
Religionsunterricht der Zukunft
16. Oktober 2025
TagungInhalt
Religiöse Bildung ist eine unverzichtbare Dimension ganzheitlicher Menschenbildung.
Evangelische Kirche in Deutschland
Gibt es Gott? Wo war ich, als ich noch nicht auf der Welt war? Und was passiert, wenn wir sterben? Wie sehen eine Kirche, eine Synagoge und eine Moschee aus?
Der Religionsunterricht greift solche Fragen auf. Die Schülerinnen und Schüler lernen verschiedene Religionen kennen, reflektieren ihren eigenen Glauben und üben den Dialog mit Menschen anderer Weltanschauungen. So fördert Religionsunterricht die Wertebildung und Identitätsentwicklung, stärkt Toleranz gegenüber Vielfalt und bietet Orientierung für ein Leben in einer pluralen Demokratie.
Zugleich steht der Religionsunterricht vor Herausforderungen: Religion und Kirche verlieren an Bedeutung in der Gesellschaft. Immer mehr Schülerinnen und Schüler gehören keiner Konfession an. Die religiöse Vielfalt in Klassenzimmern nimmt zu. Es mangelt an Lehrkräften.
Die Lösungsansätze sind vielfältig: In Bayern beispielsweise wird der konfessionell-kooperative Religionsunterricht an Grund- und Mittelschulen ab dem Schuljahr 2025/26 verstetigt. Gibt es zu wenige Schülerinnen und Schüler für den klassischen, konfessionellen Unterricht, werden evangelische und katholische Kinder gemeinsam unterrichtet. Konfessionssensibel werden ihre jeweiligen religiösen Traditionen berücksichtigt, Verbindendes hervorgehoben und mit Unterschieden umgegangen. Ergänzend gibt es interreligiöse und dialogorientierte Projekte.
Programm
mit:
Moderation:
Veranstaltungsleitung
Dr. Nadja Bürgle
Studienleitung für Soziales und Bildung, Wirtschaft und Arbeitswelt, Nachhaltige EntwicklungReferierende
Ort & Infos
Julia Bongers
Telefon: 08158 / 251-128
Fax: 08158 / 99 64 0
bongers@eatutzing.de