Gastkolumne
Roger de Wecks Plädoyer für eine „ökosoziale Demokratie“
„Es ist an der Zeit, dass die Politik wieder zur Zusammengehörigkeit in der Gesellschaft beiträgt“, schreibt der Publizist Roger de Weck, der auch Leiter des Politischen Clubs der Evangelischen Akademie Tutzing ist. In seinem Gastbeitrag führt er aus, warum sich die Demokratie modernisieren muss, damit „ewig Gestrige nicht die Zukunft kapern“.
Die Theologie muss neue Wege einschlagen
Nicht mehr und nicht weniger als einen Neuansatz der Theologie fordert der in Würzburg lehrende Professor für Systematische Theologie und Gegenwartsfragen, Klaas Huizing. In seiner Gastkolumne im Newsletter der Evangelischen Akademie Tutzing plädiert er für eine erfahrungsreiche Theologie der Leiblichkeit. Zugang zur Transzendenz geschieht über leibliche Betroffenheit. Und diese wurzelt in einer genussfreundlichen Theologie und geht mit der Vokabel Sünde sehr sparsam um.
Theologie, wie sie leibt und lebt
Neue Wege muss sie einschlagen, die Theologie. Endlich. So das leidenschaftliche Plädoyer von Klaas Huizing in seinem Gastbeitrag. Er befürwortet eine erfahrungsreiche Theologie der Leiblichkeit. Zugang zur Transzendenz geschieht über leibliche Betroffenheit, so sein Ansatz. Und diese wurzelt in einer genussfreundlichen Theologie und geht mit der Vokabel „Sünde“ sehr sparsam um.
Hat die EU-Taxonomie das Potenzial zu wirklicher Veränderung?
Die EU-Taxonomie ist ein wichtiges Element in der Strategie der Europäischen Union, um Finanzmittel in nachhaltige Investitionen zu lenken. Ihre Wirkung werde sie jedoch erst mit der Zeit entfalten, meint Karsten Löffler. Er ist Vordenker für eine nachhaltige Finanzwirtschaft und leitet bei der Frankfurt School of Finance & Management das UNEP Collaborating Centre for Climate & Sustainable Energy Finance. In seinem Beitrag schreibt Löffler außerdem, warum er eine Erweiterung um eine soziale Taxonomie sowie weitere Abstufungen im Umweltbereich befürwortet.
Finanzexperte Löffler fordert Erweiterung der EU-Taxonomie
„Die EU-Taxonomie ist ein schlafender Löwe“, schreibt Karsten Löffler, früherer Vorsitzender des Sustainable-Finance-Beirats der Bundesregierung. Damit meint er: Das Instrument hat großes Potenzial, es muss es nur erst entfalten. Er fordert darüber hinaus eine Erweiterung der EU-Taxonomie um soziale Komponenten sowie weitere Abstufungen im Umweltbereich.
„Faulheit ist die umweltverträglichste Daseinsform“
Die Nachhaltigkeitsforscherin Maja Hoffmann von der Wirtschaftsuniversität Wien fordert dringend ein Überdenken von Arbeit. In der heutigen Zeit sei Arbeit verknüpft mit besonderen Wertvorstellungen und Institutionen. Was bislang zu wenig beachtet wird: Arbeit ist klimaschädlich. In einem Gastbeitrag für die Evangelische Akademie Tutzing fordert Maja Hoffmann: Menschen, werdet fauler!
„Geld ist nicht alles“ – zum Thema Fachkräftesicherung in der Pflege
„Es ist ein Irrglaube, dass Fachkräftesicherung allein aufgrund steigender Löhne und Gehälter gelingt.“, schreibt Joachim Görtz, Leiter der Landesgeschäftsstelle Bayern des Bundesverbandes privater Anbieter sozialer Dienste e.V., in einem Gastbeitrag für die Evangelische Akademie Tutzing. Um das Dilemma in der Pflege zu lösen, brauche es ihm zufolge vor allem eines: „gesunde Arbeitsplätze“.
Diskriminierung durch Algorithmen sind die Pferdeäpfel der Digitalisierung
In ihrem Beitrag für den Rotunde-Blog der Evangelischen Akademie Tutzing fordert die Politologin und Philosophin Cindy-Ricarda Roberts mehr Bewusstsein für Diskriminierung, die durch Künstliche Intelligenz entsteht.
Perspektiven junger Menschen kommen während Corona zu kurz
In der öffentlichen Debatte werden häufig pauschale Bilder über „diese“ Jugend transportiert oder Konflikte zwischen den Generationen konstruiert. Das schreibt Immanuel Benz, beim Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend zuständig für Jugendstrategie und eigenständige Jugendpolitik, in einem aktuellen Beitrag für die Evangelische Akademie Tutzing. Er fordert einen realitätsbezogenen Blick auf die Lebenslagen und Bedürfnisse junger Menschen.
Rentenpolitik: Früherer VDR-Geschäftsführer vermisst den Protest der Jugend
Franz Ruland war von 1992 bis 2005 Geschäftsführer des Verbands Deutscher Rentenversicherungsträger. Mit Spannung erwartet er das Gutachten der Kommission „Verlässlicher Generationenvertrag“, das die Bundesregierung für März 2020 angekündigt hat. Die aktuelle Rentenpolitik kritisiert er scharf: Sie sei nicht nachhaltig, unverantwortlich und unfair gegenüber der jüngeren Generation.




