Nachlese: Politischer Club „Freiheit“
Die Sommertagung des Politischen Clubs blickte auf gesellschaftliche, historische, philosophische und politische Kontexte des Freiheitsbegriffs. Ausführlicher Bericht
Die Sommertagung des Politischen Clubs blickte auf gesellschaftliche, historische, philosophische und politische Kontexte des Freiheitsbegriffs. Ausführlicher Bericht
Die frühere Bundesjustizministerin warnte vor möglichen Kürzungen staatlicher Programme zur Demokratieförderung – und einem generellen Einschalten des Verfassungsschutzes.
In ihrer Kanzelrede ging die Präsidentin des Zentralkomitees der deutschen Katholiken auf aktuelle Herausforderungen, die Rolle der Kirche und einen Kompass in Krisenzeiten ein.

Irina Scherbakowa sei „ein Vorbild für verantwortungsbewusstes und mutiges Engagement, das die Zivilgesellschaft fördert und die Demokratie stärkt“. So heißt es in der Begründung des Preises, den die Evangelische Akademie Tutzing am Mittwoch unter der Schirmherrschaft von Landtagspräsidentin Ilse Aigner an das Gründungsmitglied der russischen Organisation Memorial verlieh.
In einem Beitrag für die Zeitung „Politik & Kultur“ des Deutschen Kulturrates schreibt Akademiedirektor Udo Hahn über rechtsextreme und rechtspopulistische Einschüchterungsversuche gegenüber zivilgesellschaftlichen Organisationen und blickt kritisch auf die Unionsparteien. Hier können Sie seinen Text lesen.
Können junge Menschen mit dem Begriff Werte heute noch etwas anfangen und wenn ja, was? Darüber haben wir mit Annabel Baumgardt, zweite Vorsitzende der Evangelischen Jugend in Bayern gesprochen. Sie wird bei der Werte-Tagung Ende November in der Evangelischen Akademie Tutzing mit auf dem Podium sitzen und debattieren.
Einsamkeit ist mehr als ein persönliches Problem. Der Soziologe Berthold Vogel sieht sowohl Politik als auch Zivilgesellschaft, Wirtschaft und Kultur in der Pflicht, dem entgegenzuwirken.
Mitte Mai ging es im Austausch mit Schülerinnen der gymnasialen Oberstufe um die Zusammenhänge und Wechselwirkungen von Künstlicher Intelligenz und Demokratie. Unter dem Titel „Trust Me!“ stellten wir die Vertrauensfrage – in Medien, Politik, Institutionen und neue Technologien.
Als eine der ersten Amtshandlungen hat Donald Trump einen KI-Megadeal verkündet. 500 Milliarden fließen in das Projekt „Stargate“. Zugleich hebt er die Regulierung der KI-Entwicklung in den USA auf. Der Philosoph und Autor Matthias Pfeffer warnt vor einer „Algokratie“, einer Herrschaft der Algorithmen. Wenn sich KI unkontrolliert in den falschen Händen befinde, habe sie das Potenzial „die Menschlichkeit auszulöschen und die Demokratie zu zerstören.“
75 Jahre Grundgesetz haben wir zum Anlass genommen, um über die aktuelle Lage und Bedrohungen für unsere Demokratie, Freiheit und Rechtsstaatlichkeit zu diskutieren. Die Tagung „Demokratie und Rechtsstaat“ bot Gelegenheit für tiefgründige Gesprächsrunden und wegweisende Impulse. Kurze Nachlese in Texten und Bildern.
Der Politikwissenschaftler und Zivilgesellschaftsforscher Edgar Grande fordert: „Bildungspolitik im 21. Jahrhundert muss genau denselben Stellenwert bekommen, den die Sozialpolitik im 20. Jahrhundert hatte“. Sein Vortrag zum Thema ist jetzt als Podcast abrufbar.
Die Debattenkultur in Deutschland hat sich massiv verändert. Akademiedirektor Udo Hahn spricht in seinem Gastkommentar für die Bayern 2-Sendung „Zum Sonntag“ von Grenzüberschreitungen, die absichtlich und subtil geschehen – und die sich einer „Sprache der Verharmlosung“ bedienen. In Zeiten wie diesen brauche es eine Brandmauer, die für Demokratie und Werte eintritt. Eine Brandmauer, die couragiertes Verhalten eines jeden Menschen im Alltag erforderlich macht. Lesen Sie hier den vollständigen Kommentar.
„Frieden! Frieden! Frieden! Ohne Demokratie kein Frieden!“ Die Überschrift der 9. Tutzinger Lichterkette, zu der am 29. Januar ein Tutzinger Bündnis aus Kirche und Zivilgesellschaft eingeladen hatte, beschrieb auch ihr Anliegen. Hier können Sie den Wortlaut der Rede von Pfarrer Udo Hahn, Direktor der Evangelischen Akademie Tutzing, nachlesen.
„Zivilcourage kann man nicht verordnen. Aber man kann ihr den Weg bereiten.“, schreibt Dr. Philipp Hildmann, Geschäftsführer des Bayerischen Bündnisses für Toleranz. In seinem Gastbeitrag berichtet er von Beispielen, die Licht in scheinbar dunkle Zeiten bringen: von Bürgermut, Bündnissen und Budenzauber.
14,6 Prozent für die AfD – die Landtagswahlen in Bayern und Hessen zeigen: Die Mitte der Gesellschaft rückt nach rechts. Kann es auch in den Kirchen zu einem Rechtsruck kommen? „Schon möglich“, meint Akademiedirektor Udo Hahn in seinem Gastkommentar für die Bayern 2-Sendung „Zum Sonntag“.
„Unmittelbar und emotional“ treffe die Künstliche Intelligenz den Journalismus, ziele doch insbesondere die generative KI auf den Kern seiner Wertschöpfung. Wenn statt des Menschen die Technologie Inhalte erzeugt, dann sieht Burda-Verlagsmanager Philipp Welte keinen Grund sie „intelligent“ zu nennen. In einem Gastbeitrag für die Evangelische Akademie Tutzing fordert er eine bewusste Auseinandersetzung mit generativer KI und nimmt den Journalismus in die Verantwortung.
Wie sollen Demokratien mit Diktaturen umgehen? Wie kann in Zeiten globaler Krisen ein vernünftiges Verhältnis zwischen beiden Seiten hergestellt werden? Welche Fehler aus der Vergangenheit gilt es zu vermeiden? Diesen Fragen widmete sich die Sommertagung des Politischen Clubs unter der Leitung von Roger de Weck. Eindrücke der Tagung in Bildern.
Vor 70 Jahren fand der Aufstand der Arbeiterinnen und Arbeiter in der DDR statt. Es kam zu Protesten und Streiks, die gewaltsam niedergeschlagen wurden. Die Aufarbeitung der Ereignisse ist lange noch nicht abgeschlossen – und wäre doch so nötig. „Es ist an der Zeit, den 17. Juni als einen wichtigen Teil deutscher und europäischer Demokratie- und Widerstandsgeschichte zu begreifen und an die Opfer zu erinnern.“, meint Akademiedirektor Udo Hahn in seinem Gastkommentar für die Bayern 2-Sendung „Zum Sonntag“.
Ungleichheit hilft Putin: Der Westen kann sich nicht einzig mit Waffen verteidigen – er muss auch für den Zusammenhalt der Gesellschaft sorgen. Ein Gastbeitrag des Publizisten Roger de Weck, Leiter des Politischen Clubs der Evangelischen Akademie Tutzing.
Rundfunkbeitrag, Konformitätsdebatte, Intendantengehälter und Reformdruck bei den Öffentlich-Rechtlichen: Die Frühjahrstagung des Politischen Clubs vom 17. bis 19. März 2023 widmete sich einem Thema, das auf ein breites Interesse stieß. Rückblick der Tagung in Bildern.
In einer Zeit der multiplen Krisen braucht die Demokratie einen öffentlich-rechtlichen Rundfunk, der informiert, bildet und berät. Kommen ARD, ZDF und Co diesem Auftrag nach? Oder ist etwas dran, am Vorwurf der Meinungskonformität? Was muss sich ändern? Und wie sieht der Journalismus der Zukunft aus? Über diese Fragen wurde auf der Frühjahrstagung des Politischen Clubs der Evangelischen Akademie Tutzing vom 17. bis 19. März diskutiert.
In einer Zeit der multiplen Krisen braucht die Demokratie einen öffentlich-rechtlichen Rundfunk, der informiert, bildet und berät. Kommen ARD, ZDF und Co diesem Auftrag nach? Oder ist etwas dran, am Vorwurf der Meinungskonformität? Was muss sich ändern? Und wie sieht der Journalismus der Zukunft aus? Über diese Fragen wurde auf der Frühjahrstagung des Politischen Clubs der Evangelischen Akademie Tutzing vom 17. bis 19. März diskutiert.
Sollte man einen Gedenktag zu Ehren von Freiheit und Demokratie einführen, wie es Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier seit langem favorisiert? Um diese Frage – und um den Zustand der Demokratie geht es im Gastkommentar von Akademiedirektor Udo Hahn für die Bayern 2-Sendung “Zum Sonntag”.
Udo Hahn, Direktor der Evangelischen Akademie Tutzing, fordert die Kirchen auf, sich in die Debatte um den öffentlich-rechtlichen Rundfunk einzubringen.
Im Jahr 1947 wurde die Evangelische Akademie Tutzing am Starnberger See gegründet. Über die Jahre entwickelte sie sich zu einer Denkwerkstatt für politische und gesellschaftliche Debatten. Auch historische Momente gab es einige: Warum die Ostpolitik des früheren Bundeskanzlers Willy Brandt hier ihren Ausgang nahm und was das Kirchenlied „Danke für diesen guten Morgen“ mit der Akademie zu tun hat, erzählt Akademiedirektor Udo Hahn im Gespräch mit dem Evangelischen Pressedienst (epd) zum 75-jährigen Bestehen.
Demokratie, Freiheit, Glaube und Politik – das sind, grob zusammengefasst, die Themen, um die es in unserer aktuellen Podcastfolge geht. Wolfgang Thierse blickt zurück auf seine Jahre als Leiter des Politischen Clubs, auf die Dinge, die sich im politischen Diskurs ganz allgemein in dieser Zeit verändert haben und die Herausforderungen, vor denen sowohl die Demokratie als auch die Kirche stehen.
Bundeskanzler Olaf Scholz eröffnete am 17. Juni die Sommertagung des Politischen Clubs der Evangelischen Akademie Tutzing. Sein Vortrag zu den Herausforderungen und Perspektiven der Demokratie stand unter dem Eindruck des Krieges in der Ukraine und seines Besuchs in Kiew am Tag zuvor. Auch im weiteren Verlauf blieb der Krieg als Thema dauerhaft präsent. Ist auch unsere Demokratie bedroht oder zumindest gefährdet? Und wie lässt sie sich stärken?
Von Kiew nach Tutzing: Bundeskanzler Olaf Scholz kam am Abend des 17. Juni 2022 in die Evangelische Akademie Tutzing und eröffnete mit einem Vortrag zum Thema „Demokratie und Zeitenwende – neue Herausforderungen, neue Perspektiven“ die Sommertagung des Politischen Clubs. Die Tagung mit dem Titel „Die Zukunft unserer Demokratie“ fand in Kooperation mit der Theodor-Heuss-Stiftung statt. Ein Eindruck in Bildern
Die Preise für Energie und Lebensmittel steigen. Doch wie kommen die Preise zustande und welche sind eigentlich angemessen? Akademiedirektor Udo Hahn findet, bei der Frage nach der Preisentstehung sollte neben Faktoren wie Märkten, Wettbewerb und Demokratiekonformität noch ein weiteres Kriterium in die Debatte mitaufgenommen werden: die ethische Dimension. Gastkommentar für die Bayern 2-Sendung „Zum Sonntag“ am 18. Juni 2022.
„Demokratie ist anstrengend, denn sie setzt auf Vielfalt, Diskurs und Streit“, schreibt Akademiedirektor Udo Hahn im Editorial unseres Juni-Newsletters. Seit 75 Jahren vertraut die Evangelische Akademie Tutzing auf Bildung, um die Demokratie zu stärken. Denn: Demokratie ist auf mündige und selbstbewusste Bürgerinnen und Bürger angewiesen.
Das Bündnis von „Thron und Altar“ scheint in Russland noch existent zu sein. Dass der Russisch-Orthodoxe Patriarch Kyrill Wladimir Putins Krieg gegen die Ukraine als Abwehrkampf gegen den Westen legitimiert, belastet das Christentum weltweit und stellt den Ökumenischen Rat der Kirchen vor eine Zerreißprobe. Damit beschäftigt sich Akademiedirektor Udo Hahn in seinem Gastkommentar für die Bayern 2-Sendung „Zum Sonntag“.
„Demokratie und demokratisches Handeln müssen fortlaufend gelernt und eingeübt werden. Dazu sind non-formale Bildungsangebote und außerschulische Lern- und Begegnungsorte besonders wichtig.“, schreibt Akademiedirektor Udo Hahn in der Februar-Ausgabe der Zeitung „Politik & Kultur“ des Deutschen Kulturrats. Hier können Sie den Text nachlesen.
SPD, Grüne und FDP sind mit einem großen Versprechen in die Legislaturperiode gestartet: die Neuorientierung der deutschen Volkswirtschaft, hin zur sozial-ökologischen Marktwirtschaft. Wie die „Ampel“ diesem Anspruch gerecht werden will, wie einschneidend die Maßnahmen zur Bekämpfung des Klimawandels ausfallen könnten und wie genau soziale, ökonomische und ökologische Interessen „zusammengedacht“ werden können, dazu nahmen MdB Dieter Janecek (Bündnis90/Die Grünen), MdL Annette Karl (SPD) und MdB Lukas Köhler (FDP) in einer Online-Abendveranstaltung der Akademie Stellung.
Die ZDF-Satiresendung „Die Anstalt“ befasste sich in ihrer Ausgabe vom 7. Dezember 2021 mit den kaum zu vereinenden Perspektiven auf die Corona-Schutzimpfung, der gesellschaftlichen Spaltung, die daraus resultiert, und dem Vertrauensverlust in evidenzbasierte Medizin. Akademiedirektor Udo Hahn diskutierte mit Dietrich Krauß, einem der Autoren der „Anstalt“, und mit dem Esoterik-Experten Kirchenrat Matthias Pöhlmann über das Phänomen Impfverweigerung, die Rolle der Anthroposophie und über die Gefahr für die Demokratie, die vom radikalen Teil der Impfgegner ausgeht.
Der Begriff Respekt ist facettenreich, enthält unterschiedliche Konnotationen und Ambivalenzen. In der Alltagssprache wird er oft mit Gehorsam, Unterordnung oder Höflichkeit in Verbindung gebracht. Ganz anders klang das bei Aretha Franklin. Sie sang ein ganzes Lied über Respekt und wurde damit Ende der 1960er Jahre zu einer der Ikonen der afroamerikanischen Bürger:innenrechtsbewegung in den USA: „All I´m asking […] is for a little respect.“ Damit weist sie exemplarisch auf einen zentralen Bedeutungsgehalt von Respekt hin, nämlich auf ein tief liegendes Verlangen und Bedürfnis nach Anerkennung und Rücksichtnahme – ein Verlangen, das universell, also allen Menschen eigen, ist und zu den menschlichen Grundbedürfnissen zählt.
In seinem Gastkommentar für die Bayern 2-Sendung „Zum Sonntag“ beschäftigt sich Akademiedirektor Udo Hahn mit dem Internationalen Tag der Kinderrechte am 20. November. Er plädiert dafür, Kinderrechte endlich auch im Grundgesetz zu verankern. Das würde nicht nur dafür sorgen, dass sie als besondere Bedürfnisse und Interessen registriert werden, sondern hätte auch demokratiestärkende Effekte.
Wie umgehen mit der Klimakatastrophe? Schnelles, effektives Handeln sowie sozial-ökologische Transformationsprozesse sind jetzt unumgänglich, wobei dem Bereich der Bildung – umfassend verstanden und neu gedacht – eine zentrale Rolle zukommt. In ihrem Statement für den AEEB-Newsletter (Arbeitsgemeinschaft für Evangelische Erwachsenenbildung) formulierte Studienleiterin Katharina Hirschbrunn fünf Forderungen für eine transformative Bildung hin zu Klimaschutz, Nachhaltigkeit und sozialer Gerechtigkeit. Hier können Sie den Text nachlesen.
Am vergangenen Wochenende haben bei der U18-Wahl junge Menschen ihre Stimme zur Bundestagswahl 2021 abgegeben. Die Wahl ist eine Simulation, denn bislang muss man in Deutschland 18 Jahre alt sein, um an Bundestagswahlen teilnehmen zu können. Auch wenn die Stimmen der Jugend bislang nicht zählen, so lässt sich anhand der U18-Wahl erkennen, dass sich beim Thema Wahlalter dringend etwas ändern muss. Warum, beschreibt Julia Wunderlich, Studienleiterin für Jugendpolitik & Jugendbildung (Junges Forum), in diesem Blogbeitrag.
Die Geschehnisse in Afghanistan zeigen: Waffengewalt allein schafft noch kein demokratisches Staatswesen. Diese Erkenntnis, findet Akademiedirektor Udo Hahn, scheint in der Politik noch nicht ausreichend angekommen zu sein. In seinem Gastkommentar für die Bayern 2-Sendung „Zum Sonntag“ fragt er: „Wieso wurden die vielen Signale übersehen und überhört, die schon früh das Scheitern befürchten ließen?“
Nachhaltigkeit, Gleichberechtigung und Teilhabe, Demokratie, digitaler Wandel – und das Aufarbeiten der Corona-Pandemie. In ihrem neuen Jahresprogramm geht die Evangelische Akademie Tutzing die großen Fragen unserer Zeit an und sucht dabei auch die Querverbindungen zwischen Themen und Menschen aus unterschiedlichsten Richtungen.
„In der Zivilgesellschaft kommt die Pluralität einer Gesellschaft zum Ausdruck“, stellt der Politologe Edgar Grande fest. Gemeinsam mit der Freundeskreisvorsitzenden Brigitte Grande und Akademiedirektor Udo Hahn hat er gerade einen Band herausgegeben: „Zivilgesellschaft in der Bundesrepublik Deutschland“. Darin geht es um die Zivilgesellschaft und um das, was sie leisten kann, darf und muss – erst recht in Krisenzeiten.
Ist Jugend-Partizipation in Bildungsprozessen eine der Voraussetzungen für Partizipation in der Gesellschaft? Davon bin ich überzeugt. Wie politische Bildungsarbeit an der gesellschaftlichen Nachwuchs-Basis aussehen kann, sollen zwei Beispiele aus dem Wirkkreis des Jungen Forums der Evangelischen Akademie Tutzing zeigen: ein Peer-to-Peer-Mentoringprogramm und ein künstlerisches Jugendpolitik-Projekt. Spoiler: In diesen Formaten wurden heiße Eisen angepackt: Digitale Bildungsgerechtigkeit, Diversität, Umweltpolitik & gemeinwohlorientierte Digitalität.
„Der Fall des Wikileaks-Gründers Julian Assange ist von grundlegender Bedeutung. Denn im Kern geht es um Meinungs- und Pressefreiheit. Um sie ist es weltweit nicht gut bestellt. Sie muss verteidigt werden. Und auch in Demokratien ist sie gefährdet.“ Ein Gastkommentar für die Bayern 2-Sendung „Zum Sonntag“ von Udo Hahn, Direktor der Evangelischen Akademie Tutzing.
Wenige Tage nach der US-Präsidentschaftswahl beschäftigte sich der Politische Club der Evangelischen Akademie Tutzing mit dem Ergebnis und seinen Folgen für die USA, die Welt, Europa und Deutschland. Außerdem gab es eine Premiere: Zum ersten Mal wurde online getagt. Die Videomitschnitte können Sie auf unserem YouTube-Kanal abrufen.
In seiner Laudatio für den Bildhauer Sebastian Hertrich zur Verleihung des „Phönix“-Kunstpreises am 28. Oktober 2020 in der Evangelischen Akademie Tutzing sprach der Journalist, Jurist und Autor Heribert Prantl zum Thema Datenschutz. Hier können Sie seine Rede im Wortlaut nachlesen.

Der Nürnberger Bildhauer Sebastian Hertrich hat an der Evangelischen Akademie Tutzing den Phönix-Kunstpreis für Nachwuchskünstler erhalten. In seiner Laudatio auf den Preisträger lobte der Journalist und Jurist Heribert Prantl Hertrichs Werk als eine „Mahnung in digitalen Zeiten“. Stifter des Preises ist der Tutzinger Unternehmer Richard von Rheinbaben.
Zehn Jahre Wertebündnis Bayern – fünf Jahre Stiftung Wertebündnis Bayern. Wir sind dankbar und froh, Partner des Bündnisses zu sein. „Junges Forum“-Studienleiterin Julia Wunderlich vertritt die Evangelische Akademie Tutzing in dieser wichtigen Plattform. In einem Interview für das Online-Magazin des Wertebündnisses spricht Akademiedirektor Udo Hahn über das Wesen der Werte.
EKD-Ratsvorsitzender Heinrich Bedford-Strohm ist davon überzeugt, dass gerade in Zeiten der Krise die Grundidee der Europäischen Union wieder gestärkt werden kann. Mit dem luxemburgischen Außenminister Jean Asselborn sprach er über die Agenda der deutschen EU-Ratspräsidentschaft sowie die Auswirkungen der Corona-Pandemie.
Die frühere Bundesjustizministerin sagte im Interview mit Akademiedirektor Udo Hahn, es sei wichtig gewesen, den Datenschutz in der Entwicklung der App mit einzubeziehen. Die freiwillige Nutzung sowie der Verzicht auf eine zentrale Speicherung der Daten erhöhe zudem die Akzeptanz der neuen App, die am Dienstag vorgestellt werden soll. Für die Behauptungen bei Demonstrationen in den letzten Wochen, wir lebten in einer Diktatur, findet Sabine Leutheusser-Schnarrenberger klare Worte.
Die Frage nach der „neuen Normalität“ treibt die Menschen um: Wie wird die Welt nach Corona aussehen? Wird es einen Re-Start geben, einen Neustart oder etwas ganz anderes? Udo Hahn zieht in seinem Blogbeitrag eine Zwischenbilanz.