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Brennpunkt Südafrika – Ein Land in der Dauerkrise?
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Brennpunkt Südafrika – Ein Land in der Dauerkrise?

Video 01:34:29 h termin info 04. Oktober 2021 termin info International, Politik

Im Würgegriff der Corona-Pandemie, die Arbeitslosigkeit auf Rekordniveau, die Wirtschaft auf Talfahrt – und dann auch noch tagelange Proteste und Plünderungen. Sie hatten sich entzündet, weil die Justiz den früheren Staatspräsidenten Jacob Zuma wegen Korruptionsvorwürfen für 15 Monate ins Gefängnis schickte. Wegen seiner angeschlagenen Gesundheit wurde er aber gerade wieder aus der Haft entlassen. Die größte Gefährdung des Landes geht nach wie vor von massiven sozialen und wirtschaftlichen Problemen aus, für die eine korrupte Führungselite verantwortlich ist. Präsident Cyril Ramaphosa gilt noch immer als Hoffnungsträger. Aber er kann die in ihn gesetzten Erwartungen angesichts mangelnder Reformschritte nicht erfüllen. Ein unzureichendes Bildungssystem und die schlechte Gesundheitsversorgung gehören zu weiteren Dauerproblemen, deren Lösung nicht in Sicht ist.

Südafrika in der Dauerkrise? Welche Auswirkungen hat die Entwicklung am Kap auf den gesamten Kontinent, der mit ähnlichen Herausforderungen ringt? Und was ist eigentlich aus der „Agenda 2063“ der Afrikanischen Union geworden sowie dem G20-Compact mit Afrika?

Zeit für eine Zwischenbilanz mit Dr. Uschi Eid, Präsidentin der Deutschen Afrika Stiftung e.V., Christiaan Endres, Projektkoordinator für die Konrad-Adenauer-Stiftung e.V. in Kapstadt, und Dr. Renier Koegelenberg, Gründer der Ecumenical Foundation of Southern Africa (EFSA).

Mit Dr. Uschi Eid, Christiaan Endres und Dr. Renier Koegelenberg, die Moderation führte Pfr. Udo Hahn

Zum Tagungsprogramm:
„Brennpunkt Südafrika – Wie entwickeln sich das Land und der ganze Kontinent?“