Gebildet bleiben in der Komplexität
Zwischen Überforderung und dem Wunsch nach Orientierung: Wie am besten umgehen mit der aktuellen Nachrichtenlage?
Zwischen Überforderung und dem Wunsch nach Orientierung: Wie am besten umgehen mit der aktuellen Nachrichtenlage?
Was brauchen junge Menschen zum Glücklichsein? Lesen Sie hier, was sie sich von von Politik und Gesellschaft wünschen.
“Wir müssen den Mut haben, Dinge wegzulassen.” Diese Auffassung vertritt Michael Schwägerl, Vorsitzender des Bayerischen Philologenverbandes (bpv). In seinem Gastbeitrag plädiert er, das Konzept der De-Implementierung in der schulischen Bildung anzuwenden.
Mitte Mai ging es im Austausch mit Schülerinnen der gymnasialen Oberstufe um die Zusammenhänge und Wechselwirkungen von Künstlicher Intelligenz und Demokratie. Unter dem Titel „Trust Me!“ stellten wir die Vertrauensfrage – in Medien, Politik, Institutionen und neue Technologien.
Was braucht die Schule von morgen? Diese Frage stand im Mittelpunkt unserer Tagung „Schule der Zukunft“, die die Evangelische Akademie Tutzing in Kooperation mit dem Bayerischen Lehrer- und Lehrerinnenverband vom 7. – 9. Februar 2025 veranstaltete.
In der „Verfassungsviertelstunde“ lernen Kinder an Grundschulen, wie Politik funktioniert. Auch das Thema Wahlen steht hier auf dem Programm. Selbst wählen können Kinder und Jugendliche bei der U18-Wahl. Die Ergebnisse bieten einen Einblick in die Wahlentscheidungen der Menschen, die aufgrund ihres Alters bei der jetzigen Bundestagswahl noch nicht wählen dürfen. Studienleiterin Julia Wunderlich zeigt Möglichkeiten der politischen Bildung auf.
Was hat ein Dokumentarfilmprojekt zum Thema „Essen und Esskultur“ mit Respekt zu tun? Und welche Verbindlichkeit besitzt eigentlich die Menschenrechtserklärung der Vereinten Nationen, die eben ihren 75. Geburtstag feierte? Das sind die Themen der neuen Folge des Seefunken-Podcasts der Evangelischen Akademie Tutzing.
Good vibes in der Krisenzeit! Die Tagung „Generation of Change“ griff Themen des gesellschaftlichen Wandels nicht nur auf, sondern zeigte auch Wege, sie positiv anzugehen. Etwa 70 junge Menschen diskutierten mit Expertinnen und Experten über Diversität im Politikbetrieb, Rassismuskritik an Schulen, Bildungsgerechtigkeit durch ChatGPT und Klimaschutz im Globalen Süden. Außerdem wurden sie selbst kreativ und erarbeiteten eigene Zukunftsbilder. Zum ausführlichen Tagungsbericht und zur Bildergalerie.
„Nein, wir haben noch nicht genug von der Wirklichkeit der Arbeiter gesprochen, schon gar nicht der Arbeiterinnen.“ Das findet die Autorin Marlen Hobrack. In ihrem Buch „Klassenbeste.
Auf der virtuellen Jahreskonferenz der Evangelischen Trägergruppe für gesellschaftspolitische Jugendbildung (et) wurde Julia Wunderlich, Studienleiterin für Jugendpolitik und Jugendbildung (Junges Forum) an der Evangelischen Akademie Tutzing, für zwei weitere Jahre im Ständigen Ausschuss des Gremiums bestätigt.
Die neue Folge des „Seefunken“-Podcast der Evangelischen Akademie Tutzing stellt ein Projekt vor, das sich dem Thema Respekt an Schulen widmet – und mit Improvisationstheater arbeitet. Außerdem feiern wir 2022 ein weiteres Luther-Jubiläum: 500 Jahre Bibelübersetzung. Warum hatte ausgerechnet diese Übersetzung so viel Erfolg?
Die Fridays For Future-Bewegung gibt jungen Menschen Hoffnung – und Mut, sich ebenfalls für die Gesellschaft ins Zeug zu legen. Doch was bringt Jugendliche dazu, sich politisch zu engagieren? In diesem Blogbeitrag beschreibt Jugendbotschafterin Lena Seelig ihren „Erweckungsmoment“, ihre Motivation und Wege zu mehr Jugendengagement.
Der Begriff Respekt ist facettenreich, enthält unterschiedliche Konnotationen und Ambivalenzen. In der Alltagssprache wird er oft mit Gehorsam, Unterordnung oder Höflichkeit in Verbindung gebracht. Ganz anders klang das bei Aretha Franklin. Sie sang ein ganzes Lied über Respekt und wurde damit Ende der 1960er Jahre zu einer der Ikonen der afroamerikanischen Bürger:innenrechtsbewegung in den USA: „All I´m asking […] is for a little respect.“ Damit weist sie exemplarisch auf einen zentralen Bedeutungsgehalt von Respekt hin, nämlich auf ein tief liegendes Verlangen und Bedürfnis nach Anerkennung und Rücksichtnahme – ein Verlangen, das universell, also allen Menschen eigen, ist und zu den menschlichen Grundbedürfnissen zählt.
Der Beginn ist schleichend, die Wirkung verheerend und mitunter tödlich: Neid und Missgunst, sich ständig mit anderen zu vergleichen. Kann ich Wohlwollen lernen? Können wir gönnen? Um diese Fragen geht es in Evangelischen Morgenfeier von Akademiedirektor Udo Hahn am 29. August 2021 auf Bayern 1.

Gut gemeint, nur leider nicht gut gemacht. So lautete der Tenor der Expertise-Runde zur Online-Debatte „Wie gut ist der Kinder- und Jugendmedienschutz?“, die das Zweite Gesetz zur Änderung des Jugendschutzgesetzes (JuSchG) genauer unter die Lupe nahm. Das Gesetz trat am 1. Mai 2021 in Kraft und hat zum Ziel, Medienschutz für Minderjährige an die Anforderungen des digitalen Zeitalters anzupassen.
Die Jugendliteratur spiegelt den schleppenden Digitalisierungsprozess an den Schulen, schreibt die Literaturwissenschaftlerin Anika Ullmann in einem Beitrag für den „Rotunde-Blog“ der Evangelischen Akademie Tutzing. In einem Bereich jedoch lässt die Digitalisierung den Jugendbuchheldinnen und -protagonisten Flügel wachsen – nämlich dann, wenn sie zum aktivistischen Element wird.
Schule und Digitalisierung – wie schleppend dieser Prozess vorangeht, ist in einem Jahr Corona-Pandemie überdeutlich geworden. Auch in der Jugendliteratur spiegeln sich diese Spannungen wider. Die Literaturwissenschaftlerin Anika Ullmann zeichnet sie in ihrem Gastbeitrag nach.
„Bildung geschieht nicht nur in der Schule, sondern auch – und auf die Spanne eines ganzen Lebens bezogen – weithin außerhalb, lebenslang, lebensbegleitend. Im Fokus der Politik steht außerschulische Bildung aber gerade nicht.“ In seinem Gastkommentar für die Bayern 2-Sendung „Zum Sonntag“ fordert Udo Hahn, Direktor der Evangelischen Akademie Tutzing, die Politik zum zügigen Handeln auf, um die „psychosozialen Folgen der Pandemie zu lindern und zu überwinden“.
Mit Kunst junge Menschen bestärken – dieses Ziel verfolgte Studienleiterin Julia Wunderlich in dem einzigartigen Format: „Your Voice!“ an der Evangelischen Akademie Tutzing. Etwa 50 Teilnehmende, die meisten von ihnen zwischen elf und 27 Jahren, ließen sich durch Poetry Slammen, Comiczeichnen und Improtheaterspielen empowern – künstlerisch, aber auch politisch. Weitere Einzelheiten im Interview mit Julia Wunderlich.

So viele Ideen, so viel Energie, so viele Botschaften – nur wo und wie loswerden? Kinder und Jugendliche finden sich derzeit meist alleine wieder, vor ihren Rechnern, in ihren Kinder-, Jugend- und Studierzimmern. In einem einzigartigen Workshopformat hat Junges Forum-Studienleiterin Julia Wunderlich etwa 50 Jugendlichen mithilfe von Kunst ein Ventil geboten – und war sowohl vom künstlerischen Ergebnis als auch von den politischen Botschaften der jungen Menschen beeindruckt.
Wie und was ein Mensch lernt, welche Schule er besucht und welchen Lehrkräften er dabei begegnet – all das trägt entscheidend zu seiner persönlichen Entwicklung bei. Es prägt sowohl die Lebenshaltung, als auch den Glauben des Menschen. Und was genau kann er dabei von Jesus lernen? Um diese Fragen geht es in der Evangelischen Morgenfeier von Udo Hahn, die an diesem Sonntag um 10.32 Uhr auf Bayern 1 gesendet wird.
Unsere neue Kollegin Beate Hartmann ist seit Mitte Juli mit an Bord der Evangelischen Akademie Tutzing und Leiterin des Projekts „Alles Glaubenssache? Prävention und politische Bildung in einer Gesellschaft der Diversität“. Die Diplomsozialpädagogin und Bildungswissenschaftlerin verstärkt das Team des Jungen Forums um Studienleiterin Julia Wunderlich in einer neu geschaffenen Stelle. Beate Hartmann wird zukünftig Workshops in Schulen begleiten.
In Bayern beginnt bald das neue Schuljahr – nach einem, das von Corona durcheinander gewirbelt wurde und Fragen aufwarf, die zwar schon länger gestellt werden, aber umso dringender beantwortet werden müssen. Simone Fleischmann, Präsidentin des Bayerischen Lehrerinnen- und Lehrerverbands (BLLV), wirbt in ihrem Gastbeitrag für unseren Rotunde-Blog für einen ehrlichen Aufbruch im Schulwesen.
Simone Fleischmann ist Präsidentin des Bayerischen Lehrer- und Lehrerinnenverbandes (BLLV). Im Interview für den RotundeTalk sprach sie über Schulbetrieb in herausfordernden Zeiten und ihr Verständnis vom Lernen. Das Gespräch mit der ausgebildeten Hauptschullehrerin führte Akademiedirektor Udo Hahn. Hier beschreibt er die Begegnung mit Simone Fleischmann.
Der Bayerische Kultusminister möchte, dass der Schulbetrieb in Bayern wieder im Normalbetrieb läuft – mit Hygieneauflagen. Eine Maskenpflicht für Lehrerinnen und Lehrer während des Unterrichts lehnt er ab. Wichtig ist ihm unter anderem, dass die Bildungsziele nicht aus dem Blick geraten.
Der Lockdown der Schulen treibt viele Eltern um: Wird die Bildung ihrer Kinder dadurch Schaden nehmen? Werden sie vielleicht den Anschluss verpassen? Studienleiterin Dr. Ulrike Haerendel ist da ganz anderer Ansicht – und hält ein Plädoyer für informelles Lernen.
Wo kann Bildung für Jugendliche stattfinden? In Zeiten der Pandemie wird einmal mehr deutlich: nicht nur an Schulen. Doch während die Schulen geschlossen sind und auch die anderen analogen Räume der außerschulischen Bildung für die Jugendlichen wegbrechen, reagieren Bildungsträger wie etwa die Evangelischen Akademien darauf. Wie das funktionieren kann, zeigte die Evangelische Akademie Tutzing gerade in einem neuen Online-Format für Jugendliche.