Kanzelrednerin Stetter-Karp: „Kirchen sind Kitt in der Gesellschaft“
In ihrer Kanzelrede ging die Präsidentin des Zentralkomitees der deutschen Katholiken auf aktuelle Herausforderungen, die Rolle der Kirche und einen Kompass in Krisenzeiten ein.
In ihrer Kanzelrede ging die Präsidentin des Zentralkomitees der deutschen Katholiken auf aktuelle Herausforderungen, die Rolle der Kirche und einen Kompass in Krisenzeiten ein.

„Politisch aktiv sein – und bleiben! Klimakrise, Selbstfürsorge und radikales Mitgefühl“ lautete der Titel unserer Tagung vom 29. September bis 1. Oktober, die Menschen allen Alters in die Akademie lockte. Einigen jungen Menschen hatte der Freundeskreis der Evangelischen Akademie Tutzing ihre Teilnahme durch ein Stipendium ermöglicht. Unter den Teilnehmenden war auch Sophie Friedl, die in diesem Bericht das Wochenende Revue passieren lässt.
Dem Leben auf der Erde dienen – das ist das Anliegen der Klimaaktivistin Mona Bricke. In diesem Beitrag schreibt sie, wie sie ihr Bewusstsein für einen Nachhaltigen Aktivismus entwickelte, was das Konzept der Tiefenzeit für sie bedeutet und warum wir dringend einen „neuen Vertrag mit der Welt, die uns umgibt“, brauchen.
Wie verwandelt unsere kapitalistische Gesellschaft Unsicherheiten in berechenbare Risiken? Wie werden individuelle und kollektive Entscheidungen beeinflusst? Kann Resilienz helfen, um den Krisen der Gegenwart angemessen zu begegnen? Um diese und weitere Fragen ging es in unserer Tagung „Gesellschaftliches Risiko und Resilienz“ vom 21. bis 23.04.2023.
Burnout ist die Krankheit unserer Zeit. Aber an Erschöpfung haben Menschen immer schon gelitten. Die Ursachen zu erforschen hilft. Aber die wichtigste Frage bleibt: Wie finde ich wieder Lebenskraft? Wie stehe ich wieder auf? Darum geht es in der Evangelischen Morgenfeier von Pfarrer und Akademiedirektor Udo Hahn, die am Sonntag, den 16. April 2023, um 10.05 Uhr auf Bayern 1 gesendet wird.
Mehr, weniger oder besser? Unser März-Newsletter macht mit einer grundlegenden Frage auf: Befriedigen wir unsere Bedürfnisse oder nähren wir unsere Gier? Und inwieweit übernehmen wir die Verantwortung dafür? Außerdem greifen wir eines der Stichworte auf, die gerade Hochkonjunktur haben: Resilienz. Wozu ist sie dienlich, wozu leider gar nicht und wann kann Resilienz sogar selbst zum Risiko werden? Dies und mehr in der aktuellen Ausgabe. Gute Lektüre und einen guten Start in den März!
Das Stichwort der Resilienz ist in aller Munde. Widerstandskraft soll uns durch schwere Zeiten helfen. Wer allerdings denkt, dem Risiko allein durch Resilienz begegnen zu können, begeht einen Fehler, meint die Wirtschaftswissenschaftlerin Mechthild Schrooten. Warum, beschreibt sie in einem Blogartikel für die Evangelische Akademie Tutzing.
Das Stichwort der Resilienz ist in aller Munde. Widerstandskraft soll uns durch schwere Zeiten helfen. Und die Zeiten sind nicht leicht: Kriege, wirtschaftliche Krisen, Klimawandel, Flucht und Hunger, Pandemien bestimmen die täglichen Nachrichten. Wer allerdings denkt, dem Risiko allein durch Resilienz begegnen zu können, begeht einen Fehler, meint die Wirtschaftswissenschaftlerin Mechthild Schrooten. Warum, beschreibt sie in diesem Blogartikel.
Nach zwei Jahren im virtuellen Raum konnte die traditionelle Kooperationstagung der Evangelischen Akademie Tutzing, des ISF München und des kda Bayern am 19. und 20. Mai 2022 wieder in Präsenz bzw. in hybrider Form stattfinden. Unter dem Titel „An der Grenze – neue betriebliche Arrangements an der Schnittstelle von Arbeit und Leben“ diskutierten Expert:innen aus Unternehmen, Wissenschaft und Politik im Schloss Tutzing am Starnberger See.
Wie werden gesellschaftliche Risiken analysiert und politisch gestaltet? Wie werden Risiken auf verschiedene gesellschaftliche Gruppen verteilt? Was bedeutet in diesem Zusammenhang Gerechtigkeit und wie kann Resilienz entstehen? Über diese Fragen diskutierten Dr. Boniface Mabanza Bambu, Dr. Pia-Johanna Schweizer und Prof. Dr. Richard Sturn bei einer Online-Veranstaltung am 21.02.2022, die den Auftakt zu einer im April 2023 stattfindenden Tagung bildet. Ein Bericht.
Der Autor Fabian Scheidler hat sich den Themen Zukunft, Zivilisation und globale Gerechtigkeit verschrieben. In einem Beitrag für die Evangelische Akademie Tutzing rückt er Kipppunkte für Gesellschaften und Biosphären in den Fokus und erläutert, warum seiner Meinung nach etwa Subventionen für die Auto- und Luftfahrtindustrie abgeschafft werden sollten.
„Zuschauen ist keine Option“, meint Gastautor Fabian Scheidler. Der Berliner Publizist und Dramaturg ist Autor mehrerer Bücher, die sich mit den Wurzeln globaler Krisen beschäftigen. In diesem Text zeigt er Auswege aus der Gesellschafts- und Biosphärenkrise auf und erläutert, warum „destruktive Subventionen“ abgeschafft werden müssen, weltweit alle entscheidenden Instanzen aufgefordert sind, gemeinsam zu agieren und warum es darüber hinaus neue rechtliche Rahmenbedingungen braucht.
„Was hat Corona mit den Menschen gemacht?“ haben wir den Psychoanalytiker und Autor Dr. Wolfgang Schmidbauer am Rande einer Tagung gefragt. Im kurzen Video-Interview erklärt er, wie es dazu kommt, dass Menschen Ängste verleugnen und warum es dringend an der Zeit ist, tradierte Rollen innerhalb von Familien zu überdenken.
Die Frage nach der „neuen Normalität“ treibt die Menschen um: Wie wird die Welt nach Corona aussehen? Wird es einen Re-Start geben, einen Neustart oder etwas ganz anderes? Udo Hahn zieht in seinem Blogbeitrag eine Zwischenbilanz.