überzeugungen; Zusammenhang von Moral und Religion; das Zueinander von emotionalen, voluntativen, intuitiven, epistemischen Momenten bei religiöser Erfahrung mit Schwerpunkten bei Thomas von Aquin und Ignatius von Loyola; Institut für Christliche Philosophie, Leopold-Franzens-Universität Innsbruck
Prof. Dr. Traugott Roser, Professur für Praktische Theologie an der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster
Prof. Dr. Georg Sans SJ, Inhaber des Eugen-Biser-Stift ungslehrstuhls für Religions- und Subjektphilosophie; Forschungsschwerpunkt: Klassische deutsche Philosophie; Hochschule für Philosophie München
Konstantin Wecker, Liedermacher und Poet, München
Irina Zuboff, Psychiaterin, Psychotherapeutin und klassische Sängerin; Den Haag und München
sowie weitere Leiterinnen und Leiter der Limmudim aus der Mitgliedschaft der IGGS
 
LIMMUD (Pl. Limmudim)
Dieses hebräische Wort bedeutet „Lernen“ und bezeichnet zugleich eine Technik, die sich eignet, um unter den Teilnehmenden einen schnellen Austausch von Ideen und Diskussionsbeiträgen zu ermöglichen. Einige Teilnehmende werden im Vorfeld eingeladen, nicht nur anderen zuzuhören, sondern selbst mit einem kurzen Referat aktiv als Lehrende aufzutreten und im Limmud zu diskutieren. Durch den schnellen Wechsel zwischen mehreren zeitlich parallelen Workshops entsteht eine gemeinsame Lernerfahrung, auch wenn nicht alle alles hören können. Für diese Tagung haben sich acht Lehrende zu einem Limmud-Beitrag bereit erklärt, wobei jeder Beitrag 30 Minuten dauert und zweimal angeboten wird: 4 Beiträge finden jeweils parallel statt. Damit können Teilnehmende der Tagung bis zu 4 Beiträge hören; Lehrende können – neben ihrem eigenen – noch zwei andere Beiträge miterleben. Die Liste der Limmud-Angebote wird zu Tagungsbeginn veröffentlicht.
 
 

Ort & Infos

Evangelische Akademie Tutzing

Schlossstraße 2+4
82327 Tutzing

Kontakt

Cornelia Spehr
Telefon: 08158 / 251-126
Fax: 08158 / 99 64 0
spehr@eatutzing.de