40 Jahre Pro Asyl
Am 8. September 1986 wurde in Frankfurt am Main die Bundesarbeitsgemeinschaft Pro Asyl gegründet. Dr. Jürgen Micksch, ihr Initiator, war damals stellvertretender Direktor der Evangelischen Akademie Tutzing.
Am 8. September 1986 wurde in Frankfurt am Main die Bundesarbeitsgemeinschaft Pro Asyl gegründet. Dr. Jürgen Micksch, ihr Initiator, war damals stellvertretender Direktor der Evangelischen Akademie Tutzing.
Können junge Menschen mit dem Begriff Werte heute noch etwas anfangen und wenn ja, was? Darüber haben wir mit Annabel Baumgardt, zweite Vorsitzende der Evangelischen Jugend in Bayern gesprochen. Sie wird bei der Werte-Tagung Ende November in der Evangelischen Akademie Tutzing mit auf dem Podium sitzen und debattieren.
Angesichts der Ergebnisse der 6. Untersuchung zur Kirchenmitgliedschaft in Deutschland (KMU VI), den hohen Austrittszahlen und dem gesunkenen Vertrauen gegenüber den Kirchen, blickt der theologische Ethiker Reiner Anselm nach vorne. Er fordert Reformen für eine partizipative und demokratisch verfasste Gemeinschaft, die an den Dynamiken von Macht und Autorität ansetzt.
Welche Reformimpulse gehen von der neuen Kirchenmitgliedschaftsstudie (KMU VI) aus? Darüber schreibt in diesem Beitrag Prof. Dr. Reiner Anselm, Professor für Systematische Theologie und Ethik an der Ludwig-Maximilians-Universität München.
Auf unserer Tagung „Evangelische Publizistik – wohin?“ kamen vom 28. Februar bis 1. März Medienexpertinnen und -experten in der Evangelischen Akademie Tutzing zusammen, um über die Zukunft der Evangelischen Publizistik zu diskutieren. Sie sind sich einig: Wo evangelischer Journalismus draufsteht, muss evangelischer Journalismus drin sein.
„Hallo, ist da wer? – Die Kirchengemeinden vor Ort im Wandel“, so lautete der Titel der Bayern2-Radiosendung „Theo.Logik“ vom 19. Februar. Die Sendung nahm auch die Debatte zur Zukunft der evangelischen Tagungshäuser auf. Im Interview äußerte sich Akademiedirektor Udo Hahn zur Zukunft und Rolle der Evangelischen Akademie Tutzing.
Wie sehen Auftrag, Aufstellung und Zukunft des kirchlichen Journalismus aus? Die Evangelische Akademie Tutzing lädt vom 28.02. bis 01.03.2024 ein zur Begegnungstagung mit Medienschaffenden, Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern sowie Kirchenleitenden.
„Eine längst überfällige Zwischenbilanz“ zur Aufarbeitung institutioneller Gewalt gegen Minderjährige zu ziehen – darin bestand das Ziel der Tagung „Gewalt gegen Kinder und Jugendliche – Zum Stand der Aufarbeitungsforschung in Bayern“. Auf Einladung der Evangelischen Akademie Tutzing und der Katholischen Stiftungshochschule München kamen am 13. und 14. Dezember 2023 Forschende, Betroffene und Vertreter:innen der für das Unrecht verantwortlichen Institutionen in der Tutzinger Rotunde zusammen.
Maria Lüttringhaus ist Expertin für Quartiersarbeit und Sozialraumorientierung. In ihrem Gastbeitrag fordert sie von Kirche und Diakonie, die eigene Blase zu verlassen und sich nach außen und innen zu öffnen.
Im Dezember luden wir ein zur Tagung „Evangelische Kirche – wohin?“ und diskutierten über Reformprozesse, Austrittszahlen, Neuansätze, Christsein, den Sinn der Kirche – und die Zukunft. Wer nicht dabei sein konnte oder noch einmal nachlesen möchte, kann nun die EPD-Dokumentation lesen und sich auf YouTube informieren.
Gefühlt ist „die“ Kirche seit Jahrzehnten in der Krise. Neuen Auftrieb bekam das Krisenbewusstsein 2019 durch die „Freiburger Studie“, dann kam auch noch Corona und im vergangenen Jahr die höchsten Kirchenaustrittszahlen aller Zeiten. Was tun? In einer Tagung der Evangelischen Akademie Tutzing wurde ein vielschichtiges Thema erneut vermessen. Hier der Bericht von Zeitzeichen-Autor Reinhard Mawick.
„Die Kunst eröffnet für mich einen Raum innerhalb der Gesellschaft, in der Perspektivenvielfalt erprobt werden kann.“, sagt Alix Michell, Studienleiterin an der Evangelischen Akademie Tutzing für Kunst, Kultur, Digitales und Bildung. In ihrem Grußwort zum 30. Geburtstag des „Artheon“-Netzwerks ging sie auf die Verbindung ein, die Kunst und Kirche seit jeher haben. In unserem Blog veröffentlichen wir an dieser Stelle einen Teil ihrer Rede.
Grußwort von Dr. Annekathrin Preidel, Präsidentin der Landessynode der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Bayern, im Jahresheft 2022/2023 des Freundeskreises der Evangelischen Akademie Tutzing.
Wie die Zukunft der Kirche gelingen kann beschrieb Dr. Annekathrin Preidel, Präsidentin der Landessynode der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Bayern, in ihrem Vortrag am 10. Dezember 2022 in Tutzing im Rahmen unserer Tagung „Evangelische Kirche – wohin?“. Hier können Sie das vollständige Manuskript ihrer Rede nachlesen.

Kirche als Obdach, zum Beispiel 1983 in Berlin-Rummelsburg für die „negativ-dekadente Jugend“, sprich Punks in der DDR. Dass jeder Mensch geliebt, gewollt und angenommen ist, das ist das christliche Versprechen. Um es zu halten, braucht es viel Courage – und Liebe zum Unterschied. Wie kann Kirche Menschen Mut geben, sich zu trauen, zu sein, wie sie sind oder Dinge auszusprechen, die tabuisiert werden? Mit diesen Fragen beschäftige sich Studienleiterin und Pressereferentin Dorothea Grass in ihrem Essay für den Jahresbericht 2022 der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Bayern. Hier können Sie den Text in der Langversion nachlesen.
Udo Hahn, Direktor der Evangelischen Akademie Tutzing, fordert die Kirchen auf, sich in die Debatte um den öffentlich-rechtlichen Rundfunk einzubringen.
Demokratie, Freiheit, Glaube und Politik – das sind, grob zusammengefasst, die Themen, um die es in unserer aktuellen Podcastfolge geht. Wolfgang Thierse blickt zurück auf seine Jahre als Leiter des Politischen Clubs, auf die Dinge, die sich im politischen Diskurs ganz allgemein in dieser Zeit verändert haben und die Herausforderungen, vor denen sowohl die Demokratie als auch die Kirche stehen.
Der Angriff Russlands auf die Ukraine hat ein enormes Maß an Solidarität und Hilfsbereitschaft ausgelöst. Um die Kriegsfolgen zu lindern und insbesondere den Flüchtenden Schutz zu bieten, braucht es gemeinsame Anstrengungen von Politik und Gesellschaft. Was bedeutet vor diesem Hintergrund gelebte, christliche Nächstenliebe im Angesicht des kriegerischen Schreckens? Welche zivilgesellschaftlichen Funktionen von Kirche sind gefragt?
Die Kirchen verlieren hierzulande immer mehr Mitglieder. Hat der christliche Glaube noch eine Zukunft? Was wünschen sich die Menschen von ihrer Kirche? Und wie kann sie diese Erwartungen erfüllen?Damit beschäftigen wir uns in der Tagung vom 1.-3. April 2022 an der Evangelischen Akademie Tutzing.
Für unsere Tagung „Evangelische Kirche – wohin?“ Anfang April haben wir einen Aufruf via Social Media gestartet. Wir suchen Menschen, die aus der evangelischen Kirche ausgetreten sind und für ein Podiumsgespräch zur Verfügung stehen.
Für Akademiedirektor Udo Hahn ist Claus-Jürgen Roepke nicht nur sein Vorvorgänger in Tutzing, sondern auch ein Vorbild. Warum, schreibt er in diesem Text – und gratuliert von Herzen.
Der Beginn ist schleichend, die Wirkung verheerend und mitunter tödlich: Neid und Missgunst, sich ständig mit anderen zu vergleichen. Kann ich Wohlwollen lernen? Können wir gönnen? Um diese Fragen geht es in Evangelischen Morgenfeier von Akademiedirektor Udo Hahn am 29. August 2021 auf Bayern 1.

„Schaut hin“ war das Leitwort des Ökumenischen Kirchentags in Frankfurt am Main, der 2021 zum ersten Mal in seiner Geschichte digital stattfand. Wofür stand das Leitwort und was wurde auf dem Kirchentag erreicht? Dorothea Grass spricht mit dem Theologen Udo Hahn, Direktor der Evangelischen Akademie Tutzing, über Ökumene, verschiedene Auffassungen von Kirche und Abendmahl.
„Beihilfe zum Suizid in christlicher Fürsorge“ hieß die Online-Veranstaltung, zu der die Akademie am 20. April eingeladen hatte. Wer es verpasst hat, kann sich das digitale Podium mit Vertreterinnen und Vertretern aus Theologie, Medizin, Kirche und Diakonie nun als Aufzeichnung auf unserem YouTube-Kanal ansehen.
Wie gelingt der Dialog zwischen den Religionen? Und wie sollen kirchliche Einrichtungen mit dem Karlsruher Urteil zum assistierten Suizid umgehen? Dorothea Grass spricht im aktuellen Seefunken-Podcast mit Dr. Hendrik Meyer-Magister über seine Online-Diskussion zum Thema: „Beihilfe zum Suizid in christlicher Fürsorge“. Im Gespräch mit Akademiedirektor Udo Hahn geht es um Hans Küngs Weltethos und darüber, warum und wie Religionen miteinander verbunden sein sollten.
Wie und was ein Mensch lernt, welche Schule er besucht und welchen Lehrkräften er dabei begegnet – all das trägt entscheidend zu seiner persönlichen Entwicklung bei. Es prägt sowohl die Lebenshaltung, als auch den Glauben des Menschen. Und was genau kann er dabei von Jesus lernen? Um diese Fragen geht es in der Evangelischen Morgenfeier von Udo Hahn, die an diesem Sonntag um 10.32 Uhr auf Bayern 1 gesendet wird.
Sorgen gehören zum Leben. Wie aber lässt sich verhindern, dass sie Macht über mich gewinnen und ich unsicher werde? Mach Gott zur Zielscheibe deiner Ängste, rät die Bibel. Aber wie wir man Sorgenwerfer? Um diese Fragen geht es in der Evangelischen Morgenfeier von Udo Hahn, die an diesem Sonntag, um 10.35 Uhr auf Bayern 1 gesendet wird.
Reiner Anselm, Professor für Systematische Theologie und Ethik an der Ludwig-Maximilians-Universität München, widerspricht im RotundeTalk Äußerungen, nach denen die Corona-Pandemie eine „Strafe Gottes“ sei. Mit diesem Motiv sei in der Geschichte schon genug Schindluder getrieben worden.
Der Alltag ist meist voller Routine und Selbstverständlichkeiten – und frustrierender Erfahrungen. Es ändert sich ja doch nichts! Was aber, wenn doch? Und wie erkenne ich diese Chance? Um diese Fragen geht es in der Evangelischen Morgenfeier von Udo Hahn, die an diesem Sonntag, um 10.35 Uhr auf Bayern 1 gesendet wird.
Vordenker, Seelsorger, Prediger, Manager – Regionalbischof Christian Kopp vereint in seinem Amt viele Funktionen. Nach gut einem halben Jahr im Amt zog er im „RotundeTalk“ der Evangelischen Akademie Tutzing eine erste Zwischenbilanz seiner Arbeit und erklärte, warum er das Wort „systemrelevant“ für schwierig hält.
Wir haben im Rotunde Talk mit Heiner Keupp gesprochen, Sozialpsychologe und Mitglied der Unabhängigen Kommission zur Aufarbeitung sexuellen Kindesmissbrauchs. Das Gespräch hat noch vor der Aufdeckung der grauenhaften Ereignisse in Münster stattgefunden. Tatsächlich sind Familien der häufigste Ort sexueller Gewalttaten gegen Kinder.
Nach der Gründung einer eigenständigen „Orthodoxen Kirche der Ukraine“ und deren Anerkennung durch das Ökumenische Patriarchat von Konstantinopel kündigte das Moskauer Patriarchat die Gemeinschaft mit ihm auf. Nun droht sogar der gesamten Orthodoxie die Spaltung. Eine große ökumenische Tagung in München am 7. und 8. Februar mit orthodoxen, protestantischen und katholischen Theologinnen und Theologen widmet sich diesem Thema.
Ökumenische Tagung zur Ukraine vom 7. bis 8. Februar 2020 in der Katholischen Akademie in Bayern.
Vier Tage lang treffen sich in Lindau am Bodensee fast tausend Religionsvertreter aus 100 Ländern, um sich bei der zehnten Weltversammlung von „Religions for Peace“ über die Bewältigung weltweiter Konflikte auszutauschen. Auch Udo Hahn, Direktor der Evangelischen Akademie Tutzing ist vor Ort. Im Interview mit tagesschau24 gab er den Zuschauern einen Eindruck davon, wie genau die Konferenz abläuft und welche Ziele sie verfolgt.
Ein immer vielfältiger werdendes bürgerschaftliches Engagement bei einer insgesamt schwindenden Zahl Ehrenamtlicher sowie zwei große Kirchen, die sich im Wandel befinden. Für die Kirche ist es an der Zeit, über eine Neuausrichtung nachzudenken, wenn sie weiterhin ein relevanter Akteur der deutschen Zivilgesllschaft bleiben möchte. Das schreibt Thomas Röbke in einem Gastbeitrag für die Evangelische Akademie Tutzing.
„Religion und Staat – Zwischen Trennung und Kooperation: Entwicklungen und Perspektiven aus kirchlicher Sicht“: Vortrag von Landesbischof Prof. Dr. Heinrich Bedford-Strohm zur Tagung „Religion und Staat – zwischen Kooption und Kooperation“ (25 Jahre Demokratie in Südafrika) an der Evangelischen Akademie Tutzing.