Nichtordinierte „Laien“ sprechen zu einem Thema ihrer Wahl. Die besondere Ortschaft der Kirche zeigt den ethischen Umkreis und die theologische Dimension an, der sich der Kanzelredner/die Kanzelrednerin verpflichtet oder zumindest nahe fühlt, so weit er/sie sich auch von der formalen und inhaltlichen Bindung der Predigt entfernen mag. Die Gestaltung von Welt und Gesellschaft entspringt dem biblischen Auftrag. Jeder und jede ist unverzichtbar, seinen/ihren spezifischen Beitrag zu leisten. Die Kanzelrede setzt einen kräftigen rhetorischen Einzelakzent. Dabei können ihr die deutliche Sprache und der Bekennermut der protestantischen Predigt-Tradition in besonderer Weise zugute kommen. Als mediales Ereignis – sie werden von ARD-alpha aufgezeichnet – heben sich Kanzelreden schon deshalb vom Üblichen ab, weil sie sich als engagierte Darstellung einer Persönlichkeit präsentieren, die für ihre Sache einsteht und somit Verantwortung übernimmt.
Zu den Kanzelrednerinnen und -rednern gehörten u.a.:
Heribert Prantl
, Joachim Gauck, Gesine Schwan
, Horst Seehofer, Johano Strasser
, Charlotte Knobloch und Sabine Leutheusser-Schnarrenberger.
Die vollständige Liste aller Rednerinnen und Redner können Sie hier einsehen.






























































