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Bild Red Flags erkennen & begegnen – Wege aus der Gewalt an Frauen

Red Flags erkennen & begegnen – Wege aus der Gewalt an Frauen

16. November 2021

Tagung reise info Tutzing reise info Geschlechterfragen, Gesellschaft & Soziales
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Inhalt

NIEMAND IST DEN FRAUEN GEGENÜBER AGGRESSIVER ODER VERÄCHTLICHER ALS EIN IN SEINER MÄNNLICHKEIT VERUNSICHERTER MANN. 

Simone de Beauvoir
 
In feministischen Kreisen gibt es dieses geflügelte Wort: „Feministinnen tun so, als würde in Deutschland jeden Tag eine Frau durch einen Mann getötet – dabei passiert das nur jeden zweiten Tag.“ Und tatsächlich, jeden zweiten bis dritten Tag verliert eine Frau ihr Leben durch die Hand eines (Ex-)Partners, männlichen Familienangehörigen oder Bekannten. Jede dritte Frau in Deutschland ist mindestens einmal in ihrem Leben von physischer und/oder sexualisierter Gewalt betroffen. Gewalt an Frauen – in allen Formen – macht auch vor der Mitte der Gesellschaft nicht Halt, weder vor Herkunft, noch vor Einkommen oder Bildung.  

Dass dem so ist, ist hinlänglich bekannt. Doch was tun, wenn eine Bedrohung im eigenen Umfeld auftritt? Was, wenn Zeichen von Gewalt an der Kollegin, der Freundin oder Bekannten wahrgenommen werden?

Anlässlich des Internationalen Tags zur Beseitigung von Gewalt gegen Frauen am 25. November wird das geplante Podiumsgespräch hier ansetzen und über Auswege und Lösungsansätze sprechen. Dabei sollen sowohl situative Handlungsoptionen als auch strukturelle und politische Ansätze diskutiert werden.

Wir laden Sie herzlich dazu in die Evangelische Akademie Tutzing ein.

Alix Michell, Studienleiterin, Evangelische Akademie Tutzing
Dr. Charlotte von Bodelschwingh, Zonta Club Fünf-Seen-Land

Programm

icon button icon button Programm
18.45 Uhr

Einlass

19.00 Uhr
Begrüßung
Alix Michell
Dr. Charlotte v. Bodelschwingh
19.15 Uhr
Eröffnungsvortrag
Dr. Susanne von Bassewitz
Podiumsgespräch
Dr. Susanne von Bassewitz
Dr. Maria Decker
Marita Fuchs
Prof. Ursula Männle

Moderation:

Dr. Susanne von Bassewitz

Veranstaltungsleitung

Alix Michell
Studienleitung für Kunst, Kultur, Digitales und Gender

Referierende

UNSERE GÄSTE
Susanne von Bassewitz, Kommunikationsmanagerin,Präsidentin des Netzwerks Zonta International, Düsseldorf
Dr. Maria Decker, Vorstand der Menschenrechts- und Frauenhilfsorganisation SOLWODI, Boppard
Marita Fuchs, Beauftragte der Polizei für Kriminalitätsopfer im Präsidium Oberbayern Nord, Ingolstadt
Silke Kwan Hea, Performancekünstlerin & Körper-Coach, Pöcking
Prof. Ursula Männle, Sozialwissenschaftlerin, ehem. Mitglied des Bayerischen Landtags sowie des Deutschen Bundestags, ehem. Vorsitzende der Hanns-Seidel-Stiftung, Tutzing
 
 
DER ZONTA-CLUB

Zonta ist eine führende internationale Organisation berufstätiger Frauen. Ihr Ziel ist die Verbesserung der Lebenssituation von Frauen weltweit durch das Eintreten für frauenpolitischer Belange und deren Verteidigung. Konkret beinhaltet dies die Förderung in den Bereichen Bildung, Gesundheit und Beruf.

Zonta ist überparteilich, überkonfessionell, weltanschaulich neutral und vereint 28.000 Mitglieder aus 61 Ländern in 1.200 Clubs.

Ort & Infos

Evangelische Akademie Tutzing

Schlossstraße 2+4
82327 Tutzing

Kontakt

Rita Niedermaier
Telefon: 08158 / 251-121
Fax: 08158 / 251-110
niedermaier@eatutzing.de