Newsletter September 2026
Die Urlaubszeit geht zu Ende. Viele suchten Abstand vom Alltag, um neu gestärkt die anstehenden Herausforderungen anzugehen. Einigen gelang dies trotz erschwerter Bedingungen, wie das Beispiel der Agenturinhaberin Maud Schock in der „Zeit“ vom 6.8.2026 verdeutlicht:
„Am Schönsten war es am Meer. Ich habe einen Spezialrollstuhl, den wir vor dem Urlaub gekauft haben. Eine Art Dreirad mit riesigen Reifen, mit dem man über den Strand fahren kann. Mein Mann hat mich mit dem Rollstuhl ins Wasser geschoben, und dann bin ich einfach losgeschwommen. Am Anfang war ich noch unsicher und habe mich bei meinem Mann festgehalten. Und dann bin ich losgekrault. Es war, als würde ich schweben. Ich habe mich so frei gefühlt.“
Die eigene Stärkung hat weniger mit den besonderen Umständen des Lebens zu tun, als vielmehr damit, wie wir mit ihnen umgehen. Der Dramatiker Jean Anouilh schrieb: „Die Dinge sind nicht so wie sie sind, sondern das, was wir aus ihnen machen.“
Für mich steht die Kaukasische Flügelnuss auf dem Gelände der Akademie dafür als Sinnbild. Vor vielen Jahren brach sie in der Mitte hindurch – und wuchs einfach weiter.
Seit der „Zeitenwende“ stehen wir vor grundlegend neuen Herausforderungen. Wie schaffen wir es als Staat und Gesellschaft, aber auch individuell sicher durch Krisenzeiten? Das ist die Frage, mit der sich die Tagung „Sicherheit und Resilienz“ vom 2. bis 4. Oktober in der Evangelischen Akademie Tutzing beschäftigt.
Ob bei dieser oder einer anderen Veranstaltung aus unserem neuen Jahresprogramm – wir freuen uns, Sie im Resilienzraum der Akademie mit Schloss, Park und See begrüßen zu dürfen und gemeinsam mit Ihnen stärkende Gestaltungsimpulse für uns und unsere Gesellschaft zu diskutieren und zu erleben.
Ihr
Reiner Schübel
Pfarrer und Studienleiter für Theologie, Interreligiösen Dialog, Ökumene und Gesellschaft




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