Vertrauen als vorsorgendes Prinzip
Am 5. Oktober 2020 diskutierten wir über die Rolle der Hausärztinnen und Hausärzte in Zeiten der Corona-Krise. Der Mitschnitt dieses Gesprächs ist nun auf dem YouTube-Kanal der Akademie abrufbar.
Am 5. Oktober 2020 diskutierten wir über die Rolle der Hausärztinnen und Hausärzte in Zeiten der Corona-Krise. Der Mitschnitt dieses Gesprächs ist nun auf dem YouTube-Kanal der Akademie abrufbar.
Seit Generationen werde von diesem Beruf „zu viel bei zu wenigen Ressourcen“ gefordert, sagt Constanze Giese, Professorin an der katholischen Stiftungshochschule München. Im RotundeTalk erläutert sie nötige Änderungen in unserem Verhältnis zu den Pflegberufen in und nach der Coronakrise.
Die letzten acht Jahre vor seinem Ruhestand hat Pfarrer und Pastoralpsychologe Frank Kittelberger als Studienleiter an der Evangelischen Akademie Tutzing gearbeitet. Wenn man ihn nach seinen Themen fragte, pflegte er augenzwinkernd zu sagen „Tod und Sterben“. Dass das, was er damit meinte, nicht in drei Worten zu beschreiben ist – geschenkt. Wir haben uns aus diesem Grund Zeit für ein ausführliches Gespräch mit Frank Kittelberger genommen.
Tod und Sterben waren sein Fachgebiet im Team der Evangelischen Akademie Tutzing. Seine Expertise war nicht nur in der Landeskirche, sondern bundesweit gefragt.
Wie könnte ein ethisch angemessener Umgang mit knappen Ressourcen im Gesundheitswesen aussehen? Welche Nutzens- und Schadenspotenziale müssen gegeneinander abgewogen werden? Georg Marckmann, Mediziner, Philosoph und Public-Health-Experte nahm im RotundeTalk Stellung zu den ethischen Dilemmata der Coronakrise.
Das Coronavirus strapaziert nicht nur menschliche Körper, soziale Gemeinschaften und das Gesundheitswesen, es stresst auch unsere Debatten, meint Studienleiter Frank Kittelberger. Wichtige Themen stehen momentan im Fokus. Entscheidend wird aber sein, wie wir über die Krise hinaus damit umgehen.