Trauer um Prof. Dr. Wolfgang Haber
Die Evangelische Akademie Tutzing trauert um Prof. Dr. Dr. h.c. Wolfgang Haber. Wir erinnern an einen außergewöhnlichen Menschen, Vordenker und Wegbegleiter.
Die Evangelische Akademie Tutzing trauert um Prof. Dr. Dr. h.c. Wolfgang Haber. Wir erinnern an einen außergewöhnlichen Menschen, Vordenker und Wegbegleiter.
Seit 2014 richtet die Evangelische Akademie Tutzing ihr Umweltmanagement nach dem dem anspruchsvollen europäische System EMAS aus. Jetzt ist die Denkwerkstatt erneut rezertifiziert worden.
Wie kann das Recht als Motor der sozial-ökologischen Transformation funktionieren? Die Juristinnen Baro Gabbert und Dr. Ulrike Jürschik unter anderem über drei zentrale Hebel des Rechts.
Etwa zwei Hektar bemisst der Schlosspark der Evangelischen Akademie Tutzing – er ist Lebensraum einer Vielzahl an Pflanzen und Tieren. Allein der Baumbestand ist eine Kostbarkeit: Mehr als zwanzig Arten, 36 von ihnen nachweislich über 100, vier bis zu 200 Jahre alt, wachsen hier auf dem denkmalgeschützten Anwesen. In dieser Bildergalerie stellen wir zehn unserer Bäume vor.
4396 Kilometer hat das Team der Evangelischen Akademie Tutzing beim diesjährigen Stadtradeln-Wettbewerb geschafft – und damit 320 Kilometer mehr als im vergangenen Jahr.
In der Satiresendung „Die Anstalt“ ging es im Mai um den Klimawandel – und Anstrengungen zur Förderung der erneuerbaren Energien, die seit Jahren ins Leere laufen. In der Online-Debatte zu dieser Sendung sprach Studienleiterin Katharina Hirschbrunn mit Hans-Josef Fell, einem der Väter der EEG-Umlage, und dem Autor Dietrich Krauß.
„Nicht nur über Nachhaltigkeit reden – sondern sie nach innen und außen leben.“ Mit diesem Credo hat Verwaltungsleiterin Annette Findeiß das Umweltmanagement in der Akademie in den letzten Jahren weiterentwickelt und zahlreiche neue Akzente gesetzt. Der Lohn: die erneute Rezertifizierung. Und: Eine Ausstellung dokumentiert erstmals die Umweltarbeit der Akademie seit gut fünfzig Jahren.
Die Nachhaltigkeitsforscherin Maja Hoffmann von der Wirtschaftsuniversität Wien fordert dringend ein Überdenken von Arbeit. In der heutigen Zeit sei Arbeit verknüpft mit besonderen Wertvorstellungen und Institutionen. Was bislang zu wenig beachtet wird: Arbeit ist klimaschädlich. In einem Gastbeitrag für die Evangelische Akademie Tutzing fordert Maja Hoffmann: Menschen, werdet fauler!
Heute ist der Tag des Grundgesetzes. Die Artikel des Grundgesetzes legen als Verfassung die staatlichen System- und Wertentscheidungen fest. Studienleiterin Julia Wunderlich fragt: Sind Refresher für das Grundgesetz denkbar? Als Beispiele nennt sie Ergänzungen für die digitalisierte, globalisierte und von Umweltzerstörung bedrohte Welt, die letzten zwei Jahre als Ausgangspunkt für einen neuen Diskurs sowie die Verankerung der Kinderrechte im Grundgesetz.
Der Autor Fabian Scheidler hat sich den Themen Zukunft, Zivilisation und globale Gerechtigkeit verschrieben. In einem Beitrag für die Evangelische Akademie Tutzing rückt er Kipppunkte für Gesellschaften und Biosphären in den Fokus und erläutert, warum seiner Meinung nach etwa Subventionen für die Auto- und Luftfahrtindustrie abgeschafft werden sollten.

Von weiten Teilen der globalen Bevölkerung unbemerkt sterben weltweit immer mehr Tier- und Pflanzenarten aus, mit weitreichenden Konsequenzen für Mensch und Umwelt. Woran das liegt, welchen Einfluss dabei der einzelne Mensch nehmen kann und welche Rolle der Verzicht spielt, darüber sprach Akademiedirektor Udo Hahn in einer Online-Diskussion mit einem der Autoren der ZDF-Satiresendung „Die Anstalt“, Dr. Dietrich Krauß, und dem Biologen Dr. Steffen Scharrer.
Über kaum ein Molekül wird derzeit mehr diskutiert als über Kohlendioxid. Negativ ist der Ruf des Konfliktstoffs: Die Verminderung von CO2-Emissionen gilt als zentrale Maßnahme, um menschliche Auswirkungen auf das Klima zu reduzieren. Dabei wird oft vergessen, dass CO2 auch Baustein allen Lebens ist. Anfang Oktober widmeten wir uns in Kooperation mit acatech und dem Institut Technik-Theologie-Naturwissenschaften u.a. der Frage, ob und wie CO2 einen Imagewandel vom Abfall und „Klimakiller“ zum nützlichen Rohstoff vollziehen kann.
Deutschland ist nicht „Recyclingweltmeister“, sondern bestenfalls „Sammelweltmeister“. Das meint Christian Hagelüken, der in einem Unternehmen für Materialtechnologie- und Recycling tätig ist. Er plädiert dafür, Rohstoffe zielgerichtet zu gebrauchen statt zu verbrauchen. Um eine Kreislaufwirtschaft zu implementieren, die über das reine Recycling herausgeht, benötige man eine Überarbeitung der Abfallgesetzgebung.
Den Klimawandel zu leugnen ist nicht mehr salonfähig. Der „Green Deal“ steht bei der Europäischen Kommission noch im Fokus, doch an konkreten Maßnahmen hapert es. Sven Giegold, Sprecher der deutschen Grünen im Europaparlament, machte in einer Online-Diskussion der Evangelischen Akademie Tutzing mit der Journalistin Dr. Susanne Götze Hoffnung auf die Fortsetzung europäischer Klimaschutzpolitik. Lesen Sie hier den Bericht zu „Corona sticht Klima? Lobbyismus in der Pandemie“
Ist Jugend-Partizipation in Bildungsprozessen eine der Voraussetzungen für Partizipation in der Gesellschaft? Davon bin ich überzeugt. Wie politische Bildungsarbeit an der gesellschaftlichen Nachwuchs-Basis aussehen kann, sollen zwei Beispiele aus dem Wirkkreis des Jungen Forums der Evangelischen Akademie Tutzing zeigen: ein Peer-to-Peer-Mentoringprogramm und ein künstlerisches Jugendpolitik-Projekt. Spoiler: In diesen Formaten wurden heiße Eisen angepackt: Digitale Bildungsgerechtigkeit, Diversität, Umweltpolitik & gemeinwohlorientierte Digitalität.
Beitrag von Dr. Stephan Schleissing (Programmbereich „Ethik in Technik und Naturwissenschaften“ am Institut Technik-Theologie-Naturwissenschaften an der Ludwig-Maximilians Universität München) zur Tagung „Vor uns die Sintflut – oder: Was will eine aufgeklärte Klimaethik?“
Der coronabedingte Lockdown hat den Ölmarkt auf links gedreht. Die Folgen sind nicht nur in der Wirtschaftslage ersichtlich, sondern treffen auch die Umwelt- und Klimapolitik. Studienleiter Martin Waßink plädiert dafür, gerade jetzt bei der staatlichen Wirtschaftsförderung neben den Digitalisierungsprozessen auch die 17 globalen Ziele für nachhaltige Entwicklung der Vereinten Nationen in den Fokus zu nehmen. Wie das konkret aussehen könnte, lesen Sie in diesem Blogbeitrag.
Die Schöpfung zu bewahren ist auch eine biblische Idee und Nachhaltigkeit der Evangelischen Akademie Tutzing seit jeher ein Anliegen: Durch Umwelttagungen und konsequentes Nachhaltigkeitsmanagement will sie einen Beitrag zu mehr Umweltbewusstsein in der Gesellschaft leisten. Auch im Tagungsprogramm ab September wird es wieder zahlreiche Veranstaltungen zu Umweltthemen geben.