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Wissenschaft braucht Perspektiven

08. – 10. Mai 2026

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Inhalt

Wir haben jetzt die Möglichkeit, das deutsche Wissenschaftssystem gemeinsam fair, effizient und zukunftsfähig zu gestalten – gehen wir es an!

#IchBinHanna

 

Wissenschaft als Berufsweg ist in Deutschland wenig attraktiv. Veraltete Personalstrukturen, prekäre Arbeitsbedingungen und starre Hierarchien, die Machtmissbrauch begünstigen, schaden Studierenden, Beschäftigten und der Wissenschaft als Ganzes. 

Dass sich etwas ändern muss, ist mittlerweile Konsens. Zum Beispiel setzt der Wissenschaftsrat attraktive, transparente und funktional differenzierte Stellenprofile und Perspektiven als Ziel. Sie sollen die individuelle Entwicklung und institutionelle Leistungsfähigkeit fördern und dadurch zur Stärkung des deutschen Wissenschaftssystems, auch international, beitragen.

Nicht zuletzt braucht unsere demokratische Gesellschaft eine resiliente Wissenschaft. Wissenschaftliche Erkenntnisse sind Grundlage für gesellschaftlichen Fortschritt. In Zeiten, in denen evidenzbasierte Fakten in Frage gestellt und komplexe Probleme vereinfacht und emotionalisiert werden, kann Wissenschaft einen Gegenpol bieten. Evidenz, Sachverstand und ein informiertes Ringen um gemeinsame Lösungen sind notwendig, um Zukunftsthemen zu gestalten.

Wir laden Interessierte, die sich mit Personalstrukturen an Hochschulen oder außeruniversitären Forschungseinrichtungen befassen, dazu ein, gemeinsam konkrete Lösungsideen für ihre Institutionen zu entwickeln. Mit Expert:innen aus verschiedenen Bereichen bilden wir einen temporären Think Tank – mit optionaler Verstetigung des Netzwerks. Das offene und partizipative Format ermöglicht das Einbringen eigener Themen und Ideen und bietet Raum für Austausch und Vernetzung am Ufer des Starnberger Sees.

Dr. Nadja Bürgle, Evangelische Akademie Tutzing
Jun.Prof. Dr. Amrei Bahr, Universität Stuttgart
PD Dr. Kristin Eichhorn, Universität Stuttgart
Dr. Sebastian Kubon, Ludwig-Maximilians-Universität München

Programm

Fr, 08.05.2026 Sa, 09.05.2026 So, 10.05.2026
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Anreise ab 14.30 Uhr

16.00 Uhr
Begrüßung & Einführung
Dr. Nadja Bürgle
Jun.Prof. Dr. Amrei Bahr
PD Dr. Kristin Eichhorn
Dr. Sebastian Kubon
16.30 Uhr
Wissenschaft braucht Perspektiven
Prof. Dr. Francesca Biagini (angefragt)
Prof. Dr. Daniel Leising
Prof. Dr. Timo Lorenz
Prof. Dr. Tilmann Reitz

Moderation:

Sebastian Kirschner

Podiumsgespräch & Diskussion im Plenum

18.00 Uhr

Abendessen

19.00 Uhr

Vernetzung & Gespräche in den Salons

Veranstaltungsleitung

Dr. Nadja Bürgle
Studienleitung für Soziales und Bildung, Wirtschaft und Arbeitswelt, Nachhaltige Entwicklung

Referierende

In Kooperation mit den Initiator:innen von #IchBinHanna
 
REFERIERENDE
 
Jun.Prof. Dr. Amrei Bahr, Juniorprofessorin für Philosophie der Technik und Information an der Universität Stuttgart, Ko-Initiatorin der Initiative #IchBinHanna, Ko-Autorin von #IchBinHanna – Prekäre Wissenschaft in Deutschland (Suhrkamp)
Prof. Dr. Francesca Biagini (angefragt), Vizepräsidentin für Mathematik und Informatik an der Ludwig-Maximilians-Universität München
PD Dr. Kristin Eichhorn, Professurvertreterin am Institut für Literaturwissenschaft an der Universität Stuttgart, Ko-Initiatorin der Initiative #IchBinHanna, Ko-Autorin von #IchBinHanna – Prekäre Wissenschaft in Deutschland (Suhrkamp)
Sebastian Kirschner, freier Wissenschaftsjournalist, BR / ARD und andere Medien, München
Dr. Sebastian Kubon, Referent für KI an der Fakultät für Geschichts- und Kunstwissenschaften an der Ludwig-Maximilians-Universität München, Ko-Initiator der Initiative #IchBinHanna, Ko-Autor von #IchBinHanna – Prekäre Wissenschaft in Deutschland (Suhrkamp)
Prof. Dr. Daniel Leising, Professor für Diagnostik und Intervention an der Technischen Universität Dresden, befasst sich u.a. mit Machtmissbrauch und unethischem Verhalten in der Wissenschaft
Jun.Prof. Dr. Timo Lorenz, Juniorprofessor für Arbeits- und Organisationspsychologie an der Medical School Berlin, befasst sich u.a. mit Führung und Mental Health in der Wissenschaft
Prof. Dr. Tilman Reitz, Professor für Wissenssoziologie und Gesellschaftstheorie an der Friedrich-Schiller-Universität Jena, Ko-Autor einer Studie der Vereinten Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) und des Netzwerks für Gute Arbeit in der Wissenschaft zur Evaluation des Wissenschaftszeitvertragsgesetzes (WissZeitVG)

Preise & Infos

Vortragsgebühr

(zzgl. Kaffee/Tee/Kuchen auch bei Teilnahme ohne Verpflegung)

45,00 €

Vollpension

– im Einzelzimmer 203,00 €
– im Zweibettzimmer 159,00 €
– im Zweibettzimmer als EZ 227,00 €

Verpflegung

–  ohne Übernachtung/Frühstück 66,00 €

Auszubildende, Schüler:innen, Studierende (bis zum 30. Lebensjahr) und Arbeitssuchende erhalten eine Ermäßigung von 50 %.

Medienschaffenden wird die Tagungsgebühr erlassen, wenn der Presseausweis zusammen mit dem Auftrag zur Berichterstattung von einer ausstellungsberechtigten Organisation vor Veranstaltungsbeginn vorliegt. Eine Kopie Ihres Ausweises schicken Sie uns bitte mit Ihrer Anmeldung zu.

Wir bitten um Begleichung bei Anreise durch Barzahlung oder EC-Karte.
Bestellte und nicht in Anspruch genommene Einzelleistungen können nicht rückvergütet werden.

Die Tagung wird zu einem erheblichen Teil aus Kirchensteuermitteln finanziert.

Sollten Sie an der Teilnahme verhindert sein, bitten wir bis spätestens 01. Mai 2026 um entsprechende schriftliche Benachrichtigung. Unsere Stornobedingungen entnehmen Sie unseren AGBs.

Teilnehmende Menschen mit Beeinträchtigungen mögen sich bitte direkt schriftlich an die Tagungsorganisation wenden. Die Evangelische Akademie Tutzing ist nur bedingt barrierefrei. Da der Besuch für Rollstuhlfahrer mit Begleitperson eine enorme Erleichterung darstellt, ist der Besuch für die betreffende Begleitperson ermäßigt, d.h. die Unterbringung der Begleitperson erfolgt im Doppelzimmer kostenlos. Teilnahmebeitrag und Verpflegung werden erhoben.

Der Freundeskreis der Evangelischen Akademie Tutzing fördert junge Menschen mit wenig Geld durch Bildungsstipendien, die eine kostenlose Teilnahme ermöglichen. Bei Interesse melden Sie sich bitte bei der zuständigen Studienleitung.

Kontakt

Julia Bongers
Telefon: 08158 / 251-128
Fax: 08158 / 99 64 0
bongers@eatutzing.de

Stiftung Schloss Tutzing / Schlosseuro

Die Stiftung hat es sich zur Aufgabe gemacht, für den Erhalt des denkmalgeschützten Gesamtensembles „Schloss und Park Tutzing“ Sorge zu tragen. Mit dem Schlosseuro (bereits in der Vortragsgebühr enthalten) unterstützen Sie deren Projekte. Möchten Sie der Stiftung darüber hinaus einen Betrag zukommen lassen, stellen wir Ihnen gerne eine Spendenbescheinigung aus.

Ort & Anreise

Evangelische Akademie Tutzing

Schlossstraße 2+4
82327 Tutzing

Mit öffentlichen Verkehrsmitteln
S-Bahn S6 bis Endstation Tutzing oder Regionalbahn in Richtung Garmisch bzw. Kochel. Fußweg vom Bahnhof zur Akademie: ca. 10 Minuten – Bahnhofstraße, Hallberger Allee, Hauptstraße, Schlossstraße.

Mit dem Pkw
Von München auf der A95 in Richtung Garmisch bis zur Abzweigung Starnberg, von Starnberg auf der B2 bis Traubing, danach Abzweigung links nach Tutzing.

E-Mobilität
Die E-Ladesäulen der Akademie befinden sich auf dem Parkplatz P2. Die Karten dafür erhalten Sie an der Rezeption.

Die Akademie verfügt nur über eine begrenzte Anzahl von Parkplätzen. Wir empfehlen die Anreise mit öffentlichen Verkehrsmitteln.

Tagungsgäste, die zur Anreise öffentliche Verkehrsmittel benutzen und dieses durch Vorlage ihres Fahrscheins (Mindestbetrag: 60 €) an der Rezeption nachweisen können, erhalten auf den vollen (nicht ermäßigten) Tagungsbeitrag einen Preisnachlass.
Bitte beachten Sie abweichende Regelungen bei einzelnen Sonderveranstaltungen, z.B. Tagungen im Jungen Forum, Tages- und Abendveranstaltungen oder Konzerte!