40 Jahre Pro Asyl
Am 8. September 1986 wurde in Frankfurt am Main die Bundesarbeitsgemeinschaft Pro Asyl gegründet. Dr. Jürgen Micksch, ihr Initiator, war damals stellvertretender Direktor der Evangelischen Akademie Tutzing.
Am 8. September 1986 wurde in Frankfurt am Main die Bundesarbeitsgemeinschaft Pro Asyl gegründet. Dr. Jürgen Micksch, ihr Initiator, war damals stellvertretender Direktor der Evangelischen Akademie Tutzing.
Die frühere Bundesjustizministerin warnte vor möglichen Kürzungen staatlicher Programme zur Demokratieförderung – und einem generellen Einschalten des Verfassungsschutzes.
In einem Beitrag für die Zeitung „Politik & Kultur“ des Deutschen Kulturrates schreibt Akademiedirektor Udo Hahn über rechtsextreme und rechtspopulistische Einschüchterungsversuche gegenüber zivilgesellschaftlichen Organisationen und blickt kritisch auf die Unionsparteien. Hier können Sie seinen Text lesen.
Der Politikwissenschaftler und Zivilgesellschaftsforscher Edgar Grande fordert: „Bildungspolitik im 21. Jahrhundert muss genau denselben Stellenwert bekommen, den die Sozialpolitik im 20. Jahrhundert hatte“. Sein Vortrag zum Thema ist jetzt als Podcast abrufbar.
Der Freundeskreis der Evangelischen Akademie Tutzing feiert 75. Geburtstag! Im Interview berichtet die Vorsitzende Brigitte Grande über die Anfänge des Vereins, die anstehende Jahrestagung und ihre Grundüberzeugung: „Die großen Probleme unserer Zeit werden wir nur mit informierten, verständigen und solidarischen Bürgerinnen und Bürgern lösen.“
Antisemitische Einstellungen und Handlungen nehmen in der Gesellschaft zu. Wie ihnen wirksam begegnet werden kann, darum ging es bei einer Tagung der Evangelischen Akademie Tutzing in Kooperation mit dem Bayerischen Bündnis für Toleranz. An ihm nahmen Vertreterinnen und Vertreter der Polizei und zivilgesellschaftlicher Initiativen teil.
Seit zehn Jahren arbeiten die Evangelische Akademie Tutzing (EAT) und das Institut für theologische und interdiszipläre Forschung der Ecumenical Foundation of Southern Africa (EFSA) zusammen. Nun wurde der Partnerschaftsvertrag zwischen beiden Einrichtungen erneuert. Akademiedirektor Udo Hahn erlebt die Zusammenarbeit „als Bereicherung und Horizonterweiterung“ und freut sich auf deren Fortsetzung.
„In der Zivilgesellschaft kommt die Pluralität einer Gesellschaft zum Ausdruck“, stellt der Politologe Edgar Grande fest. Gemeinsam mit der Freundeskreisvorsitzenden Brigitte Grande und Akademiedirektor Udo Hahn hat er gerade einen Band herausgegeben: „Zivilgesellschaft in der Bundesrepublik Deutschland“. Darin geht es um die Zivilgesellschaft und um das, was sie leisten kann, darf und muss – erst recht in Krisenzeiten.
Solidarisch, frustriert, empört – diese Emotionen hat die Zivilgesellschaft in der Corona-Krise gezeigt. Die aktuelle Podcastfolge nimmt Ehrenamtliche und Vereine nach einem Jahr Corona in den Blick. Außerdem geht es um den 60. Geburtstag eines Kirchenschlagers made in Tutzing: „Danke für diesen guten Morgen“.
Acht Jahre lang, 2006 bis 2014, war er Vorsitzender des Freundeskreises der Evangelischen Akademie Tutzing. Am 11. Februar feiert er seinen 80. Geburtstag: Die Evangelische Akademie Tutzing und ihr Freundeskreis gratulieren Prof. Dr. Hans-Joachim König und würdigen seine Verdienste.
Echte Leidenschaft in virtuellen Zeiten: Über die aktuelle Lage und die Bildungsarbeit des Freundeskreises der Evangelischen Akademie Tutzing berichtet das soeben erschienene Jahresheft.
Es sei bemerkenswert, was Deutschland in Zeiten der Corona-Krise geleistet habe, so Ilse Aigner im Interview mit der Evangelischen Akademie Tutzing. Während der Pandemie hätten die Menschen ein neues Solidaritätsgefühl entwickelt und außerdem gezeigt, dass sie gegen Spaltungsversuche von Verschwörungstheoretikern resistent sind.
Die Frage nach der „neuen Normalität“ treibt die Menschen um: Wie wird die Welt nach Corona aussehen? Wird es einen Re-Start geben, einen Neustart oder etwas ganz anderes? Udo Hahn zieht in seinem Blogbeitrag eine Zwischenbilanz.
Der Politikwissenschaftler Edgar Grande vom Zentrum für Zivilgesellschaftsforschung am Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung (WZB) sieht aufgrund der Corona-Pandemie die Zivilgesellschaft vor einer Schwächung. Ob und wie schnell sich eine Gesellschaft von einem Shutdown erholen kann, hinge entscheidend vom staatlichen Handeln ab, schreibt Grande in einem Beitrag für die Evangelische Akademie Tutzing.
Notsituationen und Krisen fordern nicht nur den Staat, sie lassen auch Hilfsbereitschaft und Solidarität wachsen. So scheint es zumindest auf den ersten Blick. Ob die Corona-Krise der Zivilgesellschaft zu einem Aktivierungsschub verhelfen wird und den gesellschaftlichen Zusammenhalt vielleicht sogar stärken wird, ist allerdings fraglich, meint der Politikwissenschaftler Prof. Dr. Edgar Grande in diesem Beitrag.
Ein immer vielfältiger werdendes bürgerschaftliches Engagement bei einer insgesamt schwindenden Zahl Ehrenamtlicher sowie zwei große Kirchen, die sich im Wandel befinden. Für die Kirche ist es an der Zeit, über eine Neuausrichtung nachzudenken, wenn sie weiterhin ein relevanter Akteur der deutschen Zivilgesllschaft bleiben möchte. Das schreibt Thomas Röbke in einem Gastbeitrag für die Evangelische Akademie Tutzing.