Gebildet bleiben in der Komplexität
Zwischen Überforderung und dem Wunsch nach Orientierung: Wie am besten umgehen mit der aktuellen Nachrichtenlage?
Zwischen Überforderung und dem Wunsch nach Orientierung: Wie am besten umgehen mit der aktuellen Nachrichtenlage?
Was brauchen junge Menschen zum Glücklichsein? Lesen Sie hier, was sie sich von von Politik und Gesellschaft wünschen.
Was hat ein Dokumentarfilmprojekt zum Thema „Essen und Esskultur“ mit Respekt zu tun? Und welche Verbindlichkeit besitzt eigentlich die Menschenrechtserklärung der Vereinten Nationen, die eben ihren 75. Geburtstag feierte? Das sind die Themen der neuen Folge des Seefunken-Podcasts der Evangelischen Akademie Tutzing.

Gut gemeint, nur leider nicht gut gemacht. So lautete der Tenor der Expertise-Runde zur Online-Debatte „Wie gut ist der Kinder- und Jugendmedienschutz?“, die das Zweite Gesetz zur Änderung des Jugendschutzgesetzes (JuSchG) genauer unter die Lupe nahm. Das Gesetz trat am 1. Mai 2021 in Kraft und hat zum Ziel, Medienschutz für Minderjährige an die Anforderungen des digitalen Zeitalters anzupassen.
Auch Kinder und Jugendliche haben ein Recht auf digitale Teilhabe – und zwar unbeschwert und ungefährdet. Sie verbringen einen großen Teil des Tages online, oft schon im Grundschulalter – mit dem eigenen Smartphone und ohne elterliche Begleitung. Im digitalen Raum lauern viele Gefahren: Cybermobbing, Hassrede und sexuelle Belästigung im Netz. Diese Gefahren zu verhindern beziehungsweise einzuschränken, das ist die zentrale Funktion des Jugendschutzes.
Mit Kunst junge Menschen bestärken – dieses Ziel verfolgte Studienleiterin Julia Wunderlich in dem einzigartigen Format: „Your Voice!“ an der Evangelischen Akademie Tutzing. Etwa 50 Teilnehmende, die meisten von ihnen zwischen elf und 27 Jahren, ließen sich durch Poetry Slammen, Comiczeichnen und Improtheaterspielen empowern – künstlerisch, aber auch politisch. Weitere Einzelheiten im Interview mit Julia Wunderlich.
Unsere neue Kollegin Beate Hartmann ist seit Mitte Juli mit an Bord der Evangelischen Akademie Tutzing und Leiterin des Projekts „Alles Glaubenssache? Prävention und politische Bildung in einer Gesellschaft der Diversität“. Die Diplomsozialpädagogin und Bildungswissenschaftlerin verstärkt das Team des Jungen Forums um Studienleiterin Julia Wunderlich in einer neu geschaffenen Stelle. Beate Hartmann wird zukünftig Workshops in Schulen begleiten.
In Bayern beginnt bald das neue Schuljahr – nach einem, das von Corona durcheinander gewirbelt wurde und Fragen aufwarf, die zwar schon länger gestellt werden, aber umso dringender beantwortet werden müssen. Simone Fleischmann, Präsidentin des Bayerischen Lehrerinnen- und Lehrerverbands (BLLV), wirbt in ihrem Gastbeitrag für unseren Rotunde-Blog für einen ehrlichen Aufbruch im Schulwesen.
Der 17-jährige Schüler verstärkt in einem neu geschaffenen Ehrenamt künftig das Referat „Junges Forum“ sowie die Arbeit der Evangelischen Akademie Tutzing in der gesellschaftspolitischen Jugendbildung. Im Interview erzählt Joshua Steib, sich dafür einsetzen zu wollen, „dass sich in Zukunft mehr junge Menschen ihrer Stimme bewusst werden und politisch mitgestalten“.
Die Perspektiven junger Menschen kommen auch in Zeiten von Corona zu kurz. In der öffentlichen Debatte werden häufig pauschale Bilder über „diese“ Jugend transportiert oder Konflikte zwischen den Generationen konstruiert. Eine eigenständige Jugendpolitik bietet hingegen einen realitätsbezogenen Blick auf die Lebenslagen junger Menschen und stellt deren Bedürfnisse in den Mittelpunkt. Ein Beitrag von Immanuel Benz
Wo kann Bildung für Jugendliche stattfinden? In Zeiten der Pandemie wird einmal mehr deutlich: nicht nur an Schulen. Doch während die Schulen geschlossen sind und auch die anderen analogen Räume der außerschulischen Bildung für die Jugendlichen wegbrechen, reagieren Bildungsträger wie etwa die Evangelischen Akademien darauf. Wie das funktionieren kann, zeigte die Evangelische Akademie Tutzing gerade in einem neuen Online-Format für Jugendliche.
In einem Comic oder Slam-Text die eigenen Visionen als junge Generation auszudrücken und mit Improtheater als Jugendlicher die vielfältige Gesellschaft neu erleben – das war das Tagungsziel von „Meet online & be creative – für ein neues digitales Wir“. Nach der Absage der analogen Tagung hatte Studienleiterin Julia Wunderlich kurzerhand ein digitales Format konzipiert. Für die Evangelische Akademie Tutzing war es eine Premiere: die erste Onlinetagung in der Geschichte der Akademie.
Mehrere Stunden täglich verbringen wir an den smarten Geräten, die uns umgeben. Sie unterhalten und informieren uns nicht nur, sondern erleichtern auch die Organisation unseres Alltags. Gleichzeitig wächst das Unbehagen: Wie sind die Wirkungen dieser Medien zu bewerten? Das 7. Medienforum der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Bayern (ELKB) begibt sich gemeinsam mit Experten und Interessierten am 19. und 20. September 2019 in der Evangelischen Akademie Tutzing auf die Suche nach Antworten.

Anfang April haben junge VisionärInnen ein Wochenende in der Evangelischen Akademie Tutzing verbracht, um auf der Tagung „#Visionär: Junge Ideen in guter Gesellschaft“ ihre Zukunftswünsche und Projekte miteinander zu teilen und um zu diskutieren, wie sie als junge Generation in der Gesellschaft präsent sind und sie mitgestalten.