Aus aktuellem Anlass
Regelmäßige abendliche Diskussionsforen bieten den Raum für erste Antworten und weiterführende Gedanken zu aktuellen Themen aus Politik, Wirtschaft, Wissenschaft und Kultur.
Die Corona-Pandemie betrifft alle Bereiche unseres Lebens. Doch auch das Gemeinwesen insgesamt – das politische und wirtschaftliche System, der Rechtsstaat, das Gesundheitswesen – bekommt die Auswirkungen der Krise deutlich zu spüren. Der Kampf gegen die Corona-Pandemie stellt die Welt insgesamt vor gewaltige Aufgaben.
Nach mehr als einem Jahr ist in Deutschland die dritte Welle fast verschwunden, die Inzidenzwerte befinden sich im einstelligen Bereich, immer mehr Menschen haben eine erste Impfung erhalten oder sind vollständig geimpft beziehungsweisegenesen. Nun sorgen sich viele um die Ausbreitung der Delta-Variante sowie um die Gefährdung, die von ihr ausgeht. Könnte der Ausnahmezustand zum Normalzustand werden?
In Ländern des Globalen Südens sind die Aussichten weitaus düsterer. Die Folgen der Pandemie könnten die Entwicklung dort um mehr als zehn Jahre zurückwerfen. Wie wird sie aussehen – die Welt nach Corona?
Wie haben sich Deutschland und Europa in der Pandemie geschlagen? Was sind die sozialen Folgen? Welche Lehren ziehen wir aus der Krise – etwa für das Gesundheits- und Bildungswesen, aber auch für Politik, Meinungsbildung und Zusammenhalt der Gesellschaft?
Zur Diskussion dieser und weiteren Themen mit Bundesministerin a.D. Sabine Leutheusser-Schnarrenberger und der Vorsitzenden des Europäischen Ethikrates, Prof. Dr. Christiane Woopen, lade ich Sie herzlich zur Online-Veranstaltung der Evangelischen Akademie Tutzing ein!
Udo Hahn, Direktor der Evangelischen Akademie Tutzing
Podiumsdiskussion mit
und
Moderation:
Unsere Gäste:
Sabine Leutheusser-Schnarrenberger studierte Rechtswissenschaft in Göttingen und Bielefeld. Auf das erste juristische Staatsexamen 1975 folgte das zweite 1978. 1990 wurde sie für die FDP in den Deutschen Bundestag gewählt und zwei Jahre darauf Bundesministerin der Justiz. Von diesem Amt trat sie 1996 nach der Entscheidung der Koalition für den Großen Lauschangriff zurück. Sie war unter anderem rechtspolitische Sprecherin der Bundestagsfraktion und zwischen 2001 und 2002 sowie von 2005 bis 2009 stellvertretende Fraktionsvorsitzende. In der 17. Wahlperiode wurde Frau Leutheusser-Schnarrenberger abermals zur Bundesjustizministerin berufen. Seit Januar 2019 ist sie ehrenamtliche Antisemitismusbeauftragte des Landes Nordrhein-Westfalen.
Prof. Dr. med. Christiane Woopen studierte Humanmedizin und Philosophie in Köln, Bonn und Hagen. An der Universität zu Köln ist sie geschäftsführende Direktorin von ceres (Cologne Center for Ethics, Rights, Economics and Social Sciences of Health), Professorin für Ethik und Theorie der Medizin und Leiterin der Forschungsstelle Ethik. Seit 2017 ist sie Vorsitzende des die Europäische Kommission beratenden Europäischen Ethikrates (European Group on Ethics in Science and New Technologies). Sie war von April 2012 bis April 2016 Vorsitzende des Deutschen Ethikrates, von 2014 bis 2016 Präsidentin des 11th Global Summit of National Ethics/Bioethics Committees, Mitglied im International Bioethics Committee der Unesco und Co-Sprecherin der Datenethikkommission der Bundesregierung.
Evangelische Akademie Tutzing
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